Außenansicht des BFW Frankfurt-Gebäudes vor blauem Himmel.

Aufnahmetermine

Aufnahmetermine filtern

Bereichsauswahl

Ergebnis Ihrer Sucheinstellung

Termine vorbehaltlich freier Plätze:

Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung Reha-Assessment

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
wöchentlich
individuell
2 Wochen ohne Es gibt: Freie Plätze

Reha-Assessment

Klärung, Planung und Einleitung eines Weges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Integration.

Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung

Nach abgeschlossener medizinischer Rehabilitation stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Rehabilitation und damit vor der Wahl einer neuen beruflichen Perspektive. Da diese Wahl nicht immer leicht ist, möchten wir Sie durch unsere Maßnahme zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung dabei unterstützen, den passenden Weg für Ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser sollte Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, Ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch Ihren Neigungen und Interessen entsprechen.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen zu Ihrer nachhaltigen beruflichen Eingliederung und klären je nach Anforderung Ihr individuelles Leistungs- und Belastungspotenzial. Dies betrifft sowohl Ihr allgemeines arbeitsmarktbezogenes Eignungsvermögen als auch eine konkrete Beschäftigung.

Wie läuft ein Reha-Assessment ab?

Das Reha-Assessment erfolgt in einem Umfeld, in dem Sie wie auch andere Menschen nach neuen Wegen in die berufliche Zukunft suchen und dabei unterstützt werden. Sie haben so die Möglichkeit, sich während der Maßnahme auszutauschen und können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchführen.

Die Maßnahme läuft nach einem festen Zeitplan ab. Mit Pausen erstreckt sie sich täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitags bis ca. 12:00 Uhr (Abweichungen sind möglich)

Was beinhaltet ein Reha-Assessment?

Ein erfolgreicher Verlauf der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ist abhängig von:

  • Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Ihrer gesundheitlichen Voraussetzung
  • Ihrer beruflichen Vorerfahrung
  • Ihren Interessen und Neigungen
  • Den Anforderungen des Arbeitsmarktes

Daher beinhaltet ein Reha-Assessment:

  • eine arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte berufliche Ziele
  • eine psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit, u.a. zur Feststellung beruflicher Interessenschwerpunkte und/oder konkreter Tätigkeitswünsche
  • je nach Interessenschwerpunkt und Aufgabenstellung verschiedene Arbeitsproben, die zur Erfassung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in z.B. Deutsch und Rechnen dienen
  • berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern

Sind bestimmte Voraussetzungen notwendig?

Damit wir uns ein Bild über Ihren derzeitigen Leistungsstand machen können, sind Arbeitsproben und Tests erforderlich. Die daraus erhaltenen Erkenntnisse münden jedoch nicht in ein Notensystem, welches Sie noch aus der Schulzeit kennen. Sie dienen lediglich der Entscheidungshilfe für Sie und Ihren Rehabilitationsträger.

Eine gründliche Vorbereitung auf die Maßnahme ist daher nicht erforderlich. Sie sollten jedoch gesundheitlich in der Lage sein, die verschiedenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Je nach Ihrem Wohnort und der daraus resultierenden Anreiseentfernung und -dauer wohnen Sie in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer sind rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während Ihres Aufenthaltes auch für Ihre Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, vegetarischen Gerichten und bei Bedarf Schonkost. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Welche Maßnahmeunterschiede gibt es?

  • Psychologische Eignungsdiagnostik
    Dauer: 1 Tag
  • Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)
    Dauer: 1 Woche
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben, sich aber noch nicht ganz sicher sind. Hier werden Arbeitsproben durchgeführt, die einen konkreten Beruf oder ein Berufsfeld betreffen. Berufliche Alternativen werden nicht erarbeitet.
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung
    Dauer: 2 Wochen
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind. Wir möchten Sie mit Hilfe dieser Maßnahme bei Ihrer Wahl für eine Erfolg versprechende berufliche Perspektive unterstützen.
  • Erweiterte Eignungsabklärung/Arbeitserprobung
    Dauer: Individuell bis zu 6 Wochen
    Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn für den beruflichen Entscheidungsprozess aufgrund einer psychischen und/oder neurologischen Vorerkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung eine langsame Heranführung an die Anforderungen eines Reha-Assessments sowie eine verlängerte Erprobungsphase erforderlich ist.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit – immer orientiert an den Bedürfnissen der Teilnehmenden, ihrer persönlichen Lebenslage und den Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an sie stellt.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung) Reha-Assessment

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
kurzfristig nach Absprache
individuell
1 Woche ohne Es gibt: Freie Plätze

Reha-Assessment

Klärung, Planung und Einleitung eines Weges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Integration.

Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)

Nach abgeschlossener medizinischer Rehabilitation stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Rehabilitation und damit vor der Wahl einer neuen beruflichen Perspektive. Da diese Wahl nicht immer leicht ist, möchten wir Sie durch unsere Maßnahme zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung dabei unterstützen, den passenden Weg für Ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser sollte Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, Ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch Ihren Neigungen und Interessen entsprechen.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen zu Ihrer nachhaltigen beruflichen Eingliederung und klären je nach Anforderung Ihr individuelles Leistungs- und Belastungspotenzial. Dies betrifft sowohl Ihr allgemeines arbeitsmarktbezogenes Eignungsvermögen als auch eine konkrete Beschäftigung.

Wie läuft ein Reha-Assessment ab?

Das Reha-Assessment erfolgt in einem Umfeld, in dem Sie wie auch andere Menschen nach neuen Wegen in die berufliche Zukunft suchen und dabei unterstützt werden. Sie haben so die Möglichkeit, sich während der Maßnahme auszutauschen und können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchführen.

Die Maßnahme läuft nach einem festen Zeitplan ab. Mit Pausen erstreckt sie sich täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitags bis ca. 12:00 Uhr (Abweichungen sind möglich)

Was beinhaltet ein Reha-Assessment?

Ein erfolgreicher Verlauf der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ist abhängig von:

  • Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Ihrer gesundheitlichen Voraussetzung
  • Ihrer beruflichen Vorerfahrung
  • Ihren Interessen und Neigungen
  • Den Anforderungen des Arbeitsmarktes

Daher beinhaltet ein Reha-Assessment:

  • eine arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte berufliche Ziele
  • eine psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit, u.a. zur Feststellung beruflicher Interessenschwerpunkte und/oder konkreter Tätigkeitswünsche
  • je nach Interessenschwerpunkt und Aufgabenstellung verschiedene Arbeitsproben, die zur Erfassung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in z.B. Deutsch und Rechnen dienen
  • berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern

Sind bestimmte Voraussetzungen notwendig?

Damit wir uns ein Bild über Ihren derzeitigen Leistungsstand machen können, sind Arbeitsproben und Tests erforderlich. Die daraus erhaltenen Erkenntnisse münden jedoch nicht in ein Notensystem, welches Sie noch aus der Schulzeit kennen. Sie dienen lediglich der Entscheidungshilfe für Sie und Ihren Rehabilitationsträger.

Eine gründliche Vorbereitung auf die Maßnahme ist daher nicht erforderlich. Sie sollten jedoch gesundheitlich in der Lage sein, die verschiedenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Je nach Ihrem Wohnort und der daraus resultierenden Anreiseentfernung und -dauer wohnen Sie in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer sind rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während Ihres Aufenthaltes auch für Ihre Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, vegetarischen Gerichten und bei Bedarf Schonkost. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Welche Maßnahmeunterschiede gibt es?

  • Psychologische Eignungsdiagnostik
    Dauer: 1 Tag
  • Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)
    Dauer: 1 Woche
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben, sich aber noch nicht ganz sicher sind. Hier werden Arbeitsproben durchgeführt, die einen konkreten Beruf oder ein Berufsfeld betreffen. Berufliche Alternativen werden nicht erarbeitet.
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung
    Dauer: 2 Wochen
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind. Wir möchten Sie mit Hilfe dieser Maßnahme bei Ihrer Wahl für eine Erfolg versprechende berufliche Perspektive unterstützen.
  • Erweiterte Eignungsabklärung/Arbeitserprobung
    Dauer: Individuell bis zu 6 Wochen
    Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn für den beruflichen Entscheidungsprozess aufgrund einer psychischen und/oder neurologischen Vorerkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung eine langsame Heranführung an die Anforderungen eines Reha-Assessments sowie eine verlängerte Erprobungsphase erforderlich ist.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit – immer orientiert an den Bedürfnissen der Teilnehmenden, ihrer persönlichen Lebenslage und den Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an sie stellt.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung (Arbeitspädagoge/-in) Reha-Assessment

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
wöchentlich
individuell
4 Wochen ohne Es gibt: Freie Plätze

Reha-Assessment

Klärung, Planung und Einleitung eines Weges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Integration.

Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung (Arbeitspädagoge/-in)

Nach abgeschlossener medizinischer Rehabilitation stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Rehabilitation und damit vor der Wahl einer neuen beruflichen Perspektive. Da diese Wahl nicht immer leicht ist, möchten wir Sie durch unsere Maßnahme zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung dabei unterstützen, den passenden Weg für Ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser sollte Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, Ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch Ihren Neigungen und Interessen entsprechen.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen zu Ihrer nachhaltigen beruflichen Eingliederung und klären je nach Anforderung Ihr individuelles Leistungs- und Belastungspotenzial. Dies betrifft sowohl Ihr allgemeines arbeitsmarktbezogenes Eignungsvermögen als auch eine konkrete Beschäftigung.

Wie läuft ein Reha-Assessment ab?

Das Reha-Assessment erfolgt in einem Umfeld, in dem Sie wie auch andere Menschen nach neuen Wegen in die berufliche Zukunft suchen und dabei unterstützt werden. Sie haben so die Möglichkeit, sich während der Maßnahme auszutauschen und können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchführen.

Die Maßnahme läuft nach einem festen Zeitplan ab. Mit Pausen erstreckt sie sich täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitags bis ca. 12:00 Uhr (Abweichungen sind möglich)

Was beinhaltet ein Reha-Assessment?

Ein erfolgreicher Verlauf der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ist abhängig von:

  • Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Ihrer gesundheitlichen Voraussetzung
  • Ihrer beruflichen Vorerfahrung
  • Ihren Interessen und Neigungen
  • Den Anforderungen des Arbeitsmarktes

Daher beinhaltet ein Reha-Assessment:

  • eine arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte berufliche Ziele
  • eine psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit, u.a. zur Feststellung beruflicher Interessenschwerpunkte und/oder konkreter Tätigkeitswünsche
  • je nach Interessenschwerpunkt und Aufgabenstellung verschiedene Arbeitsproben, die zur Erfassung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in z.B. Deutsch und Rechnen dienen
  • berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern

Sind bestimmte Voraussetzungen notwendig?

Damit wir uns ein Bild über Ihren derzeitigen Leistungsstand machen können, sind Arbeitsproben und Tests erforderlich. Die daraus erhaltenen Erkenntnisse münden jedoch nicht in ein Notensystem, welches Sie noch aus der Schulzeit kennen. Sie dienen lediglich der Entscheidungshilfe für Sie und Ihren Rehabilitationsträger.

Eine gründliche Vorbereitung auf die Maßnahme ist daher nicht erforderlich. Sie sollten jedoch gesundheitlich in der Lage sein, die verschiedenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Je nach Ihrem Wohnort und der daraus resultierenden Anreiseentfernung und -dauer wohnen Sie in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer sind rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während Ihres Aufenthaltes auch für Ihre Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, vegetarischen Gerichten und bei Bedarf Schonkost. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Welche Maßnahmeunterschiede gibt es?

  • Psychologische Eignungsdiagnostik
    Dauer: 1 Tag
  • Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)
    Dauer: 1 Woche
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben, sich aber noch nicht ganz sicher sind. Hier werden Arbeitsproben durchgeführt, die einen konkreten Beruf oder ein Berufsfeld betreffen. Berufliche Alternativen werden nicht erarbeitet.
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung
    Dauer: 2 Wochen
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind. Wir möchten Sie mit Hilfe dieser Maßnahme bei Ihrer Wahl für eine Erfolg versprechende berufliche Perspektive unterstützen.
  • Erweiterte Eignungsabklärung/Arbeitserprobung
    Dauer: Individuell bis zu 6 Wochen
    Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn für den beruflichen Entscheidungsprozess aufgrund einer psychischen und/oder neurologischen Vorerkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung eine langsame Heranführung an die Anforderungen eines Reha-Assessments sowie eine verlängerte Erprobungsphase erforderlich ist.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit – immer orientiert an den Bedürfnissen der Teilnehmenden, ihrer persönlichen Lebenslage und den Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an sie stellt.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung für psychisch erkrankte Menschen Reha-Assessment

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
nach Absprache
individuell
bis zu 6 Wochen ohne Es gibt: Freie Plätze

Reha-Assessment

Klärung, Planung und Einleitung eines Weges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Integration.

Abklärung der beruflichen Eignung / Arbeitserprobung für psychisch erkrankte Menschen

Nach abgeschlossener medizinischer Rehabilitation stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Rehabilitation und damit vor der Wahl einer neuen beruflichen Perspektive. Da diese Wahl nicht immer leicht ist, möchten wir Sie durch unsere Maßnahme zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung dabei unterstützen, den passenden Weg für Ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser sollte Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, Ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch Ihren Neigungen und Interessen entsprechen.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen zu Ihrer nachhaltigen beruflichen Eingliederung und klären je nach Anforderung Ihr individuelles Leistungs- und Belastungspotenzial. Dies betrifft sowohl Ihr allgemeines arbeitsmarktbezogenes Eignungsvermögen als auch eine konkrete Beschäftigung.

Wie läuft ein Reha-Assessment ab?

Das Reha-Assessment erfolgt in einem Umfeld, in dem Sie wie auch andere Menschen nach neuen Wegen in die berufliche Zukunft suchen und dabei unterstützt werden. Sie haben so die Möglichkeit, sich während der Maßnahme auszutauschen und können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchführen.

Die Maßnahme läuft nach einem festen Zeitplan ab. Mit Pausen erstreckt sie sich täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitags bis ca. 12:00 Uhr (Abweichungen sind möglich)

Was beinhaltet ein Reha-Assessment?

Ein erfolgreicher Verlauf der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ist abhängig von:

  • Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Ihrer gesundheitlichen Voraussetzung
  • Ihrer beruflichen Vorerfahrung
  • Ihren Interessen und Neigungen
  • Den Anforderungen des Arbeitsmarktes

Daher beinhaltet ein Reha-Assessment:

  • eine arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte berufliche Ziele
  • eine psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit, u.a. zur Feststellung beruflicher Interessenschwerpunkte und/oder konkreter Tätigkeitswünsche
  • je nach Interessenschwerpunkt und Aufgabenstellung verschiedene Arbeitsproben, die zur Erfassung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in z.B. Deutsch und Rechnen dienen
  • berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern

Sind bestimmte Voraussetzungen notwendig?

Damit wir uns ein Bild über Ihren derzeitigen Leistungsstand machen können, sind Arbeitsproben und Tests erforderlich. Die daraus erhaltenen Erkenntnisse münden jedoch nicht in ein Notensystem, welches Sie noch aus der Schulzeit kennen. Sie dienen lediglich der Entscheidungshilfe für Sie und Ihren Rehabilitationsträger.

Eine gründliche Vorbereitung auf die Maßnahme ist daher nicht erforderlich. Sie sollten jedoch gesundheitlich in der Lage sein, die verschiedenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Je nach Ihrem Wohnort und der daraus resultierenden Anreiseentfernung und -dauer wohnen Sie in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer sind rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während Ihres Aufenthaltes auch für Ihre Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, vegetarischen Gerichten und bei Bedarf Schonkost. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Welche Maßnahmeunterschiede gibt es?

  • Psychologische Eignungsdiagnostik
    Dauer: 1 Tag
  • Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)
    Dauer: 1 Woche
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben, sich aber noch nicht ganz sicher sind. Hier werden Arbeitsproben durchgeführt, die einen konkreten Beruf oder ein Berufsfeld betreffen. Berufliche Alternativen werden nicht erarbeitet.
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung
    Dauer: 2 Wochen
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind. Wir möchten Sie mit Hilfe dieser Maßnahme bei Ihrer Wahl für eine Erfolg versprechende berufliche Perspektive unterstützen.
  • Erweiterte Eignungsabklärung/Arbeitserprobung
    Dauer: Individuell bis zu 6 Wochen
    Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn für den beruflichen Entscheidungsprozess aufgrund einer psychischen und/oder neurologischen Vorerkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung eine langsame Heranführung an die Anforderungen eines Reha-Assessments sowie eine verlängerte Erprobungsphase erforderlich ist.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit – immer orientiert an den Bedürfnissen der Teilnehmenden, ihrer persönlichen Lebenslage und den Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an sie stellt.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Psychologische Diagnostik Reha-Assessment

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
wöchentlich
individuell
1 Tag ohne Es gibt: Freie Plätze

Reha-Assessment

Klärung, Planung und Einleitung eines Weges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Integration.

Psychologische Diagnostik

Nach abgeschlossener medizinischer Rehabilitation stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Rehabilitation und damit vor der Wahl einer neuen beruflichen Perspektive. Da diese Wahl nicht immer leicht ist, möchten wir Sie durch unsere Maßnahme zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung dabei unterstützen, den passenden Weg für Ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser sollte Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, Ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch Ihren Neigungen und Interessen entsprechen.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen zu Ihrer nachhaltigen beruflichen Eingliederung und klären je nach Anforderung Ihr individuelles Leistungs- und Belastungspotenzial. Dies betrifft sowohl Ihr allgemeines arbeitsmarktbezogenes Eignungsvermögen als auch eine konkrete Beschäftigung.

Wie läuft ein Reha-Assessment ab?

Das Reha-Assessment erfolgt in einem Umfeld, in dem Sie wie auch andere Menschen nach neuen Wegen in die berufliche Zukunft suchen und dabei unterstützt werden. Sie haben so die Möglichkeit, sich während der Maßnahme auszutauschen und können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchführen.

Die Maßnahme läuft nach einem festen Zeitplan ab. Mit Pausen erstreckt sie sich täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitags bis ca. 12:00 Uhr (Abweichungen sind möglich)

Was beinhaltet ein Reha-Assessment?

Ein erfolgreicher Verlauf der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ist abhängig von:

  • Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Ihrer gesundheitlichen Voraussetzung
  • Ihrer beruflichen Vorerfahrung
  • Ihren Interessen und Neigungen
  • Den Anforderungen des Arbeitsmarktes

Daher beinhaltet ein Reha-Assessment:

  • eine arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte berufliche Ziele
  • eine psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit, u.a. zur Feststellung beruflicher Interessenschwerpunkte und/oder konkreter Tätigkeitswünsche
  • je nach Interessenschwerpunkt und Aufgabenstellung verschiedene Arbeitsproben, die zur Erfassung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in z.B. Deutsch und Rechnen dienen
  • berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern

Sind bestimmte Voraussetzungen notwendig?

Damit wir uns ein Bild über Ihren derzeitigen Leistungsstand machen können, sind Arbeitsproben und Tests erforderlich. Die daraus erhaltenen Erkenntnisse münden jedoch nicht in ein Notensystem, welches Sie noch aus der Schulzeit kennen. Sie dienen lediglich der Entscheidungshilfe für Sie und Ihren Rehabilitationsträger.

Eine gründliche Vorbereitung auf die Maßnahme ist daher nicht erforderlich. Sie sollten jedoch gesundheitlich in der Lage sein, die verschiedenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Je nach Ihrem Wohnort und der daraus resultierenden Anreiseentfernung und -dauer wohnen Sie in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer sind rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während Ihres Aufenthaltes auch für Ihre Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, vegetarischen Gerichten und bei Bedarf Schonkost. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Welche Maßnahmeunterschiede gibt es?

  • Psychologische Eignungsdiagnostik
    Dauer: 1 Tag
  • Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)
    Dauer: 1 Woche
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben, sich aber noch nicht ganz sicher sind. Hier werden Arbeitsproben durchgeführt, die einen konkreten Beruf oder ein Berufsfeld betreffen. Berufliche Alternativen werden nicht erarbeitet.
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung
    Dauer: 2 Wochen
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind. Wir möchten Sie mit Hilfe dieser Maßnahme bei Ihrer Wahl für eine Erfolg versprechende berufliche Perspektive unterstützen.
  • Erweiterte Eignungsabklärung/Arbeitserprobung
    Dauer: Individuell bis zu 6 Wochen
    Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn für den beruflichen Entscheidungsprozess aufgrund einer psychischen und/oder neurologischen Vorerkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung eine langsame Heranführung an die Anforderungen eines Reha-Assessments sowie eine verlängerte Erprobungsphase erforderlich ist.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit – immer orientiert an den Bedürfnissen der Teilnehmenden, ihrer persönlichen Lebenslage und den Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an sie stellt.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Case-Management Reha-Assessment

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
kurzfristig nach Absprache
individuell
individuell ohne Es gibt: Freie Plätze

Reha-Assessment

Klärung, Planung und Einleitung eines Weges zur schnellen und nachhaltigen beruflichen Integration.

Case-Management

„Schneller zurück in den Job“  - Individuelle Lösungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Worum geht es?

Aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung können Sie Ihre bisherige Tätigkeit derzeit nicht ausüben, wollen aber zurück ins Arbeitsleben?

Sie würden gerne Ihren gewohnten Arbeitsplatz erhalten, wissen aber nicht, welche verschiedenen Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen?

Dann können Ihnen mittels eines Case-Managements Lösungswege aufgezeigt werden, die darauf zielen, Ihnen die Teilhabe am Arbeitsleben wieder dauerhaft zu ermöglichen.

Dabei kann im Rahmen des Case-Management - in Abstimmung mit Ihnen - der Kontakt zu den am Prozess beteiligten Ansprechpartnern übernommen werden. So zum Beispiel zu:

  • dem Arbeitgeber
  • der Krankenkasse
  • dem Rentenversicherungsträger
  • der Agentur für Arbeit
  • den Integrationsämtern
  • den Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation

Welche Ziele werden verfolgt?

Wir wollen Ihnen eine bestmögliche Rückkehr in Arbeit ermöglichen und begleiten und unterstützen Sie auf dem Weg dorthin mittels Case-Management; dazu gehören:

  • Beratung Ihres Arbeitgebers.
  • Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes, z.B. durch den Einsatz technischer Hilfsmittel.
  • Erhalt eines Arbeitsplatzes beim bestehenden Arbeitgeber, z.B. durch eine innerbetriebliche Umsetzung.
  • Erhalt eines Arbeitsplatzes beim bestehenden Arbeitgeber, z.B. durch eine Anpassungsqualifizierung.

Wie funktioniert ein Case-Management?

Das Case-Management dient als Bindeglied zwischen allen am Integrationsprozess Beteiligten. Es koordiniert und organisiert die möglichen Leistungen, die je nach Fall und individuellem Bedarf aus einem Katalog möglicher Maßnahmen zusammengestellt werden.

Diese können sein:

  • Zuschüsse für Arbeitshilfen im Betrieb
  • Innerbetriebliche Umsetzung
  • Eingliederungszuschüsse
  • Fortbildungen, Qualifizierungen
  • Individuelle Anpassungsqualifizierung
  • Eignungsabklärung/Berufsfindung (Reha-Assessment)

Art und Umfang der bewilligten Maßnahme werden immer im Einzelfall durch den Rehabilitationsträger entschieden.

An wen richtet sich ein Case-Management?

Das Case-Management richtet sich an erwachsene Arbeitnehmende, die aus gesundheitlichen Gründen ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben können.

Aufgrund dessen

  • befindet sich der/die Arbeitnehmende im Krankengeldbezug.
  • ist der Arbeitsplatz bedroht.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Jedes Case-Management ist individuell zugeschnitten. Daher ist die Dauer eines Case-Managements von den im Prozess erforderlichen Maßnahmen abhängig. In der Regel sollte der Prozess nach 6 Monaten abgeschlossen sein.

Anreise zum Berufsförderungswerk

... mit dem Auto

  • Von der A5 am Bad Homburger Kreuz auf die A661 in Richtung Frankfurt-Ost. Am Preungesheimer Dreieck auf die B3 in Richtung Bad Vilbel
  • Von der A3 am Offenbacher Kreuz auf die A661 in Richtung Bad Homburg. Am Preungesheimer Dreieck auf die B3 in Richtung Bad Vilbel
  • Aus Frankfurt oder Friedberg/Hessen über die B3, Abfahrt Bad Vilbel-Massenheim, Richtung Bad Vilbel bzw. über die Friedberger oder Kassler Straße durch die Bahnunterführung in Richtung Berufsförderungswerk abbiegen.

... mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • S-Bahn-Linie 6 ab Frankfurt Hauptbahnhof in Richtung Karben oder Friedberg bzw. ab Friedberg in Richtung Frankfurt bis Bad Vilbel Süd
  • Bahn bis Friedberg/Hessen bzw. Haupfbahnhof, dann Weiterfahrt mit der S-Bahn-Linie 6
  • Flughafen jede S-Bahn-Linie in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof, dann Weiterfahrt mit der S-Bahn-Linie 6
  • Buslinie 30 ab Frankfurt (Hainer Weg) über Konstablerwache bis Bad Vilbel Südbahnhof oder Haltestelle Nordbahnhof (Endstation)
  • Ab Bad Vilbel Süd: Beschilderung zum BFW folgen

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

RVL als Modulare Reha-Vorbereitung (MORE) kaufmännisch und gewerblich Vorbereitung

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
31.08.2026
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
22.06.2026
21.09.2026
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
28.07.2026
26.10.2026
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
25.08.2026
23.11.2026
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
17.09.2026
16.12.2026
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
12.10.2026
11.01.2027
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
09.11.2026
08.02.2027
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
02.12.2026
01.03.2027
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
06.01.2027
05.04.2027
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Vorbereitung

RVL als Modulare Reha-Vorbereitung (MORE) kaufmännisch und gewerblich

Warum eine modulare Reha-Vorbereitung?

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main hat die Reha-Vorbereitung weiterentwickelt. Das heißt konkret, dass die Dauer der Reha-Vorbereitung nach dem aktuellen Kenntnisstand der Teilnehmenden gewählt werden kann.

Für Teilnehmende, deren schulische Laufbahn sowie Ausbildungszeit schon einige Jahre in der Vergangenheit liegen, eignet sich die dreimonatige, umfassende Basiskompetenzentwicklung mit den Schwerpunkten Deutsch, Rechnen, PC als Arbeitsmittel sowie der Auffrischung der Lernmethoden sowie Sozial- und Individualkompetenz.

Die zukünftige Qualifizierung stellt an die Teilnehmenden Anforderungen, die ungewohnt und neu sind, mit denen sie aber schnell zurechtkommen müssen.

Zum einen müssen die Kenntnisse in Deutsch und Rechnen aufgefrischt bzw. aktualisiert werden, zum anderen erfordert es die anstehende Qualifizierung, den Umgang mit dem PC als Arbeitsmittel, die Individual- und Sozialkompetenz zu entwickeln sowie das selbstorganisierte Lernen zu trainieren.

Genau an dieser Stelle setzt unsere modulare Reha-Vorbereitung an:

Die Schwerpunkte sind:

  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Rechtschreibung und Grammatik, Verständnis und Reproduktion allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen im Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel..
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Übungen zur Nutzung des Betriebssystems Windows, Übungen zur Nutzung von Textverarbeitungssoftware und des Internets. Ebenso gibt es Übungen zu Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken.
  • Sozial- und Individualkompetenz
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen. Förderung der Gruppenfindung und des Gruppenzusammenhalts, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Vorbereitung auf Präsentationen, Förderung der Fähigkeiten zur selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten.

Was bietet die modulare Reha-Vorbereitung?

Durch den modularen Aufbau der Reha-Vorbereitung ist es möglich, individuell auf die Teilnehmenden und ihre Voraussetzungen und Kenntnisse einzugehen. Ein passgenauer Einstieg in die Qualifizierung wird dadurch ermöglicht.

Je nach Kenntnisstand in der deutschen Schriftsprache und im Rechnen empfiehlt sich die Belegung dieses Leistungsangebotes mit einer Dauer von bis zu drei Monaten.

Für alle Teilnehmenden gilt im gleichen Maße, dass der PC als Arbeitsmittel eingesetzt und eine gezielte Entwicklung der Individual- und Sozialkompetenz gefördert wird. Des Weiteren liegt ein Schwerpunkt im Training des selstgesteuerten Lernens.

Innerhalb eines jeden Moduls wird das Erreichen der Ziele überprüft. Bei einer Abweichung werden geeignete Maßnahmen eingeleitet, um das Ziel weiterverfolgen zu können.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmenden gerecht?

Bekanntermaßen verfügen unsere Teilnehmenden über unterschiedliche Kenntnisse in Deutsch und Rechnen. Daher bieten wir, ergänzend zur zeitlichen Variabilität, innerhalb der einzelnen Module verschiedene inhaltliche Differenzierungen und Individualisierungen an.

Wenn die größten Unsicherheiten des/der Teilnehmenden im Bereich der Rechtschreibung und dem Verfassen von Texten liegen, werden Module belegt, in denen Kenntnisse der deutschen Sprache mit einem stärkeren Zeitanteil vermittelt werden.

Wenn der/die Teilnehmende erhebliche Wissenslücken im Bereich des Rechnens hat, bieten wir Module, die sich mit einem größeren Zeitanteil mit diesem Gebiet befassen.

Darüber hinaus bieten wir Reha-Vorbereitungen mit sprachlichem Schwerpunkt sowie für Menschen mit psychischen Einschränkungen mit einer Dauer von bis zu sechs Monaten an.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

RVL als Modulare Reha-Vorbereitung (MORE) technisch Vorbereitung

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
19.10.2026
18.01.2027
3 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Vorbereitung

RVL als Modulare Reha-Vorbereitung (MORE) technisch

Warum eine modulare Reha-Vorbereitung?

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main hat die Reha-Vorbereitung weiterentwickelt. Das heißt konkret, dass die Dauer der Reha-Vorbereitung nach dem aktuellen Kenntnisstand der Teilnehmenden gewählt werden kann.

Für Teilnehmende, deren schulische Laufbahn sowie Ausbildungszeit schon einige Jahre in der Vergangenheit liegen, eignet sich die dreimonatige, umfassende Basiskompetenzentwicklung mit den Schwerpunkten Deutsch, Rechnen, PC als Arbeitsmittel sowie der Auffrischung der Lernmethoden sowie Sozial- und Individualkompetenz.

Die zukünftige Qualifizierung stellt an die Teilnehmenden Anforderungen, die ungewohnt und neu sind, mit denen sie aber schnell zurechtkommen müssen.

Zum einen müssen die Kenntnisse in Deutsch und Rechnen aufgefrischt bzw. aktualisiert werden, zum anderen erfordert es die anstehende Qualifizierung, den Umgang mit dem PC als Arbeitsmittel, die Individual- und Sozialkompetenz zu entwickeln sowie das selbstorganisierte Lernen zu trainieren.

Genau an dieser Stelle setzt unsere modulare Reha-Vorbereitung an:

Die Schwerpunkte sind:

  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Rechtschreibung und Grammatik, Verständnis und Reproduktion allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen im Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel..
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Übungen zur Nutzung des Betriebssystems Windows, Übungen zur Nutzung von Textverarbeitungssoftware und des Internets. Ebenso gibt es Übungen zu Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken.
  • Sozial- und Individualkompetenz
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen. Förderung der Gruppenfindung und des Gruppenzusammenhalts, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Vorbereitung auf Präsentationen, Förderung der Fähigkeiten zur selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten.

Was bietet die modulare Reha-Vorbereitung?

Durch den modularen Aufbau der Reha-Vorbereitung ist es möglich, individuell auf die Teilnehmenden und ihre Voraussetzungen und Kenntnisse einzugehen. Ein passgenauer Einstieg in die Qualifizierung wird dadurch ermöglicht.

Je nach Kenntnisstand in der deutschen Schriftsprache und im Rechnen empfiehlt sich die Belegung dieses Leistungsangebotes mit einer Dauer von bis zu drei Monaten.

Für alle Teilnehmenden gilt im gleichen Maße, dass der PC als Arbeitsmittel eingesetzt und eine gezielte Entwicklung der Individual- und Sozialkompetenz gefördert wird. Des Weiteren liegt ein Schwerpunkt im Training des selstgesteuerten Lernens.

Innerhalb eines jeden Moduls wird das Erreichen der Ziele überprüft. Bei einer Abweichung werden geeignete Maßnahmen eingeleitet, um das Ziel weiterverfolgen zu können.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmenden gerecht?

Bekanntermaßen verfügen unsere Teilnehmenden über unterschiedliche Kenntnisse in Deutsch und Rechnen. Daher bieten wir, ergänzend zur zeitlichen Variabilität, innerhalb der einzelnen Module verschiedene inhaltliche Differenzierungen und Individualisierungen an.

Wenn die größten Unsicherheiten des/der Teilnehmenden im Bereich der Rechtschreibung und dem Verfassen von Texten liegen, werden Module belegt, in denen Kenntnisse der deutschen Sprache mit einem stärkeren Zeitanteil vermittelt werden.

Wenn der/die Teilnehmende erhebliche Wissenslücken im Bereich des Rechnens hat, bieten wir Module, die sich mit einem größeren Zeitanteil mit diesem Gebiet befassen.

Darüber hinaus bieten wir Reha-Vorbereitungen mit sprachlichem Schwerpunkt sowie für Menschen mit psychischen Einschränkungen mit einer Dauer von bis zu sechs Monaten an.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen (RVP) Vorbereitung

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
17.06.2026
16.12.2026
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
02.09.2026
01.03.2027
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
15.12.2026
14.06.2027
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Vorbereitung

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen (RVP)

Warum eine Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte?

Ein Bestandteil der Reha-Vorbereitung im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ist die Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen (RVP). Der Fokus liegt hier, neben dem fachlichen Inhalt, auf der Entwicklung und Förderung individueller Kompetenzen. Ein wichtiger Aspekt stellt das eigene Gesundheitsmanagement dar, auf das in unterschiedlichen Einheiten Bezug genommen wird.

Während einer dreimonatigen Stabilisierungsphase lernen die Teilnehmer*innen zunächst die Strukturen unseres Hauses und der Qualifizierung kennen. In dieser Phase liegt der Schwerpunkt vorrangig auf der Entwicklung von Lerntechniken und der sozialen Kompetenz im Gruppenverbund. In der anschließenden dreimonatigen Entwicklungsphase stehen die Belastungssteigerung und die inhaltlichen Themen im Vordergrund, so dass am Ende der Reha-Vorbereitung (RVP) eine Arbeitssituation und -belastung ähnlich der sich anschließenden Maßnahmen erreicht wird.

Die Wechselwirkung von Stabilisierung und Entwicklung findet stets Anwendung in dem Arbeitsalltag unserer Teilnehmer*innen.

Die Schwerpunkte sind:

  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Lernen und Arbeiten
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, Begleitung bei der Gruppenfindung und des Gruppenzusammenhalts, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Präsentationstraining, Unterstützung beim Aufbau und Erhalt der Fähigkeiten zum selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten
  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Gesundheitsmanagement
    Unterstützung in gesundheitsrelevanten Themen, Bewegungseinheiten und Entspannungstechniken, Stressreduktion, Begleitung der kreativen Entfaltungsmöglichkeiten
  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Rechtschreibung und Grammatik, Sinn- und Inhaltsverständnis sowie Zusammenfassung allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen im Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Einblick in die Nutzung des Betriebssystems Windows, in die Nutzung von Textverarbeitungssoftware und des Internets, Übungen zu Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken

Was bietet die Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte?

Die Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen bietet die Möglichkeit der Entfaltung personenzentrierter Kompetenzen. Die Kombination der fachinhaltlichen Grundkenntnis- se mit der individuellen Kompetenzförderung bietet ein breites Feld an begleitenden Bildungseinheiten.

Für alle Teilnehmer*innen gilt im gleichen Maße, dass der PC als Arbeitsmittel eingesetzt und eine gezielte Entwicklung der Individual- und Sozialkompetenz gefördert wird. Des Weiteren liegt ein Schwerpunkt im Training des selbstgesteuerten Lernens und in Aufbau, Stabilisierung und Erhalt der eigenen Kompetenzen u.a. in gesundheits- relevanten Themen. Unsere Teilnehmer*innen durchlaufen zudem ein Präsentationstraining und erlernen Stressbewältigungsstrategien. In regelmäßigen Abschnitten werden die Ziele überprüft und bei Be- darf geeignete Maßnahmen eingeleitet, um diese weiterverfolgen zu können. Der Einstieg des Vorbereitungskurses ist so gewählt, dass nahtlos eine anschließende Qualifizierung stattfinden kann.

Es werden arbeitsmarkttypische Situationen handlungsorientiert besprochen und unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungen erörtert. Es wird auf die Erfahrungen unserer Teilnehmer*innen eingegangen. Gemeinsam werden vorhandene Kompetenzen weiterentwickelt und Möglichkeiten für neue Wege eröffnet. Alltägliche Themen, die die Gesundheit betreffen, haben hierbei Priorität. Auch bietet der sechsmonatige Vorbereitungskurs für Menschen mit psychischen Einschränkungen die Möglichkeit, über kreative Methoden Routine und Struktur zu verfestigen und neue Ziele und Lösungsansätze zu erarbeiten. Die fachlichen Inhalte in Rechnen und Deutsch werden aufgefrischt und der PC als Arbeitsmittel nähergebracht. Ein wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen ist die Projektarbeit, in der unterschiedliche Gruppenprozesse begleitet werden.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmer*innen gerecht?

Unsere Teilnehmer*innen lernen und arbeiten in unterschiedlichen Tempi, so dass wir gemeinsam an einer individuellen Leistungssteigerung arbeiten. Routinen und Kontinuität sind hier von zentraler Bedeutung. Die individuelle Förderung einzelner Teilnehmen- den wird in Gruppenkontext durch eine binnendifferenzierte Betreuung sichergestellt.

Die Stabilisierungsphase mündet in die Entwicklungsphase, in der vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten weiter ausgebaut und fachliche Inhalte vertieft werden. Unsere Teilnehmer*innen erweitern ihren Bezug zum lebensbegleitenden Lernen und stabilisieren ihre innere Haltung.

Von Beginn an werden unsere Teilnehmer*innen der RVP von erfahrenen Psycholog*innen sowohl im Gruppenkontext als auch in- dividuell begleitet.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen plus (RVPplus) Vorbereitung

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
17.06.2026
16.03.2027
9 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
02.09.2026
31.05.2027
9 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
15.12.2026
14.09.2027
9 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Vorbereitung

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen plus (RVPplus)

Warum eine Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte?

RVPplus richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die zur Stabilisierung und Steigerung der Belastbarkeit als Voraussetzung für eine berufliche Rehabilitation und eine Integration in den 1. Arbeitsmarkt eine verlängerte Reha-Vorbereitung mit individuellen psychologischen und psychiatrischen Interventionen benötigen.

Während einer dreimonatigen Stabilisierungsphase lernen die Teilnehmenden zunächst die Strukturen unseres Hauses und der Qualifizierung kennen. In dieser Phase liegt der Schwerpunkt vorrangig auf der Entwicklung von Lerntechniken und der sozialen Kompetenz im Gruppenverbund.

In der anschließenden dreimonatigen Entwicklungsphase stehen die kontinuierliche Belastungssteigerung und inhaltliche Themen im Vordergrund.

Die abschließende dreimonatige Belastungsphase beinhaltet Belastungsanforderungen analog den Rahmenbedingungen einer möglichen Folgemaßnahme sowie die Vertiefung inhaltlicher Themen. Ziel der Reha-Vorbereitung (RVPplus) ist, eine Arbeitssituation und -belastungsfähigkeit ähnlich der sich anschließenden Maßnahme zu erreichen.

Die Wechselwirkung von Stabilisierung, Entwicklung und Belastungssteigerung findet stets Anwendung im Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte der RVPplus?

  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Lernen und Arbeiten
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, Begleitung bei Gruppenfindung und Gruppenzusammenhalt, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Präsentationstraining, Unterstützung beim Aufbau und Erhalt der Fähigkeiten zum selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten
  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Gesundheitsmanagement
    Unterstützung in gesundheitsrelevanten Themen, Bewegungseinheiten und Entspannungstechniken, Stressreduktion, Begleitung der kreativen Entfaltungsmöglichkeiten
  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Rechtschreibung und Grammatik, Sinn- und Inhaltsverständnis sowie Zusammenfassung allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen im Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Einblick in die Nutzung des Betriebssystems Windows, Übungen zur Internetnutzung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und zur Erstellung von Präsentationen

Was bietet die Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte plus?

Die RVPplus bietet spezifische Rahmenbedingungen zur Belastungssteigerung und individuellen Kompetenzentwicklung der Teilnehmenden. Abläufe werden von Anfang an so realitätsnah wie möglich gestaltet, beinhalten aber auch bedarfsorientierte Freiräume, die den Teilnehmenden einen guten Einstieg in die für sie besondere Anforderungssituation ermöglichen. Die jeweils „richtige“ Balance wird über eine intensive Zusammenarbeit der Leistungsbereiche des Berufsförderungswerkes individuell ausgelotet. In regelmäßigen Abschnitten werden gemeinsam mit den Teilnehmenden die Ziele überprüft. Bei Bedarf werden die Teilnehmenden durch zusätzliche unterstützende Maßnahmen in deren Weiterverfolgung begleitet.

Gezielt wird die Entwicklung der Individual- und Sozialkompetenz der Teilnehmenden gefördert. Neben Aufbau, Stabilisierung und Erhalt der individuellen Kompetenzen (u.a. in gesundheitsrelevanten Themen) wird selbstgesteuertes Lernen trainiert. Die Teilnehmenden erlernen Stressbewältigungsstrategien und kreative Methoden, um Routinen und Strukturen zu verfestigen und sich neue Ziele und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Fachliche Kompetenzen in Rechnen und Deutsch werden aufgefrischt und der PC als Arbeitsmittel kennengelernt. Über die Arbeit an gemeinsamen Projekten werden unterschiedliche Gruppenprozesse begleitet. Dabei werden die Erfahrungen der Teilnehmenden einbezogen, vorhandene Kompetenzen weiterentwickelt und Möglichkeiten für neue Wege eröffnet. Der Einstieg des Vorbereitungskurses ist so gewählt, dass nahtlos eine anschließende Qualifizierung stattfinden kann.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmenden gerecht?

Teilnehmende lernen und arbeiten in unterschiedlichen Tempi. Ziel ist eine individuelle Leistungssteigerung unter Einbeziehung von Routinen und Kontinuität. Die individuelle Förderung einzelner Teilnehmender wird im Gruppenkontext durch eine binnendifferenzierte Betreuung sichergestellt.

Während der drei Phasen der RVPplus (Stabilisierungsphase, Entwicklungsphase und Belastungsphase) werden vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten weiter ausgebaut, fachliche Inhalte vertieft, der Bezug zum lebensbegleitenden Lernen erweitert und die innere Haltung der Teilnehmenden stabilisiert.

Von Beginn an begleiten erfahrene Psycholog*innen die Teilnehmenden der RVPplus sowohl im Gruppenkontext als auch individuell.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel 
Tel. 06101 400-0
Fax 06101 400-170

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Reha-Vorbereitung mit sprachlichem Schwerpunkt (RVS) Vorbereitung

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
09.06.2026
07.12.2026
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
28.07.2026
27.01.2027
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
02.09.2026
01.03.2027
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze
15.12.2026
14.06.2027
6 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Vorbereitung

Reha-Vorbereitung mit sprachlichem Schwerpunkt (RVS)

Warum eine Reha-Vorbereitung mit sprachlichem Schwerpunkt?

Eine Reha-Vorbereitung mit sprachlichem Schwerpunkt (RVS) ist für Teilnehmende geeignet, die gravierende Defizite in der deutschen Sprache aufweisen. Das Sprach- und Textverständnis wird weiterentwickelt, so dass die Teilnehmenden im Anschluss an die RVS eine Qualifizierung mit dem notwendigen kaufmännischen oder technischen beruflichen Sprachgebrauch bewältigen können. Ziel ist es, grundlegende Kenntnisse der deutschen Grammatik zu vertiefen und die Rechtschreibung sowie die Zeichensetzung anwenden zu können. Es werden Kompetenzen der Teilnehmenden zum Textverständnis weiterentwickelt und Defizite der deutschen Sprache ausgeglichen.

Die Schwerpunkte sind:

  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung, Erweiterung des Wortschatzes, Sinn- und Inhaltsverständnis sowie Zusammenfassung allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen in Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Einblick in die Nutzung des Betriebssystems Windows, in die Nutzung von Textverarbeitungssoftware und des Internets, Übungen zu Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken
  • Sozial- und Individualkompetenz
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, Begleitung bei der Gruppenfindung und des Gruppenzusammenhalts, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Präsentationstraining, Unterstützung beim Aufbau und Erhalt der Fähigkeiten zum selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten

Was bietet die Reha-Vorbereitung mit sprachlichem Schwerpunkt?

In dem Zeitraum von bis zu 6 Monaten werden sprachliche Defizite bei den Teilnehmenden ausgeglichen und mindestens das B2 Sprachniveau angestrebt. Die Teilnehmenden sollen dann in der Lage sein, wesentliche Inhalte komplexer Texte zu verstehen und sich in der anschließenden Qualifizierung, im eigenen Spezialgebiet und zukünftigen beruflichen Kontext adäquat mündlich und schriftlich ausdrücken zu können. Des Weiteren wird die Projektarbeit gefördert und die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, unterschiedliche Arbeits- und Lernmethoden auszuprobieren.

Während dieser Maßnahme wird die Entwicklung und das Erreichen der Ziele fortlaufend überprüft. Bei Bedarf werden geeignete Maßnahmen eingeleitet, um so das Ziel weiterverfolgen zu können.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmer*innen gerecht?

Die Teilnehmer*innen weisen oft unterschiedliche Kenntnisstände aus. Um dieser Heterogenität gerecht zu werden, wird den Teil- nehmenden durch differenzierte Aufgabenstellungen die Möglichkeit gegeben, gezielt die Sprachdefizite zu kompensieren. Erfahrene Mitarbeitende unterstützen sie individuell und fördern sie im Gruppenkontext.

Methodisch begleitet erarbeiten die Teilnehmenden eigene Lösungsansätze, der Austausch untereinander findet unmittelbar statt, dadurch werden die Sprachkenntnisse konsolidiert. Darüber hinaus bietet unsere Lernplattform zusätzliche Lern- und Übungsangebote, die individuell genutzt werden können.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) Vorbereitung

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
31.08.2026
30.08.2027
12 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Vorbereitung

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)

Welches Ziel und welche Inhalte verfolgt die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme?

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für junge Erwachsene mit gesundheitlichen Einschränkungen, insbesondere psychisch erkrankte sowie körper- und mehrfachbehinderte junge Erwachsene mit Schulabschluss, dient der Erlangung der Ausbildungsreife sowie der Vorbereitung für eine dauerhafte Integration in Ausbildung und Arbeit. Sie versteht sich als umfassende Bildungsmaßnahme mit dem Ziel, die Gesamtpersönlichkeit der Teilnehmenden weiterzuentwickeln und diese dadurch zu befähigen, eine anschließende Berufsausbildung oder Qualifizierung erfolgreich zu durchlaufen. Neben der Förderung und Einübung von Grundkompetenzen und beruflichen Grundfähigkeiten werden auch soziale Kompetenzen gestärkt.

Wie verläuft die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme und wie lange dauert sie?

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme dauert i.d.R. bis zu 12 Monate und beinhaltet:

  • Ankommensphase
  • Kompetenzanalyse
  • Förderzielbereiche mit Förder- und Qualifizierungssequenzen

Die Kompetenzanalyse mit vorangestellter zweiwöchiger Ankommensphase dauert regulär bis zu acht Wochen und ist wesentliche Grundlage für die individuelle Förder- und Qualifizierungsplanung.

Ein mehrwöchiges vermittlungsorientiertes, externes betriebliches Praktikum ist in die Dauer der Maßnahme integriert.

Wo und wie werden Sie vorbereitet?

Die Praxisvorbereitung sowie der Berufsschulunterricht finden als duales, integrertes Bildungskonzept im modern ausgestatteten Lernunternehmen des BFW statt. Die Staatliche Berufsschule ist dabei im Gebäude beheimatet und Partnerin des BFW. Die notwendigen Voraussetzungen zur Ausbildungsreife bzw. Beschäftigungsfähigkeit werden handlungsorientiert erlernt und erarbeitet. Dies erfolgt in vielfältigen Formen, insbesondere als Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit.

Wichtigster Aspekt der Maßnahme ist die ganzheitliche Förderung und Entwicklung der individuellen Fach-, Individual- und Sozialkompetenz. Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme findet in Ausbildungsgruppen mit regulär bis zu 12 Teilnehmenden statt.

Welche ausbildungsbegleitende Beratung und Unterstützung können Sie erwarten?

Während der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme stehen den Teilnehmenden die Besonderen Hilfen, bestehend aus Ärzt*innen für Psychiatrie, allgemeine und manuelle Medizin und Chirotherapie sowie der Psychologie und deren Spezialangeboten, zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie Zugang zu den Therapiebereichen (Physiotherapie).

Ergänzend werden sie von Bildungsbegleiter*innen und Pädagog*innen unterstützt, die sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung fördern.

Leben und Wohnen im BFW Frankfurt am Main

Je nach Lage des Wohnsitzes und der daraus resultierenden Anreiseentfernung wohnen die Teilnehmenden entweder in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, High-Speed-Internet-, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer ist rollstuhl- und allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das BFW Frankfurt über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während des Aufenthaltes auch für die Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, Schonkost und vegetarischen Gerichten. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Unser gemeinsames Ziel

Ziel der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme sind eine anschließende erfolgreiche Ausbildung und letztlich die Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt. Dies setzt voraus, dass die Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung ihres Integrationsprozesses beteiligen, die notwendige Beschäftigungsfähigkeit erreichen und mit Unterstützung des BFW Frankfurt zentrale Kompetenzen zur Auswahl und Bewertung von möglichen Praktikums- und Arbeitgebern erlangen.

Mit “bereit” wurde im BFW ein standardisiertes Programm geschaffen, das die Integrationsarbeit der Teilnehmenden mit Beginn der Maßnahme parallel begleitet.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Bauzeichner*in Fachrichtung Architektur (BZ) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Bauzeichner*in Fachrichtung Architektur (BZ)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Bauzeichner*innen Fachrichtung Architektur werden überwiegend in Architektur-, Planungs- und Ingenieurbüros, in Unternehmen der Bauindustrie, in Bauunternehmen und großen Institutionen mit eigener Planungsabteilung (z.B. Universitäten, Kliniken, Messen) und in Fachbehörden eingesetzt. Sie arbeiten im Team mit Architekten, Bauingenieuren und Technikern im Wohnungs-, Hoch-, Tief- und Industriebau. Dabei werden die Tätigkeitsfelder Planung und Ausführung, Bestandserhaltung, Sanierung und Modernisierung von Bauten sowie der Innenausbau (Bad- und Küchenplanung) behandelt. Aber auch in anderen Bereichen werden ihre Fähigkeiten genutzt, wie zum Beispiel im Facility Management, bei der Fachplanung (Brand- und Wärmeschutz, Heizung, Klima, Sanitär, Elektroinstallation), bei Vermessungen und Bodengutachten.

Als Bauzeichner*in ist man überwiegend im Büro tätig und arbeitet in der Regel an einem CAD-Arbeitsplatz. Mit Hilfe bauspezifischer CAD1-Software werde zwei- und dreidimensionale bautechnische, maßstabsgerechte Zeichnungen erstellt, die als Arbeitsunterlagen für alle am Bau Beteiligten dienen. Die Zeichnung ist die Grundlage für die Bauplanung, Kalkulation, Materialbeschaffung und Baudurchführung. Bauzeichner*innen begleiten alle Phasen eines Projektes, vom Vorentwurf über den Bauantrag, die Ausführungsplanung bis hin zur Fertigstellung einschließlich aller Detaillösungen. Weiterhin wirken sie bei der Bearbeitung von Ausschreibungen mit, erstellen Bestandszeichnungen nach Aufmaß sowie Zeichnungen für Präsentationen. Neben der zeichnerischen Arbeit führen sie fachspezifische Berechnungen durch, z.B. Berechnungen für Bauanträge und Mengenermittlungen für den Bedarf an Baustoffen für Leistungsverzeichnisse.

1Computer Aided Design (Computerunterstütztes Zeichnen)

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an baurelevanten Aufgabenstellungen, an bautechnischen Zeichnungen und die einen Sinn für Genauigkeit haben. Sie sollten gerne mit Computern arbeiten und Interesse für das zwei- und dreidimensionale Zeichnen mit CAD-Programmen haben.

Die Qualifizierung der Bauzeichner*innen Fachrichtung Architektur setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich.

Alle berufsspezifischen Tätigkeiten sind überwiegend in wechselnder Körperhaltung zu bewältigen. Eine Bildschirmtauglichkeit und die Bereitschaft zur Teamarbeit sollten vorhanden sein.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Bauzeichner*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?" und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Die berufliche Praxis erlernen die Bauzeichner*innen an praxisorientierten Beispielen. Diese werden an Computern mit entsprechender CAD-Software erarbeitet. Beim Umgang mit den CAD-Programmen stehen besonders die Funktionsweise der Systeme, die in der Praxis gebräuchlichen Programme und die aufgabenbezogene Anwendung zur Zeichnungserstellung und Zeichnungsverwaltung im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erzielung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Erstellen von Entwurfs- und Genehmigungszeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
  • Erstellen von Bauanträgen mit allen erforderlichen Berechnungsgrundlagen
  • Erstellen von norm- und fachgerechten Ausführungszeichnungen und Detailkonstruktionen
  • Anfertigung von Zeichnungen für den Ausbau
  • Zeichnen von Schal- und Bewehrungsplänen
  • Berechnung von Längen, Flächen, Volumen sowie Kräften, Lasten und Spannungen
  • Anfertigen von Bestandszeichnungen nach Aufmaß
  • Durchführen von Wärmeschutzberechnungen
  • Durchführen von Vermessungsarbeiten (Längen- und Höhenmessungen, Gebäudeabsteckung)
  • Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen nach ihren Eigenschaften
  • Massiv-, Stahlbeton-, Stahl- und Holzbauweisen unterscheiden und in Bauunterlagen übernehmen
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf der Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Während der Qualifizierung wird der Praxisbezug durch eine dreimonatige betriebliche Phase vermittlungsorientiert unterstützt. Sie wir ergänzt durch ca. 20 Baubegehungen und ein Vermessungstechnikseminar.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lerunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Elektroniker*in für Geräte und Systeme (EG) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Elektroniker*in für Geräte und Systeme (EG)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Vielfältige Felder, klare Perspektiven - von Technik bis Automatisierung. Hands-on-Tätigkeiten mit messbaren Ergebnissen. Für Elektroniker*innen bietet sich ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. 

Aktuelle Trends weisen darauf hin, dass sich das Profil von Elektroniker*innen immer mehr in Richtung Mikrocontroller-Programmierung und System-on-a-Chip hin entwickelt. Sie gehören zu den Berufsgruppen, die hinsichtlich des Bedarfs und der Zukunftsaussichten dauerhaft eine große Nachfrage erfahren werden. Umfangreiche berufliche Chancen finden sich vor allem in Betrieben der Informations-, Kommunikations- und Mikrosystemtechnik.

Des Weiteren gibt es viele Arbeitsmöglichkeiten in Dienstleistungsunternehmen und der herstellenden Industrie. So werden z.B. Abläufe in der Herstellung und Instandhaltung von Informations- und Kommunikationstechnischen sowie medizinischen Geräten überwacht. Elektroniker*innen erstellen Fertigungsunterlagen, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Beschaffung von Bauteilen sowie Betriebsmitteln und unterstützen Techniker*innen oder Ingenieur*innen bei der Umsetzung von Aufträgen. Sie installieren und konfigurieren Programme oder Betriebssysteme, prüfen Komponenten, erarbeiten Gerätedokumentationen oder erstellen Layouts. Auch die Instandsetzung fällt in ihren Aufgabenbereich. Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker*innen für Geräte und Systeme die Fehlerquellen ein und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten sie Kunden und weisen Benutzer in die Handhabung der Geräte ein.

Weitere typische Einsatzfelder:

  • Informations- und Kommunikationsgeräte
  • Medizintechnische Geräte
  • Sicherheitstechnische Geräte (Alarm-/Überwachungssysteme)
  • Automotiv-Systeme (Automobil-Elektronik)
  • Sensor-, Antriebstechnik
  • Mikrosysteme
  • Fertigungsanlagen
  • Mess-, Prüf-, Steuer- und Regeltechnik

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter Arbeit im Sitzen und zeitweise im Stehen zu bewältigen. Farbsehtüchtigkeit muss soweit vorhanden sein, dass Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden. Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit bilden weitere wesentliche Voraussetzungen zur beruflichen Qualifizierung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse und Spaß an der Elektronik in allen Ausprägungen haben. Der Beruf der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme setzt aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung eine dauerhafte Fortbildungs- und Lernbereitschaft voraus. Eine Neigung, sich mit technischen Systemen auseinanderzusetzen und Ausdauer bei der Lösung von Problemen sind von Vorteil.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Herstellen und Inbetriebnehmen von Geräten und Komponenten
  • Messen und Analysieren von Funktionen an elektrotechnischen Systemen
    Kenndaten und Funktionen von Baugruppen prüfen, Steuerschaltungen analysieren, Signale verfolgen und an Schnittstellen prüfen, systemische Fehlersuche, Sensoren und Aktoren prüfen und einstellen, Steuerungen und Regelungen hinsichtlich ihrer Funktion prüfen
  • Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0100
    Leitungen zurichten, Baugruppen und Geräte mit unterschiedlichen Anschlusstechniken verbinden, elektrische Geräte und Anlagen herstellen und in Betrieb nehmen
  • Erstellen von Layouts und Fertigungsunterlagen (EMS)
  • Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen
    Hardware- und Softwarekomponenten auswählen, installieren und konfigurieren, Betriebssysteme und Anwendungssoftware installieren, IT-Systeme in Netzwerke einbinden, Tool und Testprogramme einsetzen
  • Mikrocontrollertechnik
    Programmierung und Hardwareerweiterungen
  • Einrichten, Überwachen und Instandhalten von Fertigungs- und Prüfeinrichtungen
  • Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung, Beratung und Kundenbetreuung
  • Technischer Service und Produktsupport
    Reparatur- und Serviceleistungen planen, kalkulieren und durchführen, Fehlersuche und Störungsbeseitigung, Produkteinweisungen planen und durchführen
  • Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement
    Auftragsannahme und -analyse, Auftragsabwicklung
  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Betriebsorganisation
  • Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining aus Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wir die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachinformatiker*in Fachrichtung Systemintegration (FIS) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Wenige Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Fachinformatiker*in Fachrichtung Systemintegration (FIS)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration setzen IT-Systeme überwiegend softwaretechnisch um. Sie planen und realisieren kundenspezifische IT-Lösungen, für die sie Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen vernetzen und an individuelle Geschäftsprozesse anpassen. Daneben beraten Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration bei Auswahl und Einsatz von Geräten, lösen Anwendungs- und Systemprobleme, erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für Anwender durch. Darüber hinaus betreiben und verwalten sie IT-Systeme; auftretende Störungen werden systematisch unter Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen eingegrenzt und behoben.

IT-Berufe genießen eine hohe Wertschätzung. Sowohl für große Konzerne als auch für kleine und mittelständische Betriebe ist digitale Kompetenz in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration setzt eine gute Auffassungsgabe, Analysefähigkeit, Flexibilität und Kreativität voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich. Ein ausgeprägtes Interesse an der IT-Technologie, sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart. Kommunikationsfähigkeit, ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung von IT-Systemen und Software setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgeteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kernqualifikationen
    • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
    • Informieren und Beraten von Kund*innen
    • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
    • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
    • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
    • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
    • Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
  • Fachqualifikationen
    • Betreiben von IT-Systemen
    • Inbetriebnehmen von Speicherlösungen
    • Programmieren von Softwarelösungen
    • Konzipieren und Realisieren von IT-Systemen
    • Installieren und Konfigurieren von Netzwerken
    • Administrieren von IT-Systemen
  • Integrativ vermittelte Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Industriekaufleute (IK) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Industriekaufleute (IK)

Industriekaufleute können als kaufmännische Allround-Fachkräfte in unterschiedlichen Unternehmensgrößen und -branchen tätig sein. Sie bedienen eine breite Palette von Aufgabenfeldern, die von der Annahme verschiedener Aufträge bis zum Verkauf produzierter Erzeugnisse oder Dienstleistungen reicht.

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Industriekaufleute sind kaufmännische Allround-Fachkräfte, die in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig sind. Das berufliche Einsatzfeld von Industriekaufleuten ist breit gestreut. Die Aufgabenpalette von Industriekaufleuten reicht von der Auftragsannahme bis zum Verkauf der jeweiligen Erzeugnisse und der dazu gehörigen Dienstleistungen sowie weiteren Querschnittsbereichen.

Industriekaufleute sorgen für einen reibungslosen Ablauf aller betrieblichen Geschäftsprozesse. Sie sind einerseits Praktiker, die wissen, was im Betrieb läuft. Andererseits sind sie qualifiziert, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und zu steuern.

ln der Materialwirtschaft führen sie anfallende Arbeiten von Angebotsvergleichen über Einkaufsverhandlungen bis hin zur Warenannahme und -lagerung aus. ln der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren und erstellen Auftragsbegleitpapiere. lm Verkauf erarbeiten sie Kalkulationen sowie Preislisten und führen Verkaufsverhandlungen mit Kunden.

lm Bereich Rechnungswesen bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. ln der Personalwirtschaft führen sie Personalstatistiken, erarbeiten Stellenpläne, ermitteln den Personalbedarf, legen Personalakten an und führen die Lohn- und Gehaltsabrechnungen durch.

Industriekaufleute können durch die breite Fächerung in nahezu allen Betrieben, die irgendetwas produzieren zwischen den Branchen wechseln.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Industriekaufleute setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus sowie die Bereitschaft sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen.

  • Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich.
  • Industriekaufleute sollten flexibel auf die Anforderungen des Berufsalltages reagieren können.
  • Fremdsprachenkenntnisse sowie technisches Verständnis können von Vorteil sein.
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie organisatorische Fähigkeiten und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.
  • Industriekaufleute erledigen ihre Tätigkeit an Bildschirmarbeitsplätzen in kleinen Büroräumen oder in Großraumbüros. Möglich sind auch Büroarbeitsplätze, die den Versandräumen und Lager- oder Produktionshallen angegliedert sind.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Industriekaufleute ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Produktionssteuerung
    • Kennen der Produktionsfaktoren
    • Rechtsschutz von Produkten differenzieren können
    • Fertigungsverfahren einordnen und überblicken
    • Fertigungsaufträge planen, disponieren und überwachen
    • Produktionscontrolling mit Kennzahlen durchführen
  • Marketing und Absatz
    • Marktsituation und das Umfeld analysieren und beurteilen
    • Absatzprozesse planen und umsetzen
    • Marketing-Mix kennen und anwenden
    • Verträge abwickeln und Kaufvertragsstörungen bearbeiten
  • Beschaffung
    • Benötigte Menge an Einkaufsgütern ermitteln
    • Angebotsvergleiche einholen und Bestellungen durchführen
    • Suche, Auswahl und Bewertung von Lieferanten managen
    • Lagerkennziffern berechnen und Lagersysteme kennen
    • Lieferbedingungen (z. B. Incoterms) anwenden
  • Personalwirtschaft
    • Personalbedarfe planen und Personalsuche
    • Arbeitsrechtliche Vorschriften umsetzen
    • Lohn- und Gehaltsabrechnung durchführen
  • Betriebliches Rechnungswesen
    • Eingangs- und Ausgangsrechnungen buchen
    • Auswirkung der Aufwendungen und Erträge auf die GuV analysieren
    • Ermittlung des Betriebsergebnisses
    • Kosten und Verkaufspreise ermitteln
    • Finanzierungsmöglichkeiten berechnen
  • Anwenden einer Fremdsprache
    Englisch
  • Training mit branchentypischer Software
    MS-Office und SAP
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

IT-System-Elektroniker*in (IT) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Wenige Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

IT-System-Elektroniker*in (IT)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher künftig verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

IT-System-Elektroniker*innen entwerfen, installieren und konfigurieren Systeme, Komponenten und Netzwerke der Informationstechnologie. Sie beschaffen die notwendige Hard- und Software, passen diese an und installieren sie. Anschließend binden sie IT-Geräte und -Systeme an die Stromversorgung an und prüfen die elektrische Sicherheit, konfigurieren die Geräte und Systeme und nehmen diese in Betrieb. Sie informieren und beraten Kunden über die Nutzungsmöglichkeiten von informations- und kommunikationstechnischen Geräten und Systemen sowie zu IT-Sicherheit und Datenschutz. Außerdem warten sie Kommunikationsinfrastruktur und beheben auftretende Störungen.

IT-Berufe genießen eine hohe Wertschätzung; die Nachfrage ist in den letzten Jahren stetig gestiegen.

IT-System-Elektroniker*innen finden Beschäftigung in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, in der öffentlichen Verwaltung und bei Herstellern und Betreibern von IT-Infrastrukturen und IT-Systemen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der IT-System-Elektroniker*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit, Wahrnehmungsgenauigkeit und Kreativität voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich. Vorkenntnisse aus dem Bereich Elektronik werden nicht vorausgesetzt. Ein ausgeprägtes Interesse an der IT-Technologie sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart.

Farbsehtüchtigkeit muss vorhanden sein, damit Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden; des weiteren handwerkliches Geschick und zeichnerische Befähigung (z.B. Verkabelungspläne). Kommunikationsfähigkeit, sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung von IT-Systemen und Software setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der IT-System-Elektroniker*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentieren ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kernqualifikationen
    • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
    • Informieren und Beraten von Kund*innen
    • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
    • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
    • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
    • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
    • Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
  • Fachqualifikationen
    • Installieren und Konfigurieren von IT-Geräten und IT-Systemen
    • Installieren von Netzwerkinfrastrukturen und Übertragungssystemen
    • Planen und Vorbereiten von Service- und Instandsetzungsmaßnahmen an IT-Geräten und IT-Systemen und an deren Infrastruktur
    • Durchführen von Service- und Instandsetzungsmaßnahmen an IT-Geräten und IT-Systemen und an deren Infrastruktur
    • Auftragsabschluss und Unterstützung von Nutzer*innen im Umgang mit IT-Geräten und IT-Systemen und deren Infrastruktur
    • IT-Sicherheit und Datenschutz in IT-Systemen, Netzwerkinfrastrukturen und Übertragungssysteme
    • Installieren von IT-Systemen, Geräten und Betriebsmitteln sowie deren Anbindung an die Stromversorgung
    • Prüfen der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln
  • Integrativ vermittelte Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute für Büromanagement (BM) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute für Büromanagement (BM)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung bieten sich für Kaufleute für Büromanagement eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Qualifizierungsberuf schafft ideale Voraussetzungen für die Sachbearbeitung unterschiedlichster Aufgaben in Unternehmen aller Branchen und Betriebsgrößen. Angefangen bei kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu Weltkonzernen.

Kaufleute für Büromanagement sind qualifizierte Büro-Fachkräfte, die in Betrieben des Handels, der Industrie, des Handwerks, im Dienstleistungssektor und in freien Berufen universell eingesetzt werden. Ihr Arbeitsplatz ist der PC, den sie, wie auch die übrigen Kommunikationsmittel, sicher beherrschen.

Kaufleute für Büromanagement sind echte Organisationstalente; sie bewahren selbst dann einen kühlen Kopf, wenn das Telefon klingelt, ein Kollege dringend Unterlagen benötigt und gleichzeitig ein wichtiges Angebot erstellt werden muss.

Die folgenden Beispiele sind nur ein Auszug aus den Aufgabenstellungen der Kaufleute für Büromanagement:

  • Buchhaltungsarbeiten in einem Industriebetrieb
  • Kontrolle der Gehaltsabrechnungen in einem IT-Unternehmen
  • Bearbeitung der Rechnungen in einer Schreinerei
  • Führen von Einkaufsverhandlungen in einem Baugeschäft
  • Erstellen von Statistiken am PC
  • Führen von Lagerbüchern und Terminkalendern
  • Bearbeitung von Anfragen, Angeboten und Auftragsbestätigungen
  • Überwachung von Liefer- und Zahlungsterminen
  • Aufgaben des Rechnungswesens

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufleute für Büromanagement setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet und Unternehmen sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, erforderlich. Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie ein Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen.

Überwiegend erledigen sie alle Arbeiten in geschlossenen, temperierten und oft auch klimatisierten Büros. Vornehmlich werden die Arbeiten im Sitzen, zeitweise auch im Stehen erledigt. Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an. Dies hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute für Büromanagement ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Wirtschaftliche und kaufmännische Kenntnisse
    in den Bereichen Beschaffungswesen, Absatzwirtschaft, Zahlungsverkehr, Finanzierung, Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik, Assistenz- und Sekretariatsaufgaben.
  • Bürowirtschaft und Organisation
    Betriebliche Organisation und Funktionszusammenhänge, Arbeits- und Organisationsmittel, Bürowirtschaftliche Abläufe, Handhabung moderner Informations- und Kommunikationstechniken wie PC, Kopier- und Faxgeräte, Telefon und Diktiergeräte, Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Textverarbeitung und schreibtechnische Qualifikation
  • Lagerhaltung
    Aufgaben und Bedeutung, Arbeitsabläufe bei der Lagerhaltung, Führen und Kontrollieren der Materialbestände, Organisationsmittel einsetzen und Sicherheitsvorschriften beachten
  • Auftrags- und Rechnungsbearbeitung
    Textverarbeitung, Abwicklung von ein- und ausgehenden Aufträgen, Eingangsrechnungen prüfen, Rechnungsunterlagen zusammenstellen und Rechnungen erstellen, Reklamationen bearbeiten, Zahlungsaus- und Eingänge prüfen und bearbeiten, Zahlungstermine überwachen, Mahnwesen
  • Personalwesen
    Grundlagen des betrieblichen Personalwesens, Führen von Mitarbeiterakten, die Bearbeitung von Bewerbungsunterlagen sowie die Erfassung von Urlaubs- und Fehlzeiten, Entgeltabrechnung
  • Rechnungswesen
    Statistiken erstellen und auswerten, das Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle, Arbeitsabläufe der Buchführung, Erfassen von Buchungsbelegen, Geschäftsfälle unter Berücksichtigung des Kostenplanes bearbeiten, Kostenrechnung mit Kostenkontrolle, Kalkulationen durchführen
  • Assistenz und Sekretariatsaufgaben
    Kommunikation und Koordination im Büro, Terminverwaltung, Datenerfassung, etc.
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (KDM) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Wenige Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (KDM)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereich

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher künftig verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement entwickeln digitale Lösungen für betriebliche Abläufe. Sie optimieren bestehende IT-Systeme, analysieren Daten und Prozesse, werten diese systematisch aus und entwickeln sie digital weiter. Sie sind an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller Systemlösungen beteiligt, ermitteln den Bedarf an IT-Produkten und Dienstleistungen für unterschiedliche Digitalisierungsvorhaben, holen Angebote ein, beschaffen die benötigte Hard- und Software und wirken bei der Umsetzung mit. Darüber hinaus sind Kaufleute im Digitalisierungsmanagement an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller Systemlösungen beteiligt. Sie weisen Mitarbeitende in neue Systeme ein, beraten Kunden und setzen Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz um.

IT-Berufe genießen eine hohe Wertschätzung. Sowohl für große Konzerne als auch für kleine und mittelständische Betriebe ist digitale Kompetenz in den letzten Jahren immer wichtiger geworden.

Aufgrund der branchenübergreifenden Qualifizierung der Kaufleute für Digitalisierungsmanagement finden sich Arbeitsplätze in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Kaufleute im Digitalisierungsmanagement setzt eine gute Auffassungsgabe, Analysefähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit zum abstrakt-logischen Denken voraus. Kaufmännisches Denken sowie rechnerisches und technisches Verständnis sind ebenfalls erforderlich. Ein ausgeprägtes Interesse an der IT-Technologie, sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart. Neben Kommunikationsfähigkeit und einem guten sprachlichen Ausdrucksvermögen sind auch Kunden- und Serviceorientierung weitere wesentliche Voraussetzungen.

Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung von IT-Systemen und Software setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute für Digitalisierungsmanagement ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kernqualifikationen
    • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
    • Informieren und Beraten von Kund*innen
    • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
    • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
    • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
    • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
    • Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
  • Fachqualifikationen
    • Analysieren von Arbeits-, Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen
    • Ermitteln des Bedarfs an Informationen und Bereitstellen von Daten
    • Digitale Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen
    • Anbahnen und Gestalten von Verträgen
    • Planen und Durchführen von Beschaffungen
    • Anwenden von Instrumenten der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle
    • Umsetzen der Schutzziele der Datensicherheit
    • Einhalten der Bestimmungen zum Datenschutz und zu weiteren Schutzrechten
  • Integrativ vermittelnde Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel (GAM) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel (GAM)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel sind für den Wareneinkauf in großen Mengen und deren Weiterverkauf an Handels-, Industrie-, und Handwerksunternehmen zuständig. Dabei nutzen sie verschiedene Beschaffungs- und Vertriebswege, insbesondere auch Onlinekanäle, und wickeln elektronische Geschäftsprozesse (E-Business) ab.

Sie beraten ihre Kunden umfassend über die Eigenschaften der Waren und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Wareneinkauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren. Hierfür beobachten sie nationale und internationale Märkte, werten diese Informationen aus und führen Einkaufsverhandlungen mit den Lieferanten. Nach dem Wareneingang kontrollieren sie Rechnungen und Lieferpapiere, sorgen für die optimale Lagerung und planen die Warenauslieferung.

Darüber hinaus führen sie Maßnahmen zur Steuerung des Warenflusses und des Lagerbestandes durch. Sie kalkulieren Preise und führen Kostenrechnungen durch, bearbeiten Verkaufsaufträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus.

Weiterhin gehören zu den Aufgaben von Kaufleuten für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel die Abwicklung von Zahlungsvorgängen, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Organisation von Marketingmaßnahmen.

In der Regel arbeiten die Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement der Fachrichtung Großhandel in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus sowie die Bereitschaft sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen. Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich.

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement sollten Organisationstalent besitzen und flexibel auf die Anforderungen des Berufsalltages reagieren. Fremdsprachenkenntnisse sowie technisches Verständnis sind von Vorteil. Kommunikations- und Teamfähigkeit und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.

Überwiegend erledigen die Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement alle Tätigkeiten an einem Bildschirmarbeitsplatz, vornehmlich im Sitzen, zeitweise aber auch im Stehen. Weitere Einsatzmöglichkeiten, auch außerhalb des Büros, können im Außendienst oder in der Kundenberatung sein.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse am Organisieren sowie Verkaufen haben und sich gerne für die Bedürfnisse ihrer Kunden einsetzen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Marketing
    • Marketingmaßnahmen
    • Kundenbindung
    • Absatz- und Vertriebsprozesse
    • Onlineauftritt
  • Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
    • BIP und Geldpolitik der EZB
    • Markt und Preisbildung
    • Konjunktur und Wirtschaftspolitik
    • Außenwirtschaft
    • Fiskal- und Wettbewerbspolitik
  • Verkauf und E-Business
    • Waren- und Dienstleistungsangebot
    • Kundenorientierung
    • E-Business
  • Auftragsbearbeitung und Handels rechtliche Rahmenbedingungen
    • Auftragsbearbeitung
    • Kaufvertragsrecht und -störungen
    • Datensicherheit und Datenschutz
  • Personal
    • Arbeitsorganisation
    • Arbeitsvertragsrecht
  • EDV
    • Word, Excel, PowerPoint, Outlook
    • Kaufmännische Analysen von Statistiken und Diagrammen
    • Navision und SAP
  • Einkauf
    • Einkauf von Waren und Dienstleistungen
    • Nachhaltige Lieferketten
    • Lagerlogistik und Distribution
    • Retouren-Management
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    • Finanzbuchhaltung
    • Zahlungsverkehr im Verkauf
    • Kosten- und Leistungsrechnung
    • Controlling
  • Integrativ vermittelte Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute im E-Commerce (KEC) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute im E-Commerce (KEC)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Die Umsätze im Online-Handel wachsen von Jahr zu Jahr in zweistelliger Höhe. Beschäftigung finden die Kaufleute im E-Commerce in Unternehmen des Einzel-, Groß- und Außenhandels mit eigenen Onlineshops, bei Herstellerbetrieben, die ihre Produkte online vertreiben, im Internetversandhandel bei reinen Onlineshops, bei Touristikunternehmen, die Reisen und Flüge online verkaufen oder bei Logistik- und Mobilitätsdienstleistungsbetrieben, z. B. Speditionen, Transportunternehmen, Verkehrsbetrieben, die Leistungen online verkaufen.

Die Kaufleute im E-Commerce sind im Internethandel an der Schnittstelle von Einkauf, Werbung, Logistik, Buchhaltung und IT tätig. Sie wirken bei der Sortimentsgestaltung mit, bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen und präsentieren das Angebot verkaufsfördernd in Onlineshops, auf Onlinemarktplätzen, in Social Media oder Blogs. Anfragen, Reklamationen oder Lieferwünsche von Kunden werden in der Regel elektronisch z. B. per E-Mail oder Chat sowie telefonisch kommuniziert. Bezahlsysteme werden durch die Kaufleute im E-Commerce eingerichtet, Zahlungseingänge überwacht und die Übermittlung bestellter Waren und Dienstleistungen veranlasst. Sie planen zielgruppen- und produktspezifische Onlinemarketingmaßnahmen, organisieren die Erstellung und die gezielte Platzierung von Werbung und bewerten den Werbeerfolg. Für die kaufmännische Steuerung und Kontrolle analysieren sie die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und werten Verkaufszahlen sowie betriebliche Prozesse aus.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufleute im E-Commerce setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus sowie die Bereitschaft sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die den Online-Handel und die Herausforderungen der Digitalisierung mit Freude mitgestalten wollen.

  • Marketingaffinität, das Hineinversetzen in den Kunden, seine Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen ist ebenfalls erforderlich.
  • Gute Deutschkenntnisse, um Produktbeschreibungen und die Textgestaltung für die Produkte des Webshops vornehmen zu können.
  • Interesse an der Arbeit mit dem Webshop, da der Kundenkontakt auf elektronischem Wege und nicht persönlich stattfindet.
  • Kreativität im Rahmen der Produktdarstellung.
  • Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute im E-Commerce ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Online-Vertriebskanäle
    • Aufbau eines Sortiments im Onlinehandel gestalten
    • Preisgestaltung und Darstellung der Produkte im Webshop vornehmen und prüfen
    • Verschiedene Varianten des Zahlungsverkehrs beim Onlinekauf kennen und anbieten
    • Qualitätssichernde Maßnahmen anwenden
    • Kennzahlengestütztes Controlling durchführen
  • Auftragsbearbeitung im Onlinegeschäft
    • Den Checkoutprozess vorbereiten und für eine aus Kundensicht einfache Durchführung sorgen
    • Zahlungs- und Versandprozesse steuern
    • Abschluss und Erfüllung von Rechtsgeschäften und Kaufverträgen herbeiführen
    • Das Widerrufsrecht des Käufers kennen und einräumen
    • Datensicherung und Datenschutz beachten
    • Stornierungen, Retouren und Leistungsstörungen bearbeiten
    • Produkthaftung, Annahmeverzug und Zahlungsverzug rechtskonform vorbeugen u. behandeln
  • Einkauf
    • Bezugsquellen ermitteln, Durchführung von Angebotsvergleichen
    • Bewirtschaftung und Führung eines Lagers
    • Logistikkette überblicken, Beschaffung planen und Direktlieferung an den Kunden – Dropshipping prüfen
  • Online-Marketing
    • Allgemeine und interkulturelle Kommunikation
    • Webshop-Kommunikation – live Chat und Videokonferenzen einrichten und anbieten
    • Displayadvertising und Bannerwerbung einsetzen
    • Affiliate Marketing im Online-Marketing nutzen
    • Search Engine Optimizing und Search Engine Advertizing als Marketingstrategien erkennen und verwenden
    • Mobile Marketing, Social Media Marketing, Influencer Marketing prüfen und zum Einsatz bringen
  • Betriebliches Rechnungswesen
    • Umsatz und Betriebsergebnis im Online-Vertrieb
    • Kennzahlen der Kundenansprache, Kennzahlen des Nutzerverhaltens, Kennzahlen zur Sortimentsentwicklung analysieren
    • Kundenwertanalysen durchführen
  • Anwenden einer Fremdsprache:
    Englisch
  • Training mit branchentypischer Software:
    MS-Office, SAP und Web Shop
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute im Gesundheitswesen (KIG) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute im Gesundheitswesen (KIG)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften wie den Kaufleuten im Gesundheitswesen steigt durch die Expansion des Marktes Gesundheit ständig. Dies ist u.a. durch den gesellschaftlichen Trend des stärkeren Stellenwertes der Betrachtung der eigenen Gesundheit und der stark nachgefragten Gesundheitsleistungen wie Wellness, Pflege und Betreuung gekennzeichnet.

Die Beschäftigungszahlen des Gesundheitswesens im nicht-ärztlichen Bereich werden steigend prognostiziert. Die zukunftssicheren Arbeitsplätze im Gesundheitswesen sind vor allem für Frauen, auch in Teilzeit, besonders in Kliniken, Reha-, Pflege- und Vorsorgeeinrichtungen, bei Krankenkassen und deren medizinischen Diensten, ärztlichen Organisationen und Verbänden, entsprechend größeren Arztpraxen, Rettungsdiensten und Verbänden der freien Wohlfahrt zu finden.

Die Tätigkeitsbereiche erstrecken sich sowohl auf administrative als auch betriebswirtschaftliche Aufgaben. Hierzu gehören beispielsweise die Planung und Organisation von Abläufen, die Erstellung von Budgets, das Controlling sowie die Abrechnung von medizinischen Leistungen. Zudem werden Kaufleute im Gesundheitswesen auch in der Personalverwaltung eingesetzt, koordinieren Schulungen und sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben und Qualitätsstandards eingehalten werden.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Der dynamische Arbeitsmarkt für Kaufleute im Gesundheitswesen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Genauigkeit voraus, sowie die Bereitschaft, sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen.

Um mit den verschiedenen Ansprechpartnern adäquat zu kommunizieren, sind gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise wichtige Voraussetzungen. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, erforderlich.

Menschen, die diesen Beruf erlernen, benötigen ein gutes Zahlenverständnis sowie eine Affinität im Umgang mit der IT. Zudem sollten sie ein gutes Organisationstalent, Teamfähigkeit und Kontaktfreudigkeit mitbringen. Damit einhergehend ist eine ausgeprägte Serviceorientierung im Sinne der Kunden und Patienten notwendig.

Kaufleute im Gesundheitswesen üben ihre Tätigkeit überwiegend in geschlossenen, temperierten und oft auch klimatisierten Büros aus. Vornehmlich geschieht das im Sitzen, zeitweise auch im Stehen.

Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an. Das hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute im Gesundheitswesen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Betriebliches Umfeld / Organisation

    • Aufbau- und Ablauforganisation

    • Träger der sozialen Sicherung

    • Absatz- und Vertriebsprozesse

    • Rechtsformen von Unternehmen

    • Arbeits-, Gesundheits-, Umweltschutzbestimmungen

  • Wirtschaftskenntnisse

    • Ziele der Wirtschaftspolitik

    • Geldpolitik

    • Wirtschaftskreislauf

    • Funktionen des Marktes

    • Wirtschaftsordnungen

  • EDV

    • Grundlagen der Informationsverarbeitung

    • Word, Excel, PowerPoint, Outlook

    • Kaufmännische Korrespondenz

    • Analyse von Statistiken

    • SAP

  • Personalwesen

    • Begründung / Beendigung von Arbeitsverhältnissen

    • Personalbedarfs- und Einsatzplanung

    • Mitarbeiterführung

    • Arbeits- und Tarifrecht

  • Dienstleistungen anbieten, dokumentieren, abrechnen

    • Grund-, Zusatz- und Wahlleistungen

    • Sicherstellung von Gesundheitsdienstleistungen

    • Datenarten, -sicherheit und -schutz

    • Abrechnung ärztlicher Leistungen

    • Reha- und Kurwesen

    • Pflegeversicherung

  • Rechnungswesen und Finanzierung

    • Finanzbuchhaltung

    • Kosten- und Leistungsrechnung

    • Budgetierung

    • Finanzierung von Investitionen

  • Beschaffung

    • Bedarfsanalyse

    • Bezugsquellenermittlung

    • Kaufvertragsrecht

    • Lagerorganisation und -pflege

  • Marketing

    • Marktsegmentanalyse

    • Kosten- und Leistungsrechnung

    • Budgetierung

    • Finanzierung von Investitionen

  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Technische*r Produktdesigner*in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (TP) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Technische*r Produktdesigner*in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (TP)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Technische Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion finden in der Berufswelt eine Vielzahl von Einsatzfeldern. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen der Metall- und Kunststoffverarbeitung, der Automobilindustrie und bei deren Zulieferern sowie in Ingenieurbüros. Weiterhin werden ihre Fähigkeiten auch in anderen Bereichen von Klein-, Mittel- und Großunternehmen genutzt, wie zum Beispiel bei der Erstellung von technischen Dokumentationen, bei der Arbeitsvorbereitung, der Instandhaltung, in Normenbüros, in technischen Konstruktionsbüros oder technischen Verkaufsabteilungen.

Technische Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion erstellen computerunterstützt technische 2D- und 3D-Zeichnungen, die als Arbeits- und Anschauungsunterlagen sowie als Kommunikationsmittel für die Konstruktion und die Herstellung von neuen Maschinen und Anlagen dienen. Die Zeichnungen bilden die Verbindung zwischen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage, sind aber auch für den Einkauf, Verkauf und die Qualitätssicherung wichtig. Bei Erstellung der Zeichnungen mittels 2D- und 3D-CAD-Systemen beachten Technische Produktdesigner*innen die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen und tragen eine für die spätere Produktion zweckmäßige Bemaßung ein. Im Konstruktionsprozess berücksichtigen sie die Grundlagen der Elektro- und Steuerungstechnik und wählen geeignete Normteile und den Anforderungen entsprechende Werkstoffe aus. Änderungsvorschläge, z.B. aus Fehler- oder Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um. Für Montageanleitungen und Produktbeschreibungen oder für Servicewerkstätten fertigen sie sogenannte Explosionszeichnungen an, die zeigen, wie die einzelnen Teile zusammengefügt werden und welche Funktionsweise sie besitzen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Technischen Produktdesigner*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. Weiterhin sollten Technische Produktdesigner*innen eine gute Auffassungsgabe für technische Zusammenhänge sowie mathematische und sprachliche Kompetenzen besitzen. Kenntnisse verschiedener Fertigungsverfahren und -abläufe sind wünschenswert, um Teilkonstruktionen mit den dazugehörigen Unterlagen weitgehend selbstständig anzufertigen.

Alle berufsspezifischen Tätigkeiten sind überwiegend in sitzender Körperhaltung zu bewältigen. Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an, sodass es meist bei leichten Tätigkeiten bleibt. Dies hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären. Bildschirmtauglichkeit ist für diese Qualifizierung Voraussetzung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an technischen Zusammenhängen und entsprechenden Aufgabenstellungen haben. Sie sollten Organisationstalent besitzen, gerne mit Computern arbeiten und ein hohes Maß an Genauigkeit mitbringen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Technischen Produktdesigner*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Die berufliche Praxis erlernen die Technischen Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion an praxisorientierten Beispielen. Diese werden an Computern mit entsprechender CAD-Software erarbeitet. Beim Umgang mit den CAD-Programmen stehen besonders die Funktionsweise der Systeme, die in der Praxis gebräuchlichen Programme und die aufgabenbezogene Anwendung zur Zeichnungserstellung und Zeichnungsverwaltung im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erzielung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Erstellen von norm- und fertigungsgerechten Zeichnungen/Datensätzen von Einzelteilen, Baugruppen und Anlagen mittels 2D- sowie 3D-CAD-Systemen: geometrische Beziehungen unterscheiden, Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen, Werkstücke räumlich darstellen, etc.
  • Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Konstruktionsarten unterscheiden, Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • Erstellen von Detailkonstruktionen
  • Zeichnen von steuerungstechnischen Anlagen
  • Erstellen und Berechnen von Variantenkonstruktionen
  • Produktdokumentation
  • Konstruieren von Objekten
  • Auswahl geeigneter Maschinenelemente im Konstruktionsprozess
  • Wirtschaftliche und qualitätssichernde Aspekte bei den Arbeiten einbeziehen
  • Simulationen durchführen, Anpassungen und Korrekturen an den Konstruktionen vornehmen
  • Fertigungsunterlagen, Stücklisten und Normlisten erstellen, pflegen und verwalten
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Verwaltungsfachangestellte*r Landes- und Kommunalverwaltung (VFA) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
17.12.2026
15.12.2028
24 Monate 7 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Verwaltungsfachangestellte*r Landes- und Kommunalverwaltung (VFA)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der Arbeitsmarkt zeigt einen hohen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden in der öffentlichen Verwaltung. Demographische Veränderungen und die Herausforderungen der Digitalisierung führen zu einer nachhaltigen Suche nach geeignetem Personal.

In der Regel arbeiten die Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung bei Behörden und Institutionen der öffentlichen Verwaltung der Länder, bei Gemeinde- und Kreisverwaltungen, in kommunalen Ämtern und Behörden wie z.B. Bau-, Ordnungs-, Gesundheits-, Kultur-, Sozial- oder Umweltamt, Verbraucherschutz, Beschaffungsstellen oder Wirtschaftsförderung.

Sie bereiten Sitzungen von Beschlussgremien vor, sind an der Umsetzung von Beschlüssen beteiligt und überwachen die Einhaltung von Auflagen. Sie erarbeiten Verwaltungsentscheidungen auf der Basis geltenden Rechts, führen Akten und erledigen Büro- und Verwaltungsaufgaben.

Auch kaufmännische Tätigkeiten in öffentlichen Verwaltungs- und Eigenbetrieben gehören zu den Aufgaben von Verwaltungsfachangestellten.

Als Fachleute für Rechtsfragen sind Verwaltungsfachangestellte im Umgang mit komplizierten Rechtstexten geübt und stehen auch persönlich für Auskünfte zur Verfügung.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit zum Planen und Organisieren voraus.

Ein gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen, Textverständnis, ein gutes Zahlenverständnis sowie Merkfähigkeit (Rechtsvorschriften) sind neben Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein ebenfalls erforderlich.

Als Ansprechpartner*in für Organisationen, Unternehmen und Bürger sind Kommunikationsfähigkeit sowie Kunden- und Serviceorientierung wichtige Voraussetzungen für Verwaltungsfachangestellte. Freude am digitalen Arbeiten hilft Ihnen bei der multimedialen Erledigung täglich anfallender Aufgaben.

Im Idealfall integrieren Verwaltungsfachangestellte die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsumfeld.

Überwiegend erledigen die Verwaltungsfachangestellten alle Tätigkeiten an einem Bildschirmarbeitsplatz, vornehmlich im Sitzen, zeitweise aber auch im Stehen. Aufgrund geringer physischer Anforderungen im Berufsalltag ist dieses Berufsbild sehr gut als Reha-Beruf geeignet.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in Arbeit.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Beschaffung
    • Beschaffungsgrundsätze
    • Bezugsquellenermittlung
    • Regeln der Auftragsvergabe
    • Umweltschonender Ressourceneinsatz
  • Haushaltswesen
    • Haushalts- und Wirtschaftsplanung
    • Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln
    • Anwendung von Haushaltsgrundsätzen
    • Bearbeitung von Zahlungsvorgängen
  • Personalwesen
    • Personalwirtschaft
    • Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnisse
    • Rechtsgrundlagen, Arbeitsschutz
    • Soziale Sicherung
  • Rechnungswesen
    • Doppelte Buchführung
    • Kosten- und Leistungsrechnung
    • Controlling
  • Büroorganisation
    • Informationsverarbeitung und Dokumentenmanagement
    • Organisation von Informations- und Kommunikationssystemen
    • Datenschutz und Datensicherheit
  • Vertragsrecht
    • Rechtsgeschäfte, Vertragsarten
    • Vertragsabschluss
    • Grenzen der Vertragsfreiheit
    • Anordnungsverfahren
    • Rechtsanwendung bei Erfüllungsstörung
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
    • Markt und Preisbindung
    • Konjunktur, Wirtschaftspolitik, Außenwirtschaft
    • Staatliche Fiskal- und Wettbewerbspolitik
  • Betriebliche Organisation
    • Aufbauorganisation
    • Entscheidungsstrukturen
    • Organisationsvorhaben und Arbeitsabläufe
  • Kommunalrecht
    • Kommunale Selbstverwaltung
    • Kommunale Gebietskörperschaft
    • Rechte und Pflichten von Bürgern
    • Grundsätze der kommunalen Einnahmebeschaffung
  • Verwaltungsrecht und Verwaltungsverfahren
    • Grundsätze des Verwaltungshandelns
    • Grundsätze des Verwaltungsverfahrens
    • Vorbereitung von Verwaltungsakten
    • Vollziehung von Verwaltungsakten
    • Vollstreckungsarten
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 17 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 7 Monate Betriebliche Phase in der Verwaltung

Abschlussdokumente

  • Prüfungszeugnis des Regierungspräsidiums Gießen
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Arbeitspädagog*in (ARB) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.12.2027
18 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.05.2028
18 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Arbeitspädagog*in (ARB)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Arbeitspädagog*innen arbeiten unter anderem als Gruppenleiter*innen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, aber auch in der Suchtkrankenhilfe, der Jugendhilfe oder anderen Einrichtungen der beruflichen Integration. Die Aufgabe der Arbeitspädagog*innen ist die Förderung und Begleitung von Menschen, die eine spezifische Hilfe am Arbeitsplatz benötigen.

Arbeitspädagog*innen beschäftigen sich mit den persönlichen Voraussetzungen behinderter Menschen, planen, organisieren fördern und koordinieren deren Bildungs- und Arbeitsprozesse sowie den Rehabilitationsverlauf. Sie gestalten barrierefreie, lern -und persönlichkeitsförderliche Arbeitsplätze, führen arbeitsbegleitende Maßnahmen zur Persönlichkeitsförderung durch, initiieren, begleiten und fördern berufliche Bildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsprozesse und qualifizieren behinderte Menschen bei Übergängen in andere berufliche Bildungs- und Beschäftigungsprozesse. Außerdem steuern und gestalten Arbeitspädagog*innen Kommunikations- und Kooperationsprozesse, führen Gruppen und moderieren Gruppenbildungs- und Teambildungsprozesse.

Häufig sind sie auch für die Akquisition von Aufträgen, die Kalkulation und Kostenermittlung sowie für die Zusammenarbeit mit den Auftrag gebenden Firmen zuständig. Sie arbeiten in enger Kooperation mit anderen Fachdiensten der Einrichtungen, z. B. Sozialpädagog*innen und Psycholog*innen.

Der Arbeitsmarkt für Arbeitspädagog*innen bewegt sich im weitesten Sinne im Sozialwesen mit einer sehr breiten Struktur unterschiedlichster Träger/Unternehmen in einer weit gestreuten regionalen Verantwortung. Durch die unterschiedlichsten Branchen in denen sich die Unternehmen im Sozialwesen bewegen, wie zum Beispiel im Handwerk, im Dienstleistungssektor, in der Hauswirtschaft oder im Garten- und Landschaftsbau bis hin zu der Industrie zuliefernden Fertigung, ist eine große Einsatzbreite aufgrund der Kompetenzen der Arbeitspädagog*innen gegeben.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Zu den beruflichen Voraussetzungen gehört eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf (vorwiegend im gewerblich-technischen Bereich) und eine daran anschließende, mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis. Liegt keine abgeschlossene Ausbildung vor, muss eine mindestens sechsjährige Berufspraxis nachgewiesen werden.

Zu den persönlichen Voraussetzungen zählen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und psychischer Belastbarkeit. Besondere Anforderungen sind verantwortungsbewusstes Handeln, Eigeninitiative, selbständiges Arbeiten sowie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Eine weitere Voraussetzung für die Ausübung des Berufs ist ein aktuelles, einwandfreies, erweitertes polizeiliches Führungszeugnis sowie ein Gesundheitszeugnis und ein aktuelles ärztliches Attest.

Weiterhin ist ein vierwöchiges vorgeschaltetes RehaAssessment mit einem dreiwöchigen Orientierungspraktikum in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu absolvieren.

Die Qualifizierung zum*zur Arbeitspädagog*in ist besonders für Menschen geeignet, die Freude am Umgang mit Menschen mit Behinderung haben. Sie sollten stets verantwortungsbewusst handeln und über ein gutes Reflexionsvermögen verfügen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Arbeitspädagog*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Ausbildung der Ausbilder*innen
    • Prüfung von Ausbildungsvoraussetzungen
    • Planung, Vorbereitung, Durchführung und Abschluss einer Ausbildung
  • Persönlichkeitsförderung und berufliche Bildungsprozesse
    • Aspekte der Pädagogik, Didaktik, Medizin, Diagnostik und Psychologie
    • Lernbeeinträchtigungen, Behinderungen, Störungen
    • Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten, körperliche, geistige und psychische Verfassung
    • Reaktionen und Interventionen bei Störungen, Krisenintervention
    • Konflikte, Lebenswelten, Netzwerk der Hilfsangebote
    • Gestalten von arbeitsbegleitenden Maß nahmen und Freizeitgestaltung
    • Berufsförderungskonzeption, Unterweisung und Anleitung am Arbeitsplatz
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse
    • Behindertenspezifische Arbeitsplatzanforderungen und -gestaltung
    • Ergonomie, Barrierefreiheit, Arbeitssicherheit, Unfallverhütung
    • Arbeitsplatzauswahl, Gestaltung von Arbeitsprozessen
    • Fort- und Weiterbildung, Qualitätsmanagement
    • Pflegerische Aspekte einschließlich Erste Hilfe-Kurs
  • Integration und Teilhabe am Arbeitsleben
    • Ausbildung jg. Menschen mit Behinderung – Reflexion betrieblicher Ausbildungspraxis
    • System der beruflichen Rehabilitation, Beteiligte Institutionen und Förderschulen
    • Kompetenzfeststellung und Instrumente der Arbeitsdiagnostik
    • Planung, Organisation und Dokumentation von Arbeits- und Bildungsprozessen
  • Kommunikation und Zusammenarbeit
    • Grundlagen der Kommunikation, Wahrnehmung, Beobachtung, Diagnostik
    • Moderation und Führen von Gruppen, Kommunikationsstörungen, Konfliktbearbeitung
    • Planung, Durchführung, Reflexion und Dokumentation von Arbeitsvorgängen/Projekten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • PC als Arbeitsmittel
    • Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tabellenkalkulation Excel
    • Präsentation mit PowerPoint, Kommunikation mit Outlook, Internet, Tastaturtraining
    • Textwerkstatt (Dokumentation von Sachverhalten und Projekten)
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 18 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat „Arbeitspädagoge“
  • Zertifikat „Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation“ (ReZA)
  • Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung mit Ausbildereignung
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachkraft im E-Commerce (FEC) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
01.09.2026
30.11.2027
15 Monate 5 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Fachkraft im E-Commerce (FEC)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der Online-Handel erreicht von Jahr zu Jahr neue Rekordabsatzsummen und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die Fachkraft im E-Commerce findet durch die branchenunabhängige Qualifizierung die Möglichkeit der Beschäftigung in Unternehmen des Einzel-, Groß- und Außenhandels mit eigenen Onlineshops, bei Herstellerbetrieben, die ihre Produkte online vertreiben, im Internetversandhandel, bei reinen Onlineshops, bei Touristikunternehmen, die Reisen und Flüge online verkaufen oder bei Logistik- und Mobilitätsdienstleistungsbetrieben, wie z.B. Speditionen, Transportunternehmen und Verkehrsbetrieben, die Leistungen online verkaufen.

Generell erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der Fachkraft im E-Commerce von der Pflege des firmeneigenen Webshops über die Abwicklung in der Auftragsannahme und die elektronische Datenerfassung bis hin zur Erledigung allgemeiner Büroarbeiten (Geschäftskorrespondenz, Dokumentenablage, Erstellung von Statistiken und Auswertungen). In den Bereichen Einkauf, Lager/Logistik sowie Retourenmanagement kann die Fachkraft im E-Commerce ebenso mitwirken und ihr Fachwissen effizient einbringen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Fachkraft im E-Commerce setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit sowie die Bereitschaft, sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen, voraus.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die gerne im Online-Handel tätig sein möchten, sowie Freude am Gestalten und Betreiben eines Webshops und den zugehörigen kaufmännischen Tätigkeiten haben. Eine selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise sowie Flexibilität und Spaß am Organisieren und Planen runden das Anforderungsprofil ab.

Im Idealfall integrieren Fachkräfte im E-Commerce die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. Sie bringen Produkterfahrung mit, kennen die Eigenschaften von Waren und können bei der Sortimentgestaltung aktiv mitwirken.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung, die zukunftsorientiert und digital ausgerichtet denken, bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachkraft im E-Commerce ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Je- der Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basisqualifizierung
    • Grundlagen des kaufmännischen Rechts
      • Rechtliche Grundlagen
      • Vertragsarten
      • Kaufvertrag
      • Kaufvertragsstörung
      • Mahnwesen
    • Grundlagen Rechnungswesen
      • Inventar und Inventur
      • Bilanz
      • Umsatz und Betriebsergebnis im Online-Vertrieb
      • Kennzahlen und Kundenwertanalysen
    • EDV
      • Betriebssystem Windows
      • Textverarbeitung
      • Tabellenkalkulation
      • Outlook
    • SAP
      • Grundlagen
  • Online-Vertrieb I
    • Beschaffung
      • Planung
      • Beschaffungsprozesse und Bezugsquellen
      • Lagerwirtschaft
      • Rechnungsprüfung
    • Sortimente
      • Aufbau und Darstellung
      • Visualisierung des Sortiments
      • Preisgestaltung
    • Vertragsanbahnung
      • Auftragsbearbeitung
      • Kaufabwicklung und Zahlungsverkehr
      • Warenversand
    • Webshop
      • Erstellung, Verwaltung und Pflege
  • Online-Vertrieb II
    • Vertriebskanäle
      • E-Commerce Arten
      • Vertriebswege
      • Webshop-Einrichtung und Speicherung
      • Elektronische Marktplätze
    • Vertragsabwicklung
      • Rückabwicklung von Kaufverträgen
      • Retouren Management
      • Produkthaftung
      • Kaufvertragsstörung
    • Controlling
      • Umsätze und Betriebsergebnisse analysieren
      • Kennzahlen
    • Webshop
      • Erstellung, Verwaltung und Pflege
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 10 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 5 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachtechniker*in IT (FTI) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
15.09.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.04.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Fachtechniker*in IT (FTI)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher künftig verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

Der Beruf Fachtechniker*in IT beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Aufsetzen, der Konfiguration und der Wartung von Netzwerken und PC-/Server-Systemen. Hierzu ist ein tiefgehendes Wissen über den Aufbau und die Funktionsweise solcher Systeme erforderlich. Daneben ist heutzutage verstärkt praktisches und theoretisches Wissen rund um die Themen IT-Security, Virtualisierung, Cloud-Services und IoT (Internet of Things) gefragt.

Die Wartung und Pflege von IT-Landschaften ist anspruchsvoll. Hinzu kommen stetig neue Herausforderungen durch die Einführung neuer Technologien und die zunehmende Bedrohung der Sicherheit durch Hacker und andere Akteure.

Der Tätigkeitsbereich von Fachtechniker*innen IT erstreckt sich von Arbeiten im Büro (Service-Desk, Support für interne und externe Kunden, Administration von Servern und Netzwerken) bis hin zur Installation, Konfiguration und Reparatur von Hard- und Software bei Kund*innen vor Ort.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Fachtechniker*in IT setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines Verständnis für technische Zusammenhänge sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. 

Vorkenntnisse aus dem Bereich Datenverarbeitung werden nicht vorausgesetzt. Ein ausgeprägtes Interesse an der Datenverarbeitungstechnologie sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter bis mittelschwerer Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen. Farbsehtüchtigkeit muss soweit vorhanden sein, dass Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden. Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit bilden weitere wesentliche Voraussetzungen zur beruflichen Qualifizierung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an der PC- und Netzwerktechnologie in allen Ausprägungen haben. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklungen im PC-, Netzwerk-und Softwarebereich setzt die Qualifizierung eine dauerhafte Fortbildungs- und Lernbereitschaft voraus.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachtechniker*innen IT ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifi zierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Einfache IT-Systeme
    Kenntnisse Elektrotechnik: Elektrotechnische Grundlagen und Berechnungen: Reihen- und Parallelschaltung, Leistung, Arbeit, Wirkungsgrad, Gleich- und Wechselstrom, Leitungsberechnungen, Kostenberechnung, Frequenzberechnung; Digitaltechnik: Zahlensysteme, logische Grundverknüpfungen, Wahrheitstabellen; Bürotechnische Anwendungssoftware: Textverarbeitung mit Word, Tabellenkalkulation mit Excel, Kennenlernen der gesamten Computerhardware; Zusammenstellung und Aufbau eines PCs
  • Netze und Dienste: Netzwerktechnik, Datenkommunikation, IT-Security, TK-Technologie, Virtualisierung (VLAN)
    Vernetzte IT-Systeme: Einführung, Topologien, Übertragungsmedien, Zugriffsverfahren, Arbeitsweise lokaler Netzwerke, Normen und Modelle, Protokolle, Erweiterung der Struktur, Erweiterung der Geschwindigkeit, IT-Security, Virtualisierung (VLAN)
    Arbeitsabläufe: Betriebliche Abläufe, Vernetzung und Einrichtung der eigenen Umgebung, Planen eines Netzwerkes anhand von Vorgaben, Servertypen, Netzwerkhardware, Anbindung
    Telekommunikation/VOIP: Einführung, Übertragungsmedien, Protokolle, Erweiterung der Struktur, Arbeitsabläufe: Betriebliche Abläufe, Vernetzung und Einrichtung der eigenen Umgebung, Programmierung einer VOIP-TK-Anlage und Anbindung von Telefonen
  • Bereitstellung von IT-Leistungen
    Aufsetzen und Administrieren von Servern: Serverhardware zusammenstellen und aufbauen, Serverbetriebssysteme installieren und nach Vorgaben administrieren; Aufsetzen von Workstations; Dokumentation und Präsentation; Grundlegende Administrationsarbeiten: Projekt Netzwerk mit Server und Workstation planen, Erstellen einer Firmenstruktur mit Berechtigungen; Virtuelle Server- und Clientverwaltung: Erstellen und Verwalten von virtuellen Servern und Clienten; Serverwartung: Serverfernwartung, Serverbasierende Profi le, VPN (Virtual Private Network), Backup und Image; Grundlagen erweiterter Netzwerktechnik: Wireless Lan, NAS (Network Attached Storage), VoIP (Voice over Internet Protocol), etc.
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachtechniker*in Schaltanlagenbau (FTS) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
15.09.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.04.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Fachtechniker*in Schaltanlagenbau (FTS)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Die Industrialisierung 4.0 bedingt einen steigenden Bedarf an Fachpersonal mit der Fähigkeit, Automatisierungssysteme/Schaltanlagen zu bauen, zu warten und zu reparieren. Automatisierte Schaltanlagen werden in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt, von Komponentenfertigung für die Automobil-, Kommunikations- oder Gebäudetechnik bis hin zu elektronisch gesteuerten Produktions-, Heiz-, Verkehrssignal- oder Sicherungssystemen.

Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau bauen Schaltschränke auf und verdrahten diese mit Schützen, Sicherheitseinrichtungen, Netzteilen und SPS nach vorgegebenen Schaltplänen. Sie schließen Motoren (einphasig und Drehstrom), Sensoren und Schalter an Schaltschränke an und führen Abschluss-Überprüfungen wie PE-Durchgangsprüfungen, Isolationsprüfungen, Spannungsmessungen und Drehfeldmessungen durch. Außerdem warten und reparieren sie Automatisierungssysteme.

Die Kombination der Kompetenz im Schaltanlagenbau mit der Kompetenz einer Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ermöglicht den Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau, Schaltanlagen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu begleiten. Sie sind daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau finden Beschäftigung in Unternehmen des Anlagenbaus, bei Herstellerbetrieben von Automatisierungssystemen, bei Dienstleistern für Wartung und Reparaturen im industriellen Umfeld sowie in Unternehmen, die Produktions-, Sortier- und Abfüllanlagen betreiben.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Fachtechniker*in Schaltanlagenbau setzt eine gute Auffassungsgabe, Merkfähigkeit, Wahrnehmungsgenauigkeit, Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich.

Farbsehtüchtigkeit muss vorhanden sein, damit Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden; des Weiteren handwerkliches Geschick und zeichnerische Befähigungen (z.B. für Verdrahtungspläne). Kommunikationsfähigkeit, ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse und Spaß an der Elektronik in Verbindung mit Mechanik und Informationstechnik haben. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Je- der Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenzen
    • Physikalische und mathematische Grundlagen
    • PC als Arbeitsmittel (Windows, MS-Office, Internet)
    • Arbeitsschutz
    • Grundlagen Elektrotechnik
    • Grundlagen Mechanik
  • Aufbau von Schaltschränken
    • Elektroinstallation, Drehstromtechnik, Schaltpläne, Messen und Prüfen
    • Bauteil- und Materialkunde, Ersatzteilfertigung
    • Steuerungstechnik (VPS/SPS, Last- und Steuerstromkreis, Bauteilauswahl, Sensortechnik, Pneumatik und Elektropneumatik)
  • Grundlegende Programmierung der SPS
    • Aufbau und Arbeitsweise einer SPS
    • Funktionsplan und Grafcet
    • Weitere Programmiersprachen
    • Erstellen einfacher Programme, Übersetzung Grafcet zu Funktionsbausteinsprache
    • Verbindung von PC und SPS, Laden von Programmen
  • Stromsicherheit und Prüfung von Betriebsmitteln
    • Grundlagen Prüfnormen
    • Stromsicherheit (Isolation, Leistungsstandards, Verdrahtungsvorschriften)
    • Unfallverhütungsvorschriften
    • Umgang mit Unfällen
    • Schutzleiterprüfung
    • Isolationsprüfung
  • Wartung von Bestandsanlagen
    • Sichtprüfung
    • Austausch von defekten Teilen
    • Grundlagen Fehlersuche
    • Lesen von Dateiblättern, Absprachen mit Einkauf
    • Wiederholungsprüfung Betriebsmittel nach Umbau und Reparatur
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Haustechniker*in (HT) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.09.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
30.11.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.02.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
02.03.2027
01.06.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Haustechniker*in (HT)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

In Wohnungen, Häusern und Gebäudekomplexen haben die technischen Ausrüstungen, die Vielfalt der Baustoffe und Geräte in den letzten Jahren stark zugenommen. Von technischen Anlagen und Geräten wird eine sichere Funktionsfähigkeit und von Räumen, Gebäuden und Außenanlagen ein optisch ansprechendes Aussehen erwartet. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist eine ständige sachkundige Kontrolle, Wartung und Pflege notwendig.

Die Qualifizierung zum/zur Haustechniker*in ist daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und deckt den ständig wachsenden Bedarf in verschiedenen Dienstleistungsbereichen ab.

Qualifizierte Haustechniker*innen werden überwiegend in großen Wohnhäusern und Wohnkomplexen, Kaufhäusern und Einkaufszentren, Bankgebäuden, Büroanlagen, Krankenhäusern, Hotels, Industrieanlagen, Bildungsstätten und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Schwimmbäder oder Bürgerhäusern) eingesetzt. Sie überwachen und warten technische Anlagen wie zum Beispiel Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Wasseraufbereitungsanlagen, Aufzüge, Fenster, Türen, Gegensprechanlagen, Schließanlagen, befestigte und unbefestigte Außenanlagen und vieles mehr.

Sie arbeiten selbstverantwortlich und reagieren flexibel auf die verschiedenen Anforderungen. Soweit dies rechtlich zulässig ist, warten sie die gesamte Haustechnik und führen bei kleineren Schadensfällen Reparaturarbeiten durch.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Anforderungen der beruflichen Praxis setzen handwerkliches Geschick, eine umfangreiche praktische Ausbildung und solide theoretische Grundlagen voraus. Kundenorientierte Denk- und Handlungsweisen sowie das Arbeiten im Team sind ebenfalls erforderlich.

Überwiegend sind alle Tätigkeiten mit leichter bis mittelschwerer Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die handwerkliche und technische Vorkenntnisse besitzen, im technischen Bereich arbeiten möchten und gerne mit Menschen zusammenarbeiten.

Gerade wenn es um Reparaturen geht, ist der Arbeitseinsatz nicht immer planbar. Hier müssen die Haustechnikerinnen/Haustechniker besonders flexibel reagieren, um die Funktionsfähigkeit der Gebäude und technischen Anlagen zu sichern.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung zum*zur Haustechniker*in ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenz
    PC als Arbeitsmittel: EDV Grundlagen, Word, Excel, PowerPoint; Büroorganisation; Arbeitssicherheit; Unfallverhütung
  • Erlangen von Kenntnissen und Fertigkeiten über elektronische Anlagen
  • Metall-, Kunststoff-, Holz- und Maurerarbeiten
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Sanitäranlagen
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Schließ- und Alarmanlagen
  • Kontrolle, Pflege und Wartungsarbeiten der technischen Anlagen mit Erstellung von Arbeits- und Wartungsplänen
  • Wartung und Pflege der befestigten und unbefestigten Außenanlagen
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel 
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
05.05.2026
04.06.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
02.06.2026
01.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Keine Plätze
30.06.2026
29.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
25.08.2026
24.09.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
22.09.2026
21.10.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
27.10.2026
26.11.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.12.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
05.01.2027
04.02.2028
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind. 

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung finden sich Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige. Besonders im Rhein-Main-Gebiet, wo viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, bestehen gut Chancen auf eine schnelle Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. 

Generell erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der kaufmännischen Assistent*innen vom Einkauf und dem Lagerwesen über die Beratung und den Vertrieb bis hin zum Rechnungswesen. Allgemeine kaufmännische Verwaltungsaufgaben, Büroassistenz- und Empfangstätigkeiten kommen ergänzend hinzu.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres zuvor ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. So könnten sie in ihrer vorherigen Tätigkeit Mitarbeitende in einem Industriegewerbe gewesen sein und wechseln nun aus gesundheitlichen Gründen in die kaufmännische Sachbearbeitung derselben Branche. Es ist aber auch denkbar, dass sie im Handwerk beschäftigt waren und sich nun als Allroundkräfte im Büro eines Handwerksbetriebes bewähren. Hier sind sie der Ansprechpartner für die kaufmännischen Belange - angefangen vom Angebot und der technischen Beratung über den Verkauf bis hin zu Einkauf und Fakturierung.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. 

Gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich. Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab. 

Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen in einem Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen. 

Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage "Wie präsentiere ich mich?" im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und erarbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz I
    Büroorganisation: Arbeitswelt Büro, Arbeitsmittel, Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -verwaltung, Geschäftsreisen planen; PC als Arbeitsmittel: Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tastaturtraining
  • Kaufmännische Basiskompetenz II
    Büroorganisation: Veranstaltungen organisieren, Protokolle erstellen; PC als Arbeitsmittel: Kommunikation mit Outlook, Tabellenkalkulation Excel, Tastaturtraining
  • Digitale Kompetenz
    Kommunikation mit Outlook; sicher agieren im Netz; technische Probleme lösen; Einführung in Online-Tools: Meeting-Planung, Datentransfer, Datenkonvertierung
  • Einkauf
    Rechtliche Grundlagen: Vertragsabschluss und -erfüllung, Vertragsarten, Mahnwesen; Beschaffung und Lagerhaltung; Bestellwesen
  • Rechnungswesen
    Einführung in die Buchführung: Bedeutung, gesetzliche Grundlagen, Inventur - Inventar - Bilanz; Buchen auf Bestandskonten: Buchen von Geschäftsvorfällen, Schlussbilanz; Buchen auf Erfolgskonten: Aufwendungen und Erträge, Erfolgsbuchungen, Gewinn- und Verlustkonto, Buchen von Belegen, kaufmännisches Rechnen
  • Vertrieb
    Grundlagen der Kommunikation und Präsentation: Kommunikationsregeln, Feedback-Regeln, Körpersprache, Präsentationstechniken, Grundlagen PowerPoint; Verkaufsgespräch: Phasen, Fragetechnik, Reklamationsannahme, Verkaufsförderungsmaßnahmen; Auftragsabwicklung
  • ERP-Systeme
    SAP und Microsoft Dynamics NAV: Benutzergesteuerte Menüführung, Stammdatenverwaltung, Bestellwesen, Auftragsabwicklung, Statistik; SAP: Personalwesen
  • Personal
    Arbeitsvertrag: Rechtliche Grundlagen, Abschluss und Inhalt; Arbeitsgerichtsbarkeit; Personaleinsatz und -entwicklung, Personalbeschaffung und -auswahl, Arbeitnehmerschutz, Personalbeurteilung, Gehaltsabrechnung
  • Büroassistenz
    Grundlagen Korrespondenz: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Korrespondenzübungen; Postbearbeitung; Zeit- und Selbstmanagement; Büroarbeitsplatz und Umgangsformen; Arbeitszeitmodelle; Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 12 Monate davon
  • 9 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 4 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikar
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen in Teilpräsenz (KMU-T) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
22.09.2026
21.02.2028
17 Monate 8 Monate (4 Std. tgl.) Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen in Teilpräsenz (KMU-T)

Verlängerung der ursprünglichen Qualifizierung um 4 Monate - Bei einer Arbeitszeit von 6 Std. tgl. verkürzt sich die Dauer auf 15 Monate.

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereich

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind. 

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung finden sich Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige. Besonders im Rhein-Main-Gebiet, wo viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, bestehen gute Chancen auf eine schnelle Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Generell erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der kaufmännischen Assistent*innen vom Einkauf und dem Lagerwesen über die Beratung und den Vertrieb bis hin zum Rechnungswesen. Allgemeine kaufmännische Verwaltungsaufgaben, Büroassistenz- und Empfangstätigkeiten kommen ergänzend hinzu.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres zuvor ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. So könnten sie in ihrer vorherigen Tätigkeit Mitarbeitende in einem Industriegewerbe gewesen sein und wechseln nun aus gesundheitlichen Gründen in die kaufmännische Sachbearbeitung derselben Branche. Es ist aber auch denkbar, dass sie im Handwerk beschäftigt waren und sich nun als Allroundkräfte im Büro eines Handwerksbetriebes bewähren. Hier sind sie der Ansprechpartner für die kaufmännischen Belange - angefangen vom Angebot und der technischen Beratung über den Verkauf bis hin zu Einkauf und Fakturierung.

Häufig gelingt es beispielsweise auch erfahrenen Altenpflegekräften, sich in den Empfangsbereichen ihrer Einrichtungen kompetent und erfolgreich einzubringen oder medizinisch ausgebildete Kräfte wechseln in die Patientenaufnahme ihrer Arztpraxen bzw. Krankenhäuser.

Voraussetzungen und Zielgruppe

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. 

Gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sich auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich. 

Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab. Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen in einem Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen. Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Menschen, die sich mittels einer kürzeren Qualifizierung eine nachhaltige Integration am Arbeitsmarkt sicher wollen, aus persönlichen Gründen zeitlich nicht in vollem Umfang an der Qualifizierung im Berufsförderungswerk teilnehmen können und perspektivisch in Teilzeit tätig sein wollen, bieten sich über Teilzeitangebote in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern gute Möglichkeiten für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz I
    Büroorganisation: Arbeitswelt Büro, Arbeitsmittel, Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -verwaltung, Geschäftsreisen planen; PC als Arbeitsmittel: Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tastaturtraining
  • Kaufmännische Basiskompetenz II
    Büroorganisation: Veranstaltungen organisieren, Protokolle erstellen; PC als Arbeitsmittel: Kommunikation mit Outlook, Tabellenkalkulation Excel, Tastaturtraining
  • Digitale Kompetenz
    Kommunikation mit Outlook; sicher agieren im Netz; technische Probleme lösen; Einführung in Online-Tools: Konferenzen, Meeting-Planung, Datentransfer, Datenkonvertierung
  • Einkauf
    Rechtliche Grundlagen: Vertragsabschluss und -erfüllung, Vertragsarten, Mahnwesen; Beschaffung und Lagerhaltung; Bestellwesen
  • Rechnungswesen
    Einführung in die Buchführung: Bedeutung, Gesetzliche Grundlagen, Inventur - Inventar - Bilanz; Buchen auf Bestandskonten: Buchen von Geschäftsvorfällen, Schlussbilanz; Buchen auf Erfolgskonten: Aufwendungen und Erträge, Erfolgsbuchungen, Gewinn- und Verlustkonto, Buchen von Belegen, kaufmännisches Rechnen
  • Vertrieb
    Grundlagen der Kommunikation und Präsentation: Kommunikationsregeln, Feedback-Regeln, Körpersprache, Präsentationstechniken, Grundlagen PowerPoint; Verkaufsgespräch: Phasen, Fragetechnik, Reklamationsannahme, Verkaufsförderungsmaßnahmen; Auftragsabwicklung
  • ERP-Systeme
    SAP und Microsoft Dynamics NAV: Benutzergesteuerte Menüführung, Stammdatenverwaltung, Bestellwesen, Auftragsabwicklung, Statistik; SAP: Personalwesen
  • Personal
    Arbeitsvertrag: Rechtliche Grundlagen, Abschluss und Inhalte; Arbeitsgerichtsbarkeit; Personaleinsatz und -entwicklung, Personalbeschaffung und -auswahl, Arbeitnehmerschutz, Personalbeurteilung, Gehaltsabrechnung
  • Büroassistenz
    Grundlagen Korrespondenz: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Korrespondenzübungen; Postbearbeitung; Zeit- und Selbstmanagement; Büroarbeitsplatz und Umgangsformen; Arbeitszeitmodelle; Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Bewerbungstraining
    Bestandteile der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

Die Maßnahmendauer ist abhängig von der täglichen Arbeitszeit (entweder 4 oder 6 Stunden) während der Betrieblichen Phase:

  • 15 Monate bei 6 Stunden davon
  • 9 Monate im BFW Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

oder

  • 17 Monate bei 4 Stunden davon
  • 9 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 8 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen mit Empfang (KMU-E) Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
05.05.2026
04.06.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
02.06.2026
01.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Keine Plätze
30.06.2026
29.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
25.08.2026
24.09.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
22.09.2026
21.10.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
27.10.2026
26.11.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.12.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
05.01.2027
24.02.2028
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierung mit IHK-Zertifikat

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen mit Empfang (KMU-E)

Modifizierte Inhalte für Rehabilitand*innen mit angestrebtem Tätigkeitsbereich im Bereich Rezeption/Empfang

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind. 

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung finden sich Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige. Besonders im Rhein-Main-Gebiet, wo viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, bestehen gute Chancen auf eine schnelle Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. Häufig gelingt es beispielsweise erfahrenen Altenpflegekräften, sich in den Empfangsbereich ihrer Einrichtungen kompetent und erfolgreich einzubringen und medizinisch ausgebildete Kräfte wechseln in die Patientenaufnahme ihrer Arztpraxen bzw. Krankenhäuser.

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen mit Empfang erarbeiten sich durch eine Qualifizierung mit modifizierten Inhalten die notwendigen Kompetenzen für die von ihnen bevorzugt angestrebte Tätigkeit im Bereich Rezeption/Empfang und erhöhen damit ihre Integrationschancen im gewünschten beruflichen Tätigkeitsbereich.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen mit Empfang setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich. Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab. Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen in einem Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen. Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketing
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz I
    Büroorganisation: Arbeitswelt Büro, Arbeitsmittel, Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -verwaltung, Geschäftsreisen planen; PC als Arbeitsmittel: Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tastaturtraining
  • Kaufmännische Basiskompetenz II
    Büroorganisation: Veranstaltungen organisieren, Protokolle erstellen; PC als Arbeitsmittel: Kommunikation mit Outlook, Tabellenkalkulation Excel, Tastaturtraining
  • Digitale Kompetenz
    Kommunikation mit Outlook; sicher agieren im Netz; technische Probleme lösen; Einführung in Online-Tools: Konferenzen, Meeting-Planung, Datentransfer, Datenkonvertierung
  • Einkauf
    Rechtliche Grundlagen: Vertragsabschluss und -erfüllung, Vertragsarten, Mahnwesen; Beschaffung und Lagerhaltung; Bestellwesen
  • Rechnungswesen
    Einführung in die Buchführung: Bedeutung, gesetzliche Grundlagen, Inventur - Inventar - Bilanz; Buchen auf Bestandskonten: Buchen von Geschäftsvorfällen, Schlussbilanz; Buchen auf Erfolgskonten: Aufwendungen und Erträge, Erfolgsbuchungen, Gewinn- und Verlustkonto, Buchen von Belegen, kaufmännisches Rechnen
  • Vertrieb
    Grundlagen der Kommunikation und Präsentation: Kommunikationsregeln. Feedback-Regeln, Körpersprache, Präsentationstechniken, Grundlagen PowerPoint; Verkaufsgespräch: Phasen, Fragetechnik, Reklamationsannahme, Verkaufsförderungsmaßnahmen; Auftragsabwicklung
  • ERP-Systeme
    SAP und Microsoft Dynamics NAV: Benutzergesteuerte Menüführung, Stammdatenverwaltung, Bestellwesen, Auftragsabwicklung, Statistik; SAP: Personalwesen
  • Personal
    Arbeitsvertrag: Rechtliche Grundlagen, Abschluss und Inhalt; Arbeitsgerichtsbarkeit: Personaleinsatz und -entwicklung, Personalbeschaffung und -auswahl, Arbeitnehmerschutz, Personalbeurteilung, Gehaltsabrechnung
  • Büroassistenz
    Grundlagen Korrespondenz: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Korrespondenzübungen; Postbearbeitung; Zeit- und Selbstmanagement; Büroarbeitsplatz und Umgangsformen; Arbeitszeitmodelle; Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Empfang
    Kompetenzen, Kommunikation, Konflikte und Kommunikationsstörungen, professionell telefonieren
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 13 Monate davon
  • 9 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 4 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) Angebote für junge Erwachsene

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
31.08.2026
30.08.2027
12 Monate ohne Es gibt: Freie Plätze

Angebote für junge Erwachsene

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)

Welches Ziel und welche Inhalte verfolgt die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme?

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme für junge Erwachsene mit gesundheitlichen Einschränkungen, insbesondere psychisch erkrankte sowie körper- und mehrfachbehinderte junge Erwachsene mit Schulabschluss, dient der Erlangung der Ausbildungsreife sowie der Vorbereitung für eine dauerhafte Integration in Ausbildung und Arbeit. Sie versteht sich als umfassende Bildungsmaßnahme mit dem Ziel, die Gesamtpersönlichkeit der Teilnehmenden weiterzuentwickeln und diese dadurch zu befähigen, eine anschließende Berufsausbildung oder Qualifizierung erfolgreich zu durchlaufen. Neben der Förderung und Einübung von Grundkompetenzen und beruflichen Grundfähigkeiten werden auch soziale Kompetenzen gestärkt.

Wie verläuft die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme und wie lange dauert sie?

Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme dauert i.d.R. bis zu 12 Monate und beinhaltet:

  • Ankommensphase
  • Kompetenzanalyse
  • Förderzielbereiche mit Förder- und Qualifizierungssequenzen

Die Kompetenzanalyse mit vorangestellter zweiwöchiger Ankommensphase dauert regulär bis zu acht Wochen und ist wesentliche Grundlage für die individuelle Förder- und Qualifizierungsplanung.

Ein mehrwöchiges vermittlungsorientiertes, externes betriebliches Praktikum ist in die Dauer der Maßnahme integriert.

Wo und wie werden Sie vorbereitet?

Die Praxisvorbereitung sowie der Berufsschulunterricht finden als duales, integrertes Bildungskonzept im modern ausgestatteten Lernunternehmen des BFW statt. Die Staatliche Berufsschule ist dabei im Gebäude beheimatet und Partnerin des BFW. Die notwendigen Voraussetzungen zur Ausbildungsreife bzw. Beschäftigungsfähigkeit werden handlungsorientiert erlernt und erarbeitet. Dies erfolgt in vielfältigen Formen, insbesondere als Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit.

Wichtigster Aspekt der Maßnahme ist die ganzheitliche Förderung und Entwicklung der individuellen Fach-, Individual- und Sozialkompetenz. Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme findet in Ausbildungsgruppen mit regulär bis zu 12 Teilnehmenden statt.

Welche ausbildungsbegleitende Beratung und Unterstützung können Sie erwarten?

Während der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme stehen den Teilnehmenden die Besonderen Hilfen, bestehend aus Ärzt*innen für Psychiatrie, allgemeine und manuelle Medizin und Chirotherapie sowie der Psychologie und deren Spezialangeboten, zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie Zugang zu den Therapiebereichen (Physiotherapie).

Ergänzend werden sie von Bildungsbegleiter*innen und Pädagog*innen unterstützt, die sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung fördern.

Leben und Wohnen im BFW Frankfurt am Main

Je nach Lage des Wohnsitzes und der daraus resultierenden Anreiseentfernung wohnen die Teilnehmenden entweder in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, High-Speed-Internet-, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer ist rollstuhl- und allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das BFW Frankfurt über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während des Aufenthaltes auch für die Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, Schonkost und vegetarischen Gerichten. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Unser gemeinsames Ziel

Ziel der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme sind eine anschließende erfolgreiche Ausbildung und letztlich die Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt. Dies setzt voraus, dass die Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung ihres Integrationsprozesses beteiligen, die notwendige Beschäftigungsfähigkeit erreichen und mit Unterstützung des BFW Frankfurt zentrale Kompetenzen zur Auswahl und Bewertung von möglichen Praktikums- und Arbeitgebern erlangen.

Mit “bereit” wurde im BFW ein standardisiertes Programm geschaffen, das die Integrationsarbeit der Teilnehmenden mit Beginn der Maßnahme parallel begleitet.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Erstausbildung Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (BME) Angebote für junge Erwachsene

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
31.08.2026
30.08.2029
36 Monate 9 Monate Es gibt: Freie Plätze

Angebote für junge Erwachsene

Erstausbildung Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement (BME)

Welche Tätigkeiten umfasst das Berufsbild?

Kaufleute für Büromanagement sind qualifizierte Fachkräfte für Unternehmen des Handels, der Industrie, des Handwerks, im Dienstleistungsbereich oder der freien Berufe. Sie führen beispielsweise die Auftragsabwicklung in einem Industrieunternehmen durch, bearbeiten Rechnungen in einem Handwerksbetrieb oder ermitteln Material- und Bezugsquellen unter Beachtung von Beschaffungsrichtlinien und Rahmenverträgen für ein Handelsunternehmen. Kaufleute für Büromanagement sind Organisationstalente und bewahren selbst dann einen kühlen Kopf, wenn das Telefon klingelt, ein Kollege dringend Unterlagen benötigt und gleichzeitig ein wichtiges Angebot erstellt werden muss. Je nach Einsatzgebiet führen sie Terminkalender und Lagerbücher, erstellen Statistiken, bearbeiten Anfragen, Angebote und Auftragsbestätigungen, überwachen Liefer- und Zahlungstermine oder kontrollieren Rechnungen. In international tätigen Unternehmen setzten sie Fremdsprachen, vornehmlich Englisch ein. Das Arbeitsmittel der Kaufleute für Büromanagement ist vor allem der PC, den sie, wie auch alle anderen Kommunikationsmittel, perfekt beherrschen.

Wer wird ausgebildet?

Das Erstausbildungsangebot zur Kauffrau/zum Kaufmann für Büromanagement richtet sich an junge Erwachsene mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Aufgrund der beruflichen Anforderungen zielt dieses Angebot vor allem auf junge Erwachsene mit mittlerem Bildungsabschluss und motivierte Hauptschulabsolventen.

Wie erlangt man die Ausbildungsreife?

Zur Erlangung der Ausbildungsreife - falls noch nicht vorhanden – kann eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme mit einer Dauer von i.d.R. bis zu 12 Monaten vorgeschaltet werden. Neben der Förderung und Einübung von Grundkompetenzen und beruflichen Grundfähigkeiten werden hier auch soziale Kompetenzen gestärkt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungszeit beträgt 36 Monate und endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg. Das Prüfungszeugnis der IHK wird ergänzt durch das Abschlusszeugnis der Berufsschule sowie das Berufsausbildungszeugnis des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main.

Wo und wie wird ausgebildet?

Die betriebliche Praxisausbildung in unserer Übungsfirma Main-Medien GmbH sowie der Berufsschulunterricht der in unserem Gebäude integrierten Staatlichen Berufsschule finden in modern ausgestatteten Räumen des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main statt. Damit wird das Konzept der aufeinander abgestimmten Ausbildung von Praxis und Berufsschule unterstützt. Handlungsorientierung und Beschäftigungsfähigkeit stehen bei der Ausbildung im Vordergrund, um eine ganzheitliche Förderung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen zu erreichen und damit den Weg zur Integration in den Arbeitsmarkt entscheidend zu verbessern.

Der Praxisbezug wird zusätzlich durch zwei mehrmonatige Betriebliche Phasen in externen Unternehmen vermittlungsorientiert unterstützt. Begleitet durch die Mitarbeitenden des Berufsförderungswerkes haben die jungen Erwachsenen so die Möglichkeit, ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten in externen Unternehmen effektiv einzusetzen und den dortigen Bedarfen anzupassen. Die Abschlussprüfung, auf die die Teilnehmenden intensiv vorbereitet werden, besteht aus zwei Teilen, von denen der erste zur Mitte und der zweite zum Ende der Ausbildung stattfindet.

Welche ausbildungsbegleitende Beratung und Betreuung bietet das BFW Frankfurt?

Die Besonderen Hilfen, bestehend aus Ärzt*innen für Psychiatrie, allgemeine und manuelle Medizin und Chirotherapie sowie der Psychologie und deren Spezialangeboten, bieten den Teilnehmenden darüber hinaus Therapiebereiche (Physiotherapie) und pädagogische Unterstützung und fördern sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Leben und Wohnen im BFW Frankfurt am Main

Je nach Lage des Wohnsitzes und der daraus resultierenden Anreiseentfernung wohnen die Teilnehmenden entweder in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, High-Speed-Internet-, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer ist rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet. Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während des Aufenthaltes auch für die Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, Schonkost und vegetarischen Gerichten. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab. Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Unser gemeinsames Ziel

Ziel dieser überbetrieblichen Ausbildung ist das Erreichen der Beschäftigungsfähigkeit und der beruflichen Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Dies setzt voraus, dass die Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung ihres Integrationsprozesses beteiligen und mit Unterstützung des Berufsförderungswerks Frankfurt am Main zentrale Kompetenzen zur Auswahl und Bewertung von möglichen Praktikums- und Arbeitgebern erlangen.

Mit “bereit” wurde im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ein standardisiertes Programm geschaffen, das die gemeinsame Integrationsarbeit mit Beginn der Ausbildung parallel begleitet.

In Kürze

Ausbildungsziel: Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement

Beginntermin: Im September jeden Jahres

Dauer: 36 Monate

Vorbereitung: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme i.d.R. bis zu 12 Monate

Durchführung: Überbetriebliche Ausbildung im dualen System zwischen Berufsförderungswerk und Berufsschule.

Betriebliche Phase: Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr jeweils eine mehrmonatige Betriebliche Phase.

Beratung und Begleitung: Medizinische, psychologische, sozialpädagogische und pflegerische Begleitung (bei Bedarf) durch das Mitarbeiter*innen-Team der Besonderen Hilfen.

Wohnen und Freizeit: Zweckmäßige Internatsunterbringung in Einzelzimmern, gezielte Freizeitaktivitäten.

Eingliederungsziel: Allgemeiner Arbeitsmarkt, Eingliederungsunterstützung

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Erstausbildung Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce (KECE) Angebote für junge Erwachsene

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
31.08.2026
30.08.2029
36 Monate 9 Monate Es gibt: Freie Plätze

Angebote für junge Erwachsene

Erstausbildung Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce (KECE)

Welche Tätigkeiten umfasst das Berufsbild?

Die Kaufleute im E-Commerce sind im Internethandel an der Schnittstelle von Einkauf, Werbung, Logistik, Buchhaltung und IT tätig. Sie wirken bei der Sortimentsgestaltung mit, bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen und präsentieren das Angebot verkaufsfördernd in Onlineshops, auf Onlinemarktplätzen, in Social Media oder Blogs. Anfragen, Reklamationen oder Lieferwünsche von Kunden werden in der Regel elektronisch z.B. per E-Mail oder Chat sowie telefonisch kommuniziert. Bezahlsysteme werden durch die Kaufleute im E-Commerce eingerichtet, Zahlungseingänge überwacht und die Übermittlung bestellter Waren und Dienstleistungen veranlasst. Sie planen zielgruppen- und produktspezifische Onlinemarketingmaßnahmen, organisieren die Erstellung und die gezielte Platzierung von Werbung und bewerten den Werbeerfolg. Für die kaufmännische Steuerung und Kontrolle analysieren sie die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und werten Verkaufszahlen sowie betriebliche Prozesse aus.

Wer wird ausgebildet?

Das Erstausbildungsangebot zur Kauffrau/zum Kaufmann im E-Commerce richtet sich an junge Erwachsene mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Aufgrund der beruflichen Anforderungen zielt dieses Angebot vor allem auf junge Erwachsene mit mittlerem Bildungsabschluss und motivierte Hauptschulabsolvent*innen.

Wie erlangt man die Ausbildungsreife?

Zur Erlangung der Ausbildungsreife – falls noch nicht vorhanden – kann eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme mit einer Dauer von i.d.R. bis zu 12 Monaten vorgeschaltet werden. Neben der Förderung und Einübung von Grundkompetenzen und beruflichen Grundfähigkeiten werden hier auch soziale Kompetenzen gestärkt.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungszeit beträgt 36 Monate und endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg.

Das Prüfungszeugnis der IHK wird ergänzt durch das Abschlusszeugnis der Berufsschule sowie das Berufsausbildungszeugnis des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main.

Wo und wie wird ausgebildet?

Die betriebliche Praxisausbildung in unserer Übungsfirma Main-Medien GmbH sowie der Berufsschulunterricht der in unserem Gebäude integrierten Staatlichen Berufsschule finden in modern ausgestatteten Räumen des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main statt. Damit wird das Konzept der aufeinander abgestimmten Ausbildung von Praxis und Berufsschule unterstützt. Handlungsorientierung und Beschäftigungsfähigkeit stehen bei der Ausbildung im Vordergrund, um eine ganzheitliche Förderung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen zu erreichen und damit den Weg zur Integration in den Arbeitsmarkt entscheidend zu verbessern.

Der Praxisbezug wird zusätzlich durch zwei mehrmonatige Betriebliche Phasen in externen Unternehmen vermittlungsorientiert unterstützt. Begleitet durch die Mitarbeitenden des Berufsförderungswerkes haben die jungen Erwachsenen so die Möglichkeit, ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten in externen Unternehmen effektiv einzusetzen und den dortigen Bedarfen anzupassen. Die Abschlussprüfung, auf die die Teilnehmenden intensiv vorbereitet werden, besteht aus zwei Teilen, von denen der erste zur Mitte und der zweite zum Ende der Ausbildung stattfindet.

Welche ausbildungsbegleitende Beratung und Betreuung bietet das BFW Frankfurt?

Die Besonderen Hilfen, bestehend aus Ärzt*innen für Psychiatrie, allgemeine und manuelle Medizin und Chirotherapie sowie der Psychologie und deren Spezialangeboten, bieten den Teilnehmenden darüber hinaus Therapiebereiche (Physiotherapie) und pädagogische Unterstützung und fördern sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Leben und Wohnen im BFW Frankfurt am Main

Je nach Lage des Wohnsitzes und der daraus resultierenden Anreiseentfernung wohnen die Teilnehmenden entweder in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, High-Speed-Internet-, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer ist rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet. Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während des Aufenthaltes auch für die Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, Schonkost und vegetarischen Gerichten. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab. Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Unser gemeinsames Ziel

Ziel dieser überbetrieblichen Ausbildung ist das Erreichen der Beschäftigungsfähigkeit und der beruflichen Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Dies setzt voraus, dass die Teilnehmenden sich aktiv an der Gestaltung ihres Integrationsprozesses beteiligen und mit Unterstützung des Berufsförderungswerks Frankfurt am Main zentrale Kompetenzen zur Auswahl und Bewertung von möglichen Praktikums- und Arbeitgebern erlangen.

Mit “bereit” wurde im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ein standardisiertes Programm geschaffen, das die gemeinsame Integrationsarbeit mit Beginn der Ausbildung parallel begleitet.

In Kürze

Ausbildungsziel: Kauffrau/Kaufmann im E-Commerce

Beginntermin: Im September jeden Jahres

Dauer: 36 Monate

Vorbereitung: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme i.d.R. bis zu 12 Monate

Durchführung: Überbetriebliche Ausbildung im dualen System zwischen Berufsförderungswerk und Berufsschule

Betriebliche Phase: Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr jeweils eine mehr- monatige Betriebliche Phase

Beratung und Begleitung: Medizinische, psychologische, sozialpädagogische und pflegerische Begleitung (bei Bedarf) durch das Mitarbeiter*innen-Team der Besonderen Hilfen

Wohnen und Freizeit: Zweckmäßige Internatsunterbringung in Einzelzimmern, gezielte Freizeitaktivitäten

Eingliederungsziel: Allgemeiner Arbeitsmarkt, Eingliederungsunterstützung 

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Reha-Assessment Angebote für psychisch Erkrankte

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
kurzfristig nach Absprache
individuell
bis zu 6 Wochen ohne Es gibt:

Angebote für psychisch Erkrankte

Reha-Assessment

Nach abgeschlossener medizinischer Rehabilitation stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Rehabilitation und damit vor der Wahl einer neuen beruflichen Perspektive. Da diese Wahl nicht immer leicht ist, möchten wir Sie durch unsere Maßnahme zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung dabei unterstützen, den passenden Weg für Ihren Wiedereinstieg in das Berufsleben zu finden. Dieser sollte Ihren gesundheitlichen Voraussetzungen, Ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch Ihren Neigungen und Interessen entsprechen.

Gemeinsam mit Ihnen suchen wir nach Wegen zu Ihrer nachhaltigen beruflichen Eingliederung und klären je nach Anforderung Ihr individuelles Leistungs- und Belastungspotenzial. Dies betrifft sowohl Ihr allgemeines arbeitsmarktbezogenes Eignungsvermögen als auch eine konkrete Beschäftigung.

Wie läuft ein Reha-Assessment ab?

Das Reha-Assessment erfolgt in einem Umfeld, in dem Sie wie auch andere Menschen nach neuen Wegen in die berufliche Zukunft suchen und dabei unterstützt werden. Sie haben so die Möglichkeit, sich während der Maßnahme auszutauschen und können auch gemeinsame Freizeitaktivitäten durchführen.

Die Maßnahme läuft nach einem festen Zeitplan ab. Mit Pausen erstreckt sie sich täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitags bis ca. 12:00 Uhr (Abweichungen sind möglich).

Was beinhaltet ein Reha-Assessment?

Ein erfolgreicher Verlauf der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme ist abhängig von:

  • Ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Ihrer gesundheitlichen Voraussetzung
  • Ihrer beruflichen Vorerfahrung
  • Ihren Interessen und Neigungen
  • Den Anforderungen des Arbeitsmarktes

Daher beinhaltet ein Reha-Assessment:

  • eine arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der gesundheitlichen Eignung für bestimmte berufliche Ziele
  • eine psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der psychischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit, u.a. zur Feststellung beruflicher Interessenschwerpunkte und/oder konkreter Tätigkeitswünsche
  • je nach Interessenschwerpunkt und Aufgabenstellung verschiedene Arbeitsproben, die zur Erfassung von Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in z.B. Deutsch und Rechnen dienen.
  • berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern.

Sind bestimmte Voraussetzungen notwendig?

Damit wir uns ein Bild über Ihren derzeitigen Leistungsstand machen können, sind Arbeitsproben und Tests erforderlich. Die daraus erhaltenen Erkenntnisse münden jedoch nicht in ein Notensystem, welches Sie noch aus der Schulzeit kennen. Sie dienen lediglich der Entscheidungshilfe für Sie und Ihren Rehabilitationsträger.

Eine gründliche Vorbereitung auf die Maßnahme ist daher nicht erforderlich. Sie sollten jedoch gesundheitlich in der Lage sein, die verschiedenen Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Welche Rahmenbedingungen erwarten Sie?

Je nach Ihrem Wohnort und der daraus resultierenden Anreiseentfernung und -dauer wohnen Sie in unserem Internat oder pendeln. Unser Haus ist mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern inkl. Dusche, WC, Telefon- und TV-Anschluss ausgestattet. Eine ausreichende Anzahl der Zimmer sind rollstuhl- bzw. allergiegerecht sowie mit einer Lichtklingel für Hörgeschädigte eingerichtet.

Darüber hinaus verfügt das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main über Appartementzimmer für Alleinerziehende mit Kind(ern). Zur Tagesbetreuung der Kinder arbeitet das BFW mit einer Kindertagesstätte und einem Hort zusammen.

Natürlich ist während Ihres Aufenthaltes auch für Ihre Verpflegung gesorgt. Alle Speisen werden im Haus täglich frisch gekocht und zubereitet. Dabei wird auf eine gesundheitsbewusste und abwechslungsreiche Ernährung geachtet. Mittags bestehen Wahlmöglichkeiten zwischen Normalkost, vegetarischen Gerichten und bei Bedarf Schonkost. Ein Salat-, Beilagen-, Gemüse- und Dessertbuffet runden das vielfältige Angebot ab.

Verschiedene Freizeitangebote wie unsere Sauna oder der Fitnessraum schaffen den idealen Ausgleich am Abend. Über aktuelle und saisonale Freizeitangebote informiert Sie unser b-service.

Welche Maßnahmeunterschiede gibt es?

  • Psychologische Eignungsdiagnostik
    Dauer: 1 Tag
  • Arbeitserprobung in einem Berufsfeld (Kurzerprobung)
    Dauer: 1 Woche
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben, sich aber noch nicht ganz sicher sind. Hier werden Arbeitsproben durchgeführt, die einen konkreten Beruf oder ein Berufsfeld betreffen. Berufliche Alternativen werden nicht erarbeitet.
  • Abklärung der beruflichen Eignung/Arbeitserprobung
    Dauer: 2 Wochen
    Diese Maßnahme richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind. Wir möchten Sie mit Hilfe dieser Maßnahme bei Ihrer Wahl für eine Erfolg versprechende berufliche Perspektive unterstützen.
  • Erweiterte Eignungsabklärung/Arbeitserprobung
    Dauer: Individuell bis zu 6 Wochen
    Diese Maßnahme ist sinnvoll, wenn für den beruflichen Entscheidungsprozess aufgrund einer psychischen und/oder neurologischen Vorerkrankung oder einer anderen schweren Erkrankung eine langsame Heranführung an die Anforderungen eines Reha-Assessments sowie eine verlängerte Erprobungsphase erforderlich ist.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und ermöglicht ihnen damit die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit – immer orientiert an den Bedürfnissen der Teilnehmenden, ihrer persönlichen Lebenslage und den Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an sie stellt.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen (RVP) Angebote für psychisch Erkrankte

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
17.06.2026
16.12.2026
bis zu 6 Monaten ohne Es gibt: Freie Plätze
02.09.2026
01.03.2027
bis zu 6 Monaten ohne Es gibt: Freie Plätze

Angebote für psychisch Erkrankte

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen (RVP)

Warum eine Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte?

Ein Bestandteil der Reha-Vorbereitung im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ist die Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen (RVP). Der Fokus liegt hier, neben dem fachlichen Inhalt, auf der Entwicklung und Förderung individueller Kompetenzen. Ein wichtiger Aspekt stellt das eigene Gesundheitsmanagement dar, auf das in unterschiedlichen Einheiten Bezug genommen wird.

Während einer dreimonatigen Stabilisierungsphase lernen die Teilnehmer*innen zunächst die Strukturen unseres Hauses und der Qualifizierung kennen. In dieser Phase liegt der Schwerpunkt vorrangig auf der Entwicklung von Lerntechniken und der sozialen Kompetenz im Gruppenverbund. In der anschließenden dreimonatigen Entwicklungsphase stehen die Belastungssteigerung und die inhaltlichen Themen im Vordergrund, so dass am Ende der Reha-Vorbereitung (RVP) eine Arbeitssituation und -belastung ähnlich der sich anschließenden Maßnahmen erreicht wird.

Die Wechselwirkung von Stabilisierung und Entwicklung findet stets Anwendung in dem Arbeitsalltag unserer Teilnehmer*innen.

Die Schwerpunkte sind:

  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Lernen und Arbeiten
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, Begleitung bei der Gruppenfindung und des Gruppenzusammenhalts, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Präsentationstraining, Unterstützung beim Aufbau und Erhalt der Fähigkeiten zum selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten
  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Gesundheitsmanagement
    Unterstützung in gesundheitsrelevanten Themen, Bewegungseinheiten und Entspannungstechniken, Stressreduktion, Begleitung der kreativen Entfaltungsmöglichkeiten
  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Rechtschreibung und Grammatik, Sinn- und Inhaltsverständnis sowie Zusammenfassung allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen im Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Einblick in die Nutzung des Betriebssystems Windows, in die Nutzung von Textverarbeitungssoftware und des Internets, Übungen zu Tabellenkalkulation und Präsentationstechniken

Was bietet die Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte?

Die Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen bietet die Möglichkeit der Entfaltung personenzentrierter Kompetenzen. Die Kombination der fachinhaltlichen Grundkenntnisse mit der individuellen Kompetenzförderung bietet ein breites Feld an begleitenden Bildungseinheiten.

Für alle Teilnehmer*innen gilt im gleichen Maße, dass der PC als Arbeitsmittel eingesetzt und eine gezielte Entwicklung der Individual- und Sozialkompetenz gefördert wird. Des Weiteren liegt ein Schwerpunkt im Training des selbstgesteuerten Lernens und in Aufbau, Stabilisierung und Erhalt der eigenen Kompetenzen u.a. in gesundheitsrelevanten Themen. Unsere Teilnehmer*innen durchlaufen zudem ein Präsentationstraining und erlernen Stressbewältigungsstrategien. In regelmäßigen Abschnitten werden die Ziele überprüft und bei Bedarf geeignete Maßnahmen eingeleitet, um diese weiterverfolgen zu können. Der Einstieg des Vorbereitungskurses ist so gewählt, dass nahtlos eine anschließende Qualifizierung stattfinden kann.

Es werden arbeitsmarkttypische Situationen handlungsorientiert besprochen und unterschiedliche Herangehensweisen und Lösungen erörtert. Es wird auf die Erfahrungen unserer Teilnehmer*innen eingegangen. Gemeinsam werden vorhandene Kompetenzen weiterentwickelt und Möglichkeiten für neue Wege eröffnet. Alltägliche Themen, die die Gesundheit betreffen, haben hierbei Priorität. Auch bietet der sechsmonatige Vorbereitungskurs für Menschen mit psychischen Einschränkungen die Möglichkeit, über kreative Methoden Routine und Struktur zu verfestigen und neue Ziele und Lösungsansätze zu erarbeiten. Die fachlichen Inhalte in Rechnen und Deutsch werden aufgefrischt und der PC als Arbeitsmittel nähergebracht. Ein wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitung für Menschen mit psychischen Einschränkungen ist die Projektarbeit, in der unterschiedliche Gruppenprozesse begleitet werden.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmer*innen gerecht?

Unsere Teilnehmer*innen lernen und arbeiten in unterschiedlichen Tempi, so dass wir gemeinsam an einer individuellen Leistungssteigerung arbeiten. Routinen und Kontinuität sind hier von zentraler Bedeutung. Die individuelle Förderung einzelner Teilnehmenden wird in Gruppenkontext durch eine binnendifferenzierte Betreuung sichergestellt.

Die Stabilisierungsphase mündet in die Entwicklungsphase, in der vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten weiter ausgebaut und fachliche Inhalte vertieft werden. Unsere Teilnehmer*innen erweitern ihren Bezug zum lebensbegleitenden Lernen und stabilisieren ihre innere Haltung.

Von Beginn an werden unsere Teilnehmer*innen der RVP von erfahrenen Psycholog*innen sowohl im Gruppenkontext als auch individuell begleitet.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen plus (RVPplus) Angebote für psychisch Erkrankte

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
17.06.2026
16.03.2027
bis zu 9 Monaten ohne Es gibt: Freie Plätze
02.09.2026
31.05.2027
bis zu 9 Monaten ohne Es gibt: Freie Plätze
15.12.2026
14.09.2027
bis zu 9 Monaten ohne Es gibt: Freie Plätze

Angebote für psychisch Erkrankte

Reha-Vorbereitung für Menschen mit psychischen Erkrankungen plus (RVPplus)

Warum eine Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte?

RVPplus richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die zur Stabilisierung und Steigerung der Belastbarkeit als Voraussetzung für eine berufliche Rehabilitation und eine Integration in den 1. Arbeitsmarkt eine verlängerte Reha-Vorbereitung mit individuellen psychologischen und psychiatrischen Interventionen benötigen.

Während einer dreimonatigen Stabilisierungsphase lernen die Teilnehmenden zunächst die Strukturen unseres Hauses und der Qualifizierung kennen. In dieser Phase liegt der Schwerpunkt vorrangig auf der Entwicklung von Lerntechniken und der sozialen Kompetenz im Gruppenverbund.

In der anschließenden dreimonatigen Entwicklungsphase stehen die kontinuierliche Belastungssteigerung und inhaltliche Themen im Vordergrund.

Die abschließende dreimonatige Belastungsphase beinhaltet Belastungsanforderungen analog den Rahmenbedingungen einer möglichen Folgemaßnahme sowie die Vertiefung inhaltlicher Themen. Ziel der Reha-Vorbereitung (RVPplus) ist, eine Arbeitssituation und -belastungsfähigkeit ähnlich der sich anschließenden Maßnahme zu erreichen.

Die Wechselwirkung von Stabilisierung, Entwicklung und Belastungssteigerung findet stets Anwendung im Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte der RVPplus?

  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Lernen und Arbeiten
    Förderung personaler und sozialer Kompetenzen, Begleitung bei Gruppenfindung und Gruppenzusammenhalt, Kommunikation, Arbeitsgrundlagen der Projektarbeit sowie Recherchemöglichkeiten und Präsentationstraining, Unterstützung beim Aufbau und Erhalt der Fähigkeiten zum selbstgesteuerten und strukturierten Arbeiten.
  • Sozial- und Individualkompetenz im Bereich Gesundheitsmanagement
    Unterstützung in gesundheitsrelevanten Themen, Bewegungseinheiten und Entspannungstechniken, Stressreduktion, Begleitung der kreativen Entfaltungsmöglichkeiten.
  • Deutsch
    Grund- und Aufbauübungen zur Rechtschreibung und Grammatik, Sinn- und Inhaltsverständnis sowie Zusammenfassung allgemeiner fachbezogener Texte, Formulierungsübungen, Texterstellung.
  • Rechnen
    Basis- und Aufbauentwicklung der Grundlagen im Rechnen, kontinuierliche Wiederholungsübungen, Bearbeitung einfacher und stufenweise im Schwierigkeitsgrad ansteigender Aufgabenstellungen mit und ohne technische Hilfsmittel.
  • PC als Arbeitsmittel
    Tastatur- und Maustraining, Einblick in die Nutzung des Betriebssystems Windows, Übungen zur Internetnutzung, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und zur Erstellung von Präsentationen.

Was bietet die Reha-Vorbereitung für psychisch Erkrankte plus?

Die RVPplus bietet spezifische Rahmenbedingungen zur Belastungssteigerung und individuellen Kompetenzentwicklung der Teilnehmenden. Abläufe werden von Anfang an so realitätsnah wie möglich gestaltet, beinhalten aber auch bedarfsorientierte Freiräume, die den Teilnehmenden einen guten Einstieg in die für sie besondere Anforderungssituation ermöglichen. Die jeweils „richtige“ Balance wird über eine intensive Zusammenarbeit der Leistungsbereiche des Berufsförderungswerkes individuell ausgelotet. In regelmäßigen Abschnitten werden gemeinsam mit den Teilnehmenden die Ziele überprüft. Bei Bedarf werden die Teilnehmenden durch zusätzliche unterstützende Maßnahmen in deren Weiterverfolgung begleitet.

Gezielt wird die Entwicklung der Individual- und Sozialkompetenz der Teilnehmenden gefördert. Neben Aufbau, Stabilisierung und Erhalt der individuellen Kompetenzen (u.a. in gesundheitsrelevanten Themen) wird selbstgesteuertes Lernen trainiert. Die Teilnehmenden erlernen Stressbewältigungsstrategien und kreative Methoden, um Routinen und Strukturen zu verfestigen und sich neue Ziele und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Fachliche Kompetenzen in Rechnen und Deutsch werden aufgefrischt und der PC als Arbeitsmittel kennengelernt. Über die Arbeit an gemeinsamen Projekten werden unterschiedliche Gruppenprozesse begleitet. Dabei werden die Erfahrungen der Teilnehmenden einbezogen, vorhandene Kompetenzen weiterentwickelt und Möglichkeiten für neue Wege eröffnet. Der Einstieg des Vorbereitungskurses ist so gewählt, dass nahtlos eine anschließende Qualifizierung stattfinden kann.

Wie werden wir den Kenntnisständen der einzelnen Teilnehmenden gerecht?

Teilnehmende lernen und arbeiten in unterschiedlichen Tempi. Ziel ist eine individuelle Leistungssteigerung unter Einbeziehung von Routinen und Kontinuität. Die individuelle Förderung einzelner Teilnehmender wird im Gruppenkontext durch eine binnendifferenzierte Betreuung sichergestellt.

Während der drei Phasen der RVPplus (Stabilisierungsphase, Entwicklungsphase und Belastungsphase) werden vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten weiter ausgebaut, fachliche Inhalte vertieft, der Bezug zum lebensbegleitenden Lernen erweitert und die innere Haltung der Teilnehmenden stabilisiert.

Von Beginn an begleiten erfahrene Psycholog*innen die Teilnehmenden der RVPplus sowohl im Gruppenkontext als auch individuell.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Arbeitsplatzspezifische Qualifizierungen in Kooperation mit Unternehmen (AQM) Modulare Qualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
individuell
individuell
individuell individuell Es gibt:

Modulare Qualifizierungen

Arbeitsplatzspezifische Qualifizierungen in Kooperation mit Unternehmen (AQM)

Vorteile für Unternehmen

Die Arbeitsplatzspezifischen Qualifizierungen (AQM) des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main sind zugeschnitten auf die konkreten Bedarfe in Unternehmen:

  • Kurze Dauer
  • Modulinhalte sind nach Bedarf kombinierbar
  • Einbeziehung der Vorerfahrung der Teilnehmenden
  • Passgenaue Besetzung der vakanten Arbeitsplätze
  • Inhalte und Ort der Qualifizierung werden individuell abgestimmt und umgesetzt

Vorteile für Teilnehmende

  • Nutzung von Vorerfahrungen und Kompetenzen
  • Schnelle (Wieder-)eingliederung
  • Individuelle, maßgeschneiderte Qualifizierung
  • Verbleib beim Arbeitgeber oder Ermöglichung eines kompletten Neuanfangs
  • Inhalte und Ort der Qualifizierung werden individuell abgestimmt und umgesetzt

Modulare Qualifizierung

Die Arbeitsplatzspezifische Qualifizierung ist eine individuelle Qualifizierung mit frei kombinierbaren Modulen. Sie verläuft in folgenden vier Phasen:

  • Phase 1: Auftragserteilung
  • Phase 2: Definition der Bedarfe und Ziele
  • Phase 3: Individuelle Qualifizierung in Form einzelner Module
  • Phase 4: Integration in den vorgesehenen Arbeitsplatz

Ihr Weg zu uns

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ist in der Kulturstadt Bad Vilbel beheimatet und grenzt an den nördlichen Stadtrand von Frankfurt:

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Str. 60
61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 400-0

Die Lage des BFW verbindet die Attraktivität der nahen Großstadt mit der Lebensqualität einer lebendigen, idyllisch gelegenen Stadt mit einem großen Kultur-, Freizeit- und Erholungsangebot.

Sie erreichen das Berufsförderungswerk bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit fast fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und erfüllt damit erfolgreich seinen sozialpolitischen Auftrag, ihnen die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben zu ermöglichen.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Betriebliche Integration für langzeitarbeitslose Behinderte, ältere Menschen mit Behinderungen, Menschen mit psychischen Behinderungen, Menschen mit Behinderung in spezifischen Lebenssituationen Betriebliche Integration

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
14.04.2026
12.02.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
12.05.2026
11.03.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
09.06.2026
08.04.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
07.07.2026
05.05.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
11.08.2026
10.06.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.09.2026
07.07.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
13.10.2026
12.08.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
10.11.2026
09.09.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.10.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
05.01.2027
04.11.2027
10 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Betriebliche Integration

Betriebliche Integration für langzeitarbeitslose Behinderte, ältere Menschen mit Behinderungen, Menschen mit psychischen Behinderungen, Menschen mit Behinderung in spezifischen Lebenssituationen

Ein Eingliederungstraining für

  • langzeitarbeitslose Menschen mit Behinderungen
  • ältere Menschen mit Behinderungen
  • Menschen mit Behinderungen in spezifischen Lebenssituationen

Trainingsverlauf

Das Training setzt sich aus vier Modulen zusammen, die miteinander verzahnt sind. Die genaue Länge dieser Module hängt von den individuellen Bedürfnissen und Erfolgen der Teilnehmenden ab. Die Teilnehmenden bieten ihre Mitarbeit im Rahmen einer sechsmonatigen Betrieblichen Phase an. Ziel ist ein nahtloser Übergang von der Betrieblichen Phase in die Festanstellung.

Eine entscheidende Voraussetzung für einen erfolgreichen Wiedereinstieg in das Arbeitsleben ist eine entsprechende individuelle Sensibilisierung und Motivation für mögliche Tätigkeitsbereiche. Im engen Dialog mit ihren Integrationsmanagern identifizieren sich die Teilnehmenden zunehmend mit ihrer zukünftigen Tätigkeit und werden sich ihrer persönlichen Stärken bewusst.

In Kombination mit dieser Sensibilisierung bilden die Analyse des Arbeitsmarktes und Recherchen von Beschäftigungsangeboten die Grundlage, auf der alle weiteren Stufen des Trainingsprogramms aufbauen.

Dauer: 10 Monate

Modul 1 – Persönliche und berufliche Bestandsaufnahme

Diese berücksichtigt

  • die berufliche und persönliche Biografie,
  • die Motivation für den zukünftigen beruflichen Einsatz,
  • die bisherigen Bewerbungsaktivitäten,
  • das Erkennen individueller Vermittlungshemmnisse und mündet in einen individuellen Integrationsplan

und der Beschreibung eines Anforderungsprofils für den angestrebten Arbeitsplatz.

Modul 2 – Bewerbungsstrategien, Bewerbungstraining und aktives Bewerben

Diese Phase wird praktisch umgesetzt durch

  • die Entwicklung neuer individueller Bewerbungsstrategien unter besonderer Berücksichtigung von individuellen Stärken und Art und Grad der Behinderung
  • die Sichtung der Bewerbungsunterlagen und Umgestaltung nach Bedarf
  • die Erarbeitung einer persönlichen Präsentation unter besonderer Berücksichtigung der Behinderung
  • die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen
  • die intensive Auswertung des Stellenmarktes unter Einbeziehung aller verfügbarer Medien
  • die unterstützte Stellenrecherche durch die Nutzung bestehender Kontakte

Modul 3 – Weiterentwicklung fachlicher Fähigkeiten

Parallel zum Bewerbungstraining erhalten die Teilnehmen- den die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in den nachfolgenden Bereichen zu erweitern:

  • Deutsch
  • Rechnen
  • PC als Arbeitsmittel

Modul 4 – Betriebliche Phase

Ziel der Betrieblichen Phase ist der direkte Übergang in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. Die Teilnehmenden bekommen die Gelegenheit

  • ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen,
  • sich in die neuen Arbeitsplatzanforderungen einzuarbeiten,
  • weitere berufspraktische Erfahrungen zu sammeln.

Während dieser Betrieblichen Phase werden die Teilnehmen- den durch persönliche Ansprechpartner und einen monatlichen Erfahrungsaustausch begleitet. Die Koordinator*innen für Unternehmenskontakte kooperieren eng mit dem potenziellen Arbeitgeber. Der persönliche Integrationsmanager steht darüber hinaus als Berater in fachlichen und personenbezogenen Fragen zur Verfügung. Betriebsbesuche sind Standard. Sollten zusätzliche, arbeitsplatzspezifische Qualifizierungsbedarfe entstehen, können diese über ein Angebot der Modularen Qualifizierung umgesetzt werden.

Arbeitsmarktchancen

Der Arbeitsmarkt bietet nach wie vor Beschäftigungsnischen, die einen Arbeitsvertrag ermöglichen und zugleich qualifizierungs- und ausbildungsunabhängig sind. Die langjährige Erfahrung des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main zeigt, dass eine individualisierte Strategie unabdingbare Voraussetzung für die Vermittlung von Menschen mit Behinderungen auf diese speziellen Arbeitsplätze ist. Auf der Basis vorhandener Neigungen und Fähigkeiten, ergänzt um die für den Arbeitsplatz erforderlichen fachlichen und personalen Kompetenzen, motivieren wir unsere Teilnehmenden und bereiten sie zielgerichtet auf den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben vor. Durch die monatlich mögliche Aufnahme neuer Teilnehmender schafft das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main einen flexiblen Zugang zum Arbeitsmarkt, der für die zeitnahe Besetzung eines neuen Arbeitsplatzes sorgt.

Zielgruppen

Das Training richtet sich an Menschen, die die Besonderen Hilfen des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main auf dem Weg in die Arbeit benötigen, an langzeitarbeitslose Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Behinderungen in spezifischen Lebenssituationen. Dieses zielgruppenorientierte, individuelle und flexible Angebot wird durch die Besonderen Hilfen des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main flankiert. Das Training ist eine Maßnahme für Menschen, bei denen aufgrund ihres persönlichen Profils und ihres Leistungspotenzials nur ein begrenzter Qualifizierungsbedarf besteht und kein zusätzlicher Abschluss angestrebt wird. Anknüpfend an Vorkenntnisse und Eignung wird hierbei ein Schwerpunkt auf den Ausbau vorhandener Kompetenzen gelegt. Durch eine punktgenaue Recherche des Stellenmarktes unterstützen wir eine optimale Anpassung vorhandener Fähigkeiten mit den Anforderungen des neuen Arbeitsplatzes.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein  moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit Behinderungen neue berufliche Perspektiven und erfüllt damit erfolgreich seinen sozialpolitischen Auftrag: Menschen mit Behinderungen die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben zu ermöglichen.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit.

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Betreute betriebliche Rehabilitation durch Umschulung (bbRU) mit Reha-Vorbereitung - (Regional-Center Kassel) Regionale Angebote

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
30.07.2026
28.07.2028
24 Monate Es gibt:
03.02.2027
02.02.2029
24 Monate Es gibt:

Regionale Angebote

Betreute betriebliche Rehabilitation durch Umschulung (bbRU) mit Reha-Vorbereitung - (Regional-Center Kassel)

Die betreute betriebliche Rehabilitation durch Umschulung ist ein wohnortnahes Leistungsangebot des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main im Regional-Center Kassel. Zur Erreichung der Zielsetzung durchlaufen die Teilnehmenden zunächst eine Reha-Vorbereitung, in der sie final auf die betriebliche Qualifizierung vorbereitet werden. Hier spielt die Aktualisierung und Erweiterung schulischer Kenntnisse und Fertigkeiten eine entscheidende Rolle. Zudem kommt der Auswahl eines geeigneten Betriebes eine besondere Bedeutung zu, denn der Betrieb übernimmt die Rolle des primären Lernortes und ist zum Erreichen der späteren erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt maßgeblich.

Qualifizierungsziel

Ziel der betreuten betrieblichen Rehabilitation durch Umschulung ist eine wohnort- und betriebsnahe Qualifizierung mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und einer anschließenden beruflichen Integration.

Zielgruppe

Rehabilitand*innen der Deutschen Rentenversicherung sowie der Berufsgenossenschaften, für die nach einem erfolgreich verlaufendem Reha-Assessment im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main die Einschätzung besteht, dass sie eine verkürzte, betreute betriebliche Qualifizierung bewältigen können.

Zugangsvoraussetzungen

Die Voraussetzungen für eine betreute betriebliche Rehabilitation durch Umschulung sollen durch ein Reha-Assessment geklärt werden. Im Reha-Assessment wird für die Teilnehmenden eine Prognose ihres individuellen Weges in eine zielgerichtete berufliche Integration erstellt. Streben die Teilnehmenden eine Qualifizierung in einem anerkannten Ausbildungsberuf an, wird auch die Ausbildungsform diskutiert. Ist aufgrund der Gesamtergebnisse des Reha-Assessments eine wohnortnahe betreute betriebliche Umschulung möglich, wird diese dem Reha-Träger empfohlen.

Qualifizierungsinhalte

Zu den wesentlichen Inhalten der betreuten betrieblichen Rehabilitation durch Umschulung (bbRU) mit Reha-Vorbereitung zählen:

  • Vorbereitung auf die betreute betriebliche Umschulung
  • Unterstützung bei der Suche und Auswahl eines Betriebes
  • begleitendes Integrationscoaching
  • begleitender und individuell ausgerichteter Stütz- und Förderunterricht einschließlich gezielter Prüfungsvorbereitung
  • Beratung und Begleitung der Betriebe während der Qualifizierung
  • Zusammenarbeit mit Berufsschulen und Kammern
  • optional: begleitende psychologische Unterstützung

Prinzip: Bei der bbRU besteht grundsätzlich Offenheit für alle Berufe, die im dualen System ausgebildet werden.

Qualifizierungsablauf

Die betreute betriebliche Umschulung besteht aus aufeinander aufbauenden Phasen:

  • Reha-Vorbereitung
  • betreute betriebliche Rehabilitation durch Umschulung
  • Kammerabschluss und berufliche Integration

Dauer:

  • 3 Monate Reha-Vorbereitung
  • 24 Monate betreute betriebliche Rehabilitation durch Umschulung

So finden Sie uns

Unsere Räumlichkeiten befinden sich in der ersten Etage der Gewerbeeinheit Königsplatz 59 / Eingang Poststr. 1

Mit der Deutschen Bahn:
Bis Hauptbahnhof (Kulturbahnhof), dann zu Fuß über Kurfürstenstraße, Kölnische Straße und Mauerstraße bis Ecke Poststraße

Mit Straßenbahn / Bus:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns bis Haltestelle „Königsplatz“ oder „Mauerstraße“ mit den Linien: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 12, 18, 19, 30, 31, 32, 33, 34, 37, 38, 49, 52

Mit dem Auto:
A 7 Ausfahrt Kassel-Nord oder Kassel Ost Richtung Innenstadt, über Kurt-Schumacher Straße und Mauerstraße bis Parkhaus Kurfürsten Galerie oder City Point. Über Rudolf-Schwander-Straße bis Parkhaus Kölnische Straße

Ihre Ansprechpartner*innen vor Ort

Roland Mahler
E-Mail: roland.mahler@bfw-frankfurt.de

Tobias Gaalken
E-Mail: tobias.gaalken@bfw-frankfurt.de

Vanessa Supper
E-Mail: vanessa.supper@bfw-frankfurt.de

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und erfüllt damit erfolgreich seinen sozialpolitischen Auftrag: Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben zu ermöglichen. An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit.

Kontakt

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Regional-Center Kassel
Königsplatz 59 / Eingang Poststraße 1
34117 Kassel
Tel. 0561 739 76 - 654

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-416
E-Mail: simone.thate@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen im Regional-Center Kassel Regionale Angebote

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
30.04.2026
26.02.2027
10 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
03.11.2026
02.09.2027
10 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze

Regionale Angebote

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen im Regional-Center Kassel

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereich

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. Häufig gelingt es beispielsweise erfahrenen Altenpflegekräften, sich in den Empfangsbereichen ihrer Einrichtungen kompetent und erfolgreich einzubringen oder medizinisch ausgebildete Kräfte wechseln in die Patientenaufnahme ihrer Arztpraxen bzw. Krankenhäuser.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich.

Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.

Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen im Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen.

Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage "Wie präsentiere ich mich?" im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz
  • Digitale Kompetenz
  • Einkauf
  • Rechnungswesen
  • Vertrieb
  • Personal
  • Bewerbungstraining

Dauer der Qualifizierung

  • 10 Monate davon
  • 6 Monate im Regional-Center Kassel des BFW Frankfurt am Main
  • 4 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Regional-Center Kassel
Druselplatz 5
34117 Kassel
Tel. 0561 739 76 - 654

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-416
E-Mail:  simone.thate@bfw-frankfurt.de

Kurzer Weg (Regional-Center Kassel) Regionale Angebote

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
monatlich
individuell
9 Monate 4 Monate Es gibt:

Regionale Angebote

Kurzer Weg (Regional-Center Kassel)

Welches Ziel verfolgt die Integrationsmaßnahme?

Ziel der Integrationsmaßnahme „Kurzer Weg“ des Regionalcenters Kassel ist Ihre Vermittlung auf einen an Ihren Stärken und Fähigkeiten ausgerichteten Arbeitsplatz zur langfristigen Teilhabe am Arbeitsleben.

Wie verläuft die Integrationsmaßnahme?

Vor Beginn der Integrationsmaßnahme findet ein Informationsgespräch im Regionalcenter Kassel des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main statt, um Sie über Ziele, Inhalte sowie Anforderungen, die die Maßnahme an Sie stellt, gezielt zu informieren. Die Integrationsmaßnahme „Kurzer Weg zur Teilhabe am Arbeitsleben“ teilt sich in drei Trainingsmodule auf, die folgende Themen beinhalten:

Modul 1 – Abklärung und berufliche Orientierung

Ziel des Moduls 1 liegt in der Erarbeitung Ihrer beruflichen Perspektiven zur Vermittlung auf einen Arbeitsplatz und Festlegung einer persönlichen Bewerbungsstrategie. Ihre individuellen Fähigkeiten und Stärken werden festgestellt und eine arbeitsmarktrelevante berufliche Perspektive für eine Teilhabe am Arbeitsleben erarbeitet.

Folgende Inhalte werden im einzelnen abgeklärt:

  • Ihre persönliche Lebenssituation
  • Ihre Ist-Situation, Ihre Berufswünsche und Ihre Berufsplanung
  • Auseinandersetzung mit Arbeitsanforderungen
  • Förderung der Schlüsselqualifikationen
  • Erfassung der aktuellen Bewerbungssituation
  • Testung der Fertigkeiten im Umgang mit dem PC
  • Förderung der PC-Kenntnisse
  • Förderung von schulischen Kompetenzen
  • Erstellung eines persönlichen Fähigkeitsprofils
  • Entwicklung einer individuellen Bewerbungsstrategie

Dauer: 1 Monat

Modul 2 – Training arbeitsmarktrelevanter Aufgabenstellungen

Ziel des Moduls 2 liegt in der Förderung Ihrer arbeitsmarktrele- vanten und individuellen Kompetenzen. Darüber hinaus erhalten Sie ein auf Sie abgestimmtes Bewerbungstraining. Die Trainingsinhalte setzten sich wie folgt zusammen:

  • Analyse und Recherche zum regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt
  • Festlegung einer individuellen Bewerbungsstrategie und Erarbeitung einer Bewerbungsmappe
  • Professionelles Bewerbungstraining
  • Persönliches Coaching bei der Arbeitsplatzsuche bzw. bei der Bewerbung zur Betrieblichen Phase
  • Training der Medienkompetenz im Umgang mit Stellenausschreibungen
  • EDV-Training: Vermittlung von Grundlagen bzw. Vertiefung der vorhandenen EDV-Kenntnisse (Selbstlernprogramm)
  • Kommunikationstraining
  • Gruppenorientierte Aktivitäten zur Förderung der Teamfähigkeit
  • Umgang mit Krisen und Konflikten am Arbeitsplatz

Dauer: 4 Monate

Modul 3 – Betriebliche Phase zur direkten Integration in den Arbeitsmarkt

Ziel des Moduls 3 liegt in der beruflichen Integration die idealerweise direkt von der betrieblichen Phase in eine Festanstellung übergeht. Während der betrieblichen Phase haben Sie Gelegenheit, Ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen, Ihr Engagement und Ihre Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen. Im Fokus der betrieblichen Phase stehen Arbeitsplätze, die eine Vermittlung in den Arbeitsmarkt erwarten lassen. Zentrale Punkte der betrieblichen Phase sind:

  • Darstellung der eigenen Leistungsfähigkeit im betrieblichen Prozess
  • Kontinuierliche Reflexion mit Ihnen über Inhalte und Perspektiven (Coaching)
  • In Einzelfällen kann eine kurzzeitige arbeitsplatzspezifische Qualifizierung (MoQua) zur Aufgabenerfüllung an Ihrem neuen Arbeitsplatz erforderlich sein. Dies kann nach Rücksprache mit Ihrem Reha-Träger und dessen Genehmigung im BFW Frankfurt am Main realisiert werden.

Dauer: 4 Monate

Für welche Zielgruppe ist die Integrationsmaßnahme sinnvoll?

Zielgruppe sind Rehabilitanden, die für die Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt in Frage kommen und über eine ausreichende Motivation und Leistungsfähigkeit verfügen.

Welche integrationsbegleitende Beratung und Betreuung können Sie erwarten?

Im Verlauf dieser neunmonatigen Integrationsmaßnahme werden Sie kontinuierlich durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalcenters Kassel sozialpädagogisch begleitet.

Wann würde die Maßnahme beginnen?

Der Einstieg in die Integrationsmaßnahme ist nach telefonischer Rücksprache mit Ihnen und Ihrem Rehabilitationsträger kurzfristig realisierbar.

So finden Sie uns

Unsere Räumlichkeiten befinden sich in der ersten Etage  der Gewerbeeinheit Königsplatz 59 / Eingang Poststr. 1

Mit der Deutschen Bahn:
Bis Hauptbahnhof (Kulturbahnhof), dann zu Fuß über Kurfürstenstraße, Kölnische Straße und Mauerstraße bis Ecke Poststraße

Mit Straßenbahn / Bus:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns bis Haltestelle  „Königsplatz“ oder „Mauerstraße“ mit den Linien: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 12, 18, 19, 30, 31, 32, 33, 34, 37, 38, 49, 52

Mit dem Auto:
A 7 Ausfahrt Kassel-Nord oder Kassel Ost Richtung Innenstadt, über Kurt-Schumacher Straße und Mauerstraße bis Parkhaus Kurfürsten Galerie oder City Point. Über Rudolf-Schwander-Straße bis Parkhaus Kölnische Straße 

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Carola Zickler
E-Mail: carola.zickler@bfw-frankfurt.de

Mareike Knöpfel
E-Mail: mareike.knoepfel@bfw-frankfurt.de

Roland Mahler
E-Mail: roland.mahler@bfw-frankfurt.de

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für behinderte Menschen neue berufliche Perspektiven und erfüllt damit erfolgreich seinen sozialpolitischen Auftrag: Menschen mit Behinderungen die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben zu ermöglichen.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit.

Kontakt

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Regional-Center Kassel
Königsplatz 59 / Eingang Poststraße 1
34117 Kassel
Tel. 0561 739 76 - 654

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-416
E-Mail:  simone.thate@bfw-frankfurt.de

Neustart (Regional-Center Kassel) Regionale Angebote

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
wöchentlich
individuell
12 Monate 6 Monate Es gibt:

Regionale Angebote

Neustart (Regional-Center Kassel)

Berufliche Integration in den Arbeitsmarkt von Menschen mit psychischer Behinderung.

Was ist Neustart?

Neustart ist eine bildungsbegleitende berufliche Integrationsmaßnahme, entwickelt für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Neustart ermöglicht durch intensive Begleitung und Vermittlung arbeitsmarktrelevanter Fähigkeiten die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt:

Modul 1 – Stärken-Schwächen-Analyse – Stabilisierung – Motivationsförderung (3 Monate)

  • Erhebung der persönlichen und gesundheitlichen Situation
  • Vorerfahrung mit Einrichtungen und Institutionen
  • Auseinandersetzung mit der aktuellen und zurückliegenden biographischen Situation
  • Feststellung von schulischen Kenntnissen
  • Abklärung der beruflichen Interessen und Motivation
  • Erfassung der Bewerbungssituation
  • Themenbezogene Gruppenaktivitäten, z.B. Erkundung des Arbeitsmarktes, Bewerbungs- und Vermittlungsstrategien
  • Wünsche und Ziele
  • Problembewältigungsstrategien
  • EDV-Training

Modul 2 – Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Qualifizierung (3 Monate)

  • Arbeitsmarktrecherche und -analyse
  • Intensives Bewerbungstraining (u.a. Hilfe bei Erstellung der Bewerbungsunterlagen, schriftliche Bewerbung, Online- Bewerbung, telefonische Bewerbung, Vorstellungsgespräch)
  • Individuelle Förderung der fachlichen Kompetenzen (kaufmännisch bzw. gewerblich-technisch)
  • Förderung von personalen Kompetenzen (Konzentration, Pünktlichkeit, Flexibilität, Selbständigkeit, Motivation)
  • Förderung der sozialen Kompetenz

Modul 3 – Betriebliche Phase zur nachhaltigen Integration (6 Monate)

  • Betriebliche Phase
  • Im Bedarfsfall weiteres Training und Bewerbungsaktivitäten
  • Intensives Coaching und Begleitung
  • Regelmäßige Reflexionstage

Wer benötigt Neustart?

Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sind die Wege zurück in Arbeit und Beschäftigung in der Regel sehr individuell. Dies erfordert eine konsequente Orientierung an persönlichen Bedürfnissen.

Neustart ist eine auf diese Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung – aufbauend auf beruflichen Erfahrungen und den individuellen Stärken der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Durch die Wohnortnähe bleiben Sie in Ihrem familiären Umfeld.

Wie kann ich an Neustart teilnehmen?

Die Anmeldung erfolgt immer vom Leistungsträger – das kann die Deutsche Rentenversicherung oder eine Berufsgenossenschaft sein. Informieren Sie sich ganz unverbindlich.

Wenn Sie bereits mit einem Leistungsträger der Beruflichen Rehabilitation in Kontakt stehen, können Sie mit den dortigen Beraterinnen und Beratern diese Möglichkeit der Integrationshilfe besprechen.

Für die Teilnahme am Neustart ist eine Arbeitsfähigkeit von anfangs mindestens vier Stunden erforderlich. Im Laufe der Maßnahme ist eine Erhöhung der Arbeitszeit vorgesehen.

Wann ist der Einstieg in Neustart möglich?

Der Einstieg in die Integrationsmaßnahme ist nach telefonischer Rücksprache mit Ihnen und Ihrem Rehabilitationsträger kurzfristig realisierbar.

Welche Vorteile verschafft mir Neustart?

  • Wohnortnah – Sie bleiben in Ihrem sozialen und therapeutischen Umfeld
  • Schneller Einstieg – es gibt wöchentliche Aufnahmetermine und keine langen Wartezeiten
  • Arbeitsmarktbezogen – wir vermitteln Ihnen die Kompetenzen, auf die es wirklich ankommt
  • Praxisnah – neben dem Praktikum helfen auch berufsbezogene Qualifizierungen
  • Umfassende Unterstützung – Ihr Neustart-Team vor Ort besteht aus erfahrenen Fachkräften verschiedener Disziplinen
  • Kurze Maßnahmedauer – wir konzentrieren uns auf das Wesentliche: Ihren neuen Job!
  • Starker Partner – Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ist ein führender Anbieter von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen
  • Ergebnisorientiert – das Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt

Was muss ich sonst noch wissen?

Die Durchführung der Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Reha-Träger und kann veränderten Erfordernissen zeitlich und inhaltlich angepasst werden. Neustart wird in Vollzeit, Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 15:30 Uhr – Freitag bis 13:00 Uhr, angeboten. Vor dem Beginn von Neustart wird ein Vorgespräch geführt. So lernen Sie uns kennen und wir können mit Ihnen erste Ideen entwickeln. Erst danach trifft der Leistungsträger gemeinsam mit Ihnen die Entscheidung.

So finden Sie uns

Unsere Räumlichkeiten befinden sich in der ersten Etage der Gewerbeeinheit Königsplatz 59 / Eingang Poststr. 1

Mit der Deutschen Bahn:
Bis Hauptbahnhof (Kulturbahnhof), dann zu Fuß über Kurfürstenstraße, Kölnische Straße und Mauerstraße bis Ecke Poststraße

Mit Straßenbahn / Bus:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns bis Haltestelle „Königsplatz“ oder „Mauerstraße“ mit den Linien: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9, 12, 18, 19, 30, 31, 32, 33, 34, 37, 38, 49, 52

Mit dem Auto:
A 7 Ausfahrt Kassel-Nord oder Kassel Ost Richtung Innenstadt, über Kurt-Schumacher Straße und Mauerstraße bis Parkhaus Kurfürsten Galerie oder City Point. Über Rudolf-Schwander-Straße bis Parkhaus Kölnische Straße

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Carola Zickler
E-Mail: carola.zickler@bfw-frankfurt.de

Mareike Knöpfel
E-Mail: mareike.knoepfel@bfw-frankfurt.de

Vanessa Supper
E-Mail: vanessa.supper@bfw-frankfurt.de

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist ein moderner Dienstleister für die berufliche Rehabilitation. Seit mehr als fünf Jahrzehnten schafft es für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen neue berufliche Perspektiven und erfüllt damit erfolgreich seinen sozialpolitischen Auftrag: Menschen mit Beeinträchtigungen die volle Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitsleben zu ermöglichen.

An seinem Hauptsitz in Bad Vilbel hält das BFW Frankfurt am Main ein breites Angebot individueller Leistungen rund um Qualifizierung und Integration bereit.

Kontakt

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Regional-Center Kassel
Königsplatz 59 / Eingang Poststraße 1
34117 Kassel
Tel. 0561 739 76 - 654

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-416
E-Mail:  simone.thate@bfw-frankfurt.de

Reha-Vorbereitung (Regional-Center Kassel) Regionale Angebote

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
30.04.2026
29.07.2026
3 Monate Es gibt: Keine Plätze
03.11.2026
02.02.2027
3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Regionale Angebote

Reha-Vorbereitung (Regional-Center Kassel)

Die Reha-Vorbereitung im Regional-Center Kassel findet im Rahmen der betreuten betrieblichen Rehabilitation durch Umschulung (bbRu) statt.

Wonach suchen Sie?