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Termine vorbehaltlich freier Plätze: Kategorie Technische und gewerbliche Berufe.

Bautechnische*r Konstrukteur*in Fachrichtung Architektur (BTK) Technische und gewerbliche Berufe

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Wenige Plätze

Technische und gewerbliche Berufe

Bautechnische*r Konstrukteur*in Fachrichtung Architektur (BTK)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Bauzeichner*innen Fachrichtung Architektur werden überwiegend in Architektur-, Planungs- und Ingenieurbüros, in Unternehmen der Bauindustrie, in Bauunternehmen und großen Institutionen mit eigener Planungsabteilung (z.B. Universitäten, Kliniken, Messen) und in Fachbehörden eingesetzt. Sie arbeiten im Team mit Architekten, Bauingenieuren und Technikern im Wohnungs-, Hoch-, Tief- und Industriebau. Dabei werden die Tätigkeitsfelder Planung und Ausführung, Bestandserhaltung, Sanierung und Modernisierung von Bauten sowie der Innenausbau (Bad- und Küchenplanung) behandelt. Aber auch in anderen Bereichen werden ihre Fähigkeiten genutzt, wie zum Beispiel im Facility Management, bei der Fachplanung (Brand- und Wärmeschutz, Heizung, Klima, Sanitär, Elektroinstallation), bei Vermessungen und Bodengutachten.

Als Bauzeichner*in ist man überwiegend im Büro tätig und arbeitet in der Regel an einem CAD-Arbeitsplatz. Mit Hilfe bauspezifischer CAD1-Software werde zwei- und dreidimensionale bautechnische, maßstabsgerechte Zeichnungen erstellt, die als Arbeitsunterlagen für alle am Bau Beteiligten dienen. Die Zeichnung ist die Grundlage für die Bauplanung, Kalkulation, Materialbeschaffung und Baudurchführung. Bauzeichner*innen begleiten alle Phasen eines Projektes, vom Vorentwurf über den Bauantrag, die Ausführungsplanung bis hin zur Fertigstellung einschließlich aller Detaillösungen. Weiterhin wirken sie bei der Bearbeitung von Ausschreibungen mit, erstellen Bestandszeichnungen nach Aufmaß sowie Zeichnungen für Präsentationen. Neben der zeichnerischen Arbeit führen sie fachspezifische Berechnungen durch, z.B. Berechnungen für Bauanträge und Mengenermittlungen für den Bedarf an Baustoffen für Leistungsverzeichnisse.

1Computer Aided Design (Computerunterstütztes Zeichnen)

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an baurelevanten Aufgabenstellungen, an bautechnischen Zeichnungen und die einen Sinn für Genauigkeit haben. Sie sollten gerne mit Computern arbeiten und Interesse für das zwei- und dreidimensionale Zeichnen mit CAD-Programmen haben.

Die Qualifizierung der Bauzeichner*innen Fachrichtung Architektur setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich.

Alle berufsspezifischen Tätigkeiten sind überwiegend in wechselnder Körperhaltung zu bewältigen. Eine Bildschirmtauglichkeit und die Bereitschaft zur Teamarbeit sollten vorhanden sein.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Bauzeichner*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?" und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Die berufliche Praxis erlernen die Bauzeichner*innen an praxisorientierten Beispielen. Diese werden an Computern mit entsprechender CAD-Software erarbeitet. Beim Umgang mit den CAD-Programmen stehen besonders die Funktionsweise der Systeme, die in der Praxis gebräuchlichen Programme und die aufgabenbezogene Anwendung zur Zeichnungserstellung und Zeichnungsverwaltung im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erzielung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Erstellen von Entwurfs- und Genehmigungszeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
  • Erstellen von Bauanträgen mit allen erforderlichen Berechnungsgrundlagen
  • Erstellen von norm- und fachgerechten Ausführungszeichnungen und Detailkonstruktionen
  • Anfertigung von Zeichnungen für den Ausbau
  • Zeichnen von Schal- und Bewehrungsplänen
  • Berechnung von Längen, Flächen, Volumen sowie Kräften, Lasten und Spannungen
  • Anfertigen von Bestandszeichnungen nach Aufmaß
  • Durchführen von Wärmeschutzberechnungen
  • Durchführen von Vermessungsarbeiten (Längen- und Höhenmessungen, Gebäudeabsteckung)
  • Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen nach ihren Eigenschaften
  • Massiv-, Stahlbeton-, Stahl- und Holzbauweisen unterscheiden und in Bauunterlagen übernehmen
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf der Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Während der Qualifizierung wird der Praxisbezug durch eine dreimonatige betriebliche Phase vermittlungsorientiert unterstützt. Sie wir ergänzt durch ca. 20 Baubegehungen und ein Vermessungstechnikseminar.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lerunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Elektroniker*in für Geräte und Systeme (EG) Technische und gewerbliche Berufe

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Technische und gewerbliche Berufe

Elektroniker*in für Geräte und Systeme (EG)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Vielfältige Felder, klare Perspektiven - von Technik bis Automatisierung. Hands-on-Tätigkeiten mit messbaren Ergebnissen. Für Elektroniker*innen bietet sich ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. 

Aktuelle Trends weisen darauf hin, dass sich das Profil von Elektroniker*innen immer mehr in Richtung Mikrocontroller-Programmierung und System-on-a-Chip hin entwickelt. Sie gehören zu den Berufsgruppen, die hinsichtlich des Bedarfs und der Zukunftsaussichten dauerhaft eine große Nachfrage erfahren werden. Umfangreiche berufliche Chancen finden sich vor allem in Betrieben der Informations-, Kommunikations- und Mikrosystemtechnik.

Des Weiteren gibt es viele Arbeitsmöglichkeiten in Dienstleistungsunternehmen und der herstellenden Industrie. So werden z.B. Abläufe in der Herstellung und Instandhaltung von Informations- und Kommunikationstechnischen sowie medizinischen Geräten überwacht. Elektroniker*innen erstellen Fertigungsunterlagen, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Beschaffung von Bauteilen sowie Betriebsmitteln und unterstützen Techniker*innen oder Ingenieur*innen bei der Umsetzung von Aufträgen. Sie installieren und konfigurieren Programme oder Betriebssysteme, prüfen Komponenten, erarbeiten Gerätedokumentationen oder erstellen Layouts. Auch die Instandsetzung fällt in ihren Aufgabenbereich. Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker*innen für Geräte und Systeme die Fehlerquellen ein und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten sie Kunden und weisen Benutzer in die Handhabung der Geräte ein.

Weitere typische Einsatzfelder:

  • Informations- und Kommunikationsgeräte
  • Medizintechnische Geräte
  • Sicherheitstechnische Geräte (Alarm-/Überwachungssysteme)
  • Automotiv-Systeme (Automobil-Elektronik)
  • Sensor-, Antriebstechnik
  • Mikrosysteme
  • Fertigungsanlagen
  • Mess-, Prüf-, Steuer- und Regeltechnik

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter Arbeit im Sitzen und zeitweise im Stehen zu bewältigen. Farbsehtüchtigkeit muss soweit vorhanden sein, dass Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden. Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit bilden weitere wesentliche Voraussetzungen zur beruflichen Qualifizierung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse und Spaß an der Elektronik in allen Ausprägungen haben. Der Beruf der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme setzt aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung eine dauerhafte Fortbildungs- und Lernbereitschaft voraus. Eine Neigung, sich mit technischen Systemen auseinanderzusetzen und Ausdauer bei der Lösung von Problemen sind von Vorteil.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Herstellen und Inbetriebnehmen von Geräten und Komponenten
  • Messen und Analysieren von Funktionen an elektrotechnischen Systemen
    Kenndaten und Funktionen von Baugruppen prüfen, Steuerschaltungen analysieren, Signale verfolgen und an Schnittstellen prüfen, systemische Fehlersuche, Sensoren und Aktoren prüfen und einstellen, Steuerungen und Regelungen hinsichtlich ihrer Funktion prüfen
  • Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0100
    Leitungen zurichten, Baugruppen und Geräte mit unterschiedlichen Anschlusstechniken verbinden, elektrische Geräte und Anlagen herstellen und in Betrieb nehmen
  • Erstellen von Layouts und Fertigungsunterlagen (EMS)
  • Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen
    Hardware- und Softwarekomponenten auswählen, installieren und konfigurieren, Betriebssysteme und Anwendungssoftware installieren, IT-Systeme in Netzwerke einbinden, Tool und Testprogramme einsetzen
  • Mikrocontrollertechnik
    Programmierung und Hardwareerweiterungen
  • Einrichten, Überwachen und Instandhalten von Fertigungs- und Prüfeinrichtungen
  • Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung, Beratung und Kundenbetreuung
  • Technischer Service und Produktsupport
    Reparatur- und Serviceleistungen planen, kalkulieren und durchführen, Fehlersuche und Störungsbeseitigung, Produkteinweisungen planen und durchführen
  • Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement
    Auftragsannahme und -analyse, Auftragsabwicklung
  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Betriebsorganisation
  • Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining aus Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wir die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachtechniker*in Schaltanlagenbau (FTS) Technische und gewerbliche Berufe

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
19.01.2027
18.04.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Technische und gewerbliche Berufe

Fachtechniker*in Schaltanlagenbau (FTS)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Die Industrialisierung 4.0 bedingt einen steigenden Bedarf an Fachpersonal mit der Fähigkeit, Automatisierungssysteme/Schaltanlagen zu bauen, zu warten und zu reparieren. Automatisierte Schaltanlagen werden in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt, von Komponentenfertigung für die Automobil-, Kommunikations- oder Gebäudetechnik bis hin zu elektronisch gesteuerten Produktions-, Heiz-, Verkehrssignal- oder Sicherungssystemen.

Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau bauen Schaltschränke auf und verdrahten diese mit Schützen, Sicherheitseinrichtungen, Netzteilen und SPS nach vorgegebenen Schaltplänen. Sie schließen Motoren (einphasig und Drehstrom), Sensoren und Schalter an Schaltschränke an und führen Abschluss-Überprüfungen wie PE-Durchgangsprüfungen, Isolationsprüfungen, Spannungsmessungen und Drehfeldmessungen durch. Außerdem warten und reparieren sie Automatisierungssysteme.

Die Kombination der Kompetenz im Schaltanlagenbau mit der Kompetenz einer Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ermöglicht den Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau, Schaltanlagen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu begleiten. Sie sind daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau finden Beschäftigung in Unternehmen des Anlagenbaus, bei Herstellerbetrieben von Automatisierungssystemen, bei Dienstleistern für Wartung und Reparaturen im industriellen Umfeld sowie in Unternehmen, die Produktions-, Sortier- und Abfüllanlagen betreiben.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Fachtechniker*in Schaltanlagenbau setzt eine gute Auffassungsgabe, Merkfähigkeit, Wahrnehmungsgenauigkeit, Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich.

Farbsehtüchtigkeit muss vorhanden sein, damit Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden; des Weiteren handwerkliches Geschick und zeichnerische Befähigungen (z.B. für Verdrahtungspläne). Kommunikationsfähigkeit, ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse und Spaß an der Elektronik in Verbindung mit Mechanik und Informationstechnik haben. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Je- der Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenzen
    • Physikalische und mathematische Grundlagen
    • PC als Arbeitsmittel (Windows, MS-Office, Internet)
    • Arbeitsschutz
    • Grundlagen Elektrotechnik
    • Grundlagen Mechanik
  • Aufbau von Schaltschränken
    • Elektroinstallation, Drehstromtechnik, Schaltpläne, Messen und Prüfen
    • Bauteil- und Materialkunde, Ersatzteilfertigung
    • Steuerungstechnik (VPS/SPS, Last- und Steuerstromkreis, Bauteilauswahl, Sensortechnik, Pneumatik und Elektropneumatik)
  • Grundlegende Programmierung der SPS
    • Aufbau und Arbeitsweise einer SPS
    • Funktionsplan und Grafcet
    • Weitere Programmiersprachen
    • Erstellen einfacher Programme, Übersetzung Grafcet zu Funktionsbausteinsprache
    • Verbindung von PC und SPS, Laden von Programmen
  • Stromsicherheit und Prüfung von Betriebsmitteln
    • Grundlagen Prüfnormen
    • Stromsicherheit (Isolation, Leistungsstandards, Verdrahtungsvorschriften)
    • Unfallverhütungsvorschriften
    • Umgang mit Unfällen
    • Schutzleiterprüfung
    • Isolationsprüfung
  • Wartung von Bestandsanlagen
    • Sichtprüfung
    • Austausch von defekten Teilen
    • Grundlagen Fehlersuche
    • Lesen von Dateiblättern, Absprachen mit Einkauf
    • Wiederholungsprüfung Betriebsmittel nach Umbau und Reparatur
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Haustechniker*in (HT) Technische und gewerbliche Berufe

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
01.09.2026
30.11.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.02.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
02.03.2027
01.06.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Technische und gewerbliche Berufe

Haustechniker*in (HT)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

In Wohnungen, Häusern und Gebäudekomplexen haben die technischen Ausrüstungen, die Vielfalt der Baustoffe und Geräte in den letzten Jahren stark zugenommen. Von technischen Anlagen und Geräten wird eine sichere Funktionsfähigkeit und von Räumen, Gebäuden und Außenanlagen ein optisch ansprechendes Aussehen erwartet. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist eine ständige sachkundige Kontrolle, Wartung und Pflege notwendig.

Die Qualifizierung zum/zur Haustechniker*in ist daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und deckt den ständig wachsenden Bedarf in verschiedenen Dienstleistungsbereichen ab.

Qualifizierte Haustechniker*innen werden überwiegend in großen Wohnhäusern und Wohnkomplexen, Kaufhäusern und Einkaufszentren, Bankgebäuden, Büroanlagen, Krankenhäusern, Hotels, Industrieanlagen, Bildungsstätten und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Schwimmbäder oder Bürgerhäusern) eingesetzt. Sie überwachen und warten technische Anlagen wie zum Beispiel Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Wasseraufbereitungsanlagen, Aufzüge, Fenster, Türen, Gegensprechanlagen, Schließanlagen, befestigte und unbefestigte Außenanlagen und vieles mehr.

Sie arbeiten selbstverantwortlich und reagieren flexibel auf die verschiedenen Anforderungen. Soweit dies rechtlich zulässig ist, warten sie die gesamte Haustechnik und führen bei kleineren Schadensfällen Reparaturarbeiten durch.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Anforderungen der beruflichen Praxis setzen handwerkliches Geschick, eine umfangreiche praktische Ausbildung und solide theoretische Grundlagen voraus. Kundenorientierte Denk- und Handlungsweisen sowie das Arbeiten im Team sind ebenfalls erforderlich.

Überwiegend sind alle Tätigkeiten mit leichter bis mittelschwerer Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die handwerkliche und technische Vorkenntnisse besitzen, im technischen Bereich arbeiten möchten und gerne mit Menschen zusammenarbeiten.

Gerade wenn es um Reparaturen geht, ist der Arbeitseinsatz nicht immer planbar. Hier müssen die Haustechnikerinnen/Haustechniker besonders flexibel reagieren, um die Funktionsfähigkeit der Gebäude und technischen Anlagen zu sichern.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung zum*zur Haustechniker*in ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenz
    PC als Arbeitsmittel: EDV Grundlagen, Word, Excel, PowerPoint; Büroorganisation; Arbeitssicherheit; Unfallverhütung
  • Erlangen von Kenntnissen und Fertigkeiten über elektronische Anlagen
  • Metall-, Kunststoff-, Holz- und Maurerarbeiten
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Sanitäranlagen
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Schließ- und Alarmanlagen
  • Kontrolle, Pflege und Wartungsarbeiten der technischen Anlagen mit Erstellung von Arbeits- und Wartungsplänen
  • Wartung und Pflege der befestigten und unbefestigten Außenanlagen
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel 
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Technische*r Produktdesigner*in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (TP) Technische und gewerbliche Berufe

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Wenige Plätze

Technische und gewerbliche Berufe

Technische*r Produktdesigner*in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (TP)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Technische Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion finden in der Berufswelt eine Vielzahl von Einsatzfeldern. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen der Metall- und Kunststoffverarbeitung, der Automobilindustrie und bei deren Zulieferern sowie in Ingenieurbüros. Weiterhin werden ihre Fähigkeiten auch in anderen Bereichen von Klein-, Mittel- und Großunternehmen genutzt, wie zum Beispiel bei der Erstellung von technischen Dokumentationen, bei der Arbeitsvorbereitung, der Instandhaltung, in Normenbüros, in technischen Konstruktionsbüros oder technischen Verkaufsabteilungen.

Technische Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion erstellen computerunterstützt technische 2D- und 3D-Zeichnungen, die als Arbeits- und Anschauungsunterlagen sowie als Kommunikationsmittel für die Konstruktion und die Herstellung von neuen Maschinen und Anlagen dienen. Die Zeichnungen bilden die Verbindung zwischen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage, sind aber auch für den Einkauf, Verkauf und die Qualitätssicherung wichtig. Bei Erstellung der Zeichnungen mittels 2D- und 3D-CAD-Systemen beachten Technische Produktdesigner*innen die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen und tragen eine für die spätere Produktion zweckmäßige Bemaßung ein. Im Konstruktionsprozess berücksichtigen sie die Grundlagen der Elektro- und Steuerungstechnik und wählen geeignete Normteile und den Anforderungen entsprechende Werkstoffe aus. Änderungsvorschläge, z.B. aus Fehler- oder Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um. Für Montageanleitungen und Produktbeschreibungen oder für Servicewerkstätten fertigen sie sogenannte Explosionszeichnungen an, die zeigen, wie die einzelnen Teile zusammengefügt werden und welche Funktionsweise sie besitzen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Technischen Produktdesigner*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. Weiterhin sollten Technische Produktdesigner*innen eine gute Auffassungsgabe für technische Zusammenhänge sowie mathematische und sprachliche Kompetenzen besitzen. Kenntnisse verschiedener Fertigungsverfahren und -abläufe sind wünschenswert, um Teilkonstruktionen mit den dazugehörigen Unterlagen weitgehend selbstständig anzufertigen.

Alle berufsspezifischen Tätigkeiten sind überwiegend in sitzender Körperhaltung zu bewältigen. Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an, sodass es meist bei leichten Tätigkeiten bleibt. Dies hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären. Bildschirmtauglichkeit ist für diese Qualifizierung Voraussetzung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an technischen Zusammenhängen und entsprechenden Aufgabenstellungen haben. Sie sollten Organisationstalent besitzen, gerne mit Computern arbeiten und ein hohes Maß an Genauigkeit mitbringen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Technischen Produktdesigner*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Die berufliche Praxis erlernen die Technischen Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion an praxisorientierten Beispielen. Diese werden an Computern mit entsprechender CAD-Software erarbeitet. Beim Umgang mit den CAD-Programmen stehen besonders die Funktionsweise der Systeme, die in der Praxis gebräuchlichen Programme und die aufgabenbezogene Anwendung zur Zeichnungserstellung und Zeichnungsverwaltung im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erzielung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Erstellen von norm- und fertigungsgerechten Zeichnungen/Datensätzen von Einzelteilen, Baugruppen und Anlagen mittels 2D- sowie 3D-CAD-Systemen: geometrische Beziehungen unterscheiden, Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen, Werkstücke räumlich darstellen, etc.
  • Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Konstruktionsarten unterscheiden, Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • Erstellen von Detailkonstruktionen
  • Zeichnen von steuerungstechnischen Anlagen
  • Erstellen und Berechnen von Variantenkonstruktionen
  • Produktdokumentation
  • Konstruieren von Objekten
  • Auswahl geeigneter Maschinenelemente im Konstruktionsprozess
  • Wirtschaftliche und qualitätssichernde Aspekte bei den Arbeiten einbeziehen
  • Simulationen durchführen, Anpassungen und Korrekturen an den Konstruktionen vornehmen
  • Fertigungsunterlagen, Stücklisten und Normlisten erstellen, pflegen und verwalten
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Zweiradmechatroniker*in Fachrichtung Fahrradtechnik Technische und gewerbliche Berufe

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
15.06.2027
14.06.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Technische und gewerbliche Berufe

Zweiradmechatroniker*in Fachrichtung Fahrradtechnik

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes als Verkehrsmittel gewinnen durch die Mobilitätswende immer mehr, besonders in städtischen Gebieten, an Bedeutung. Gerade in Zeiten des Klimawandels suchen viele Menschen nach kostengünstigen und ökologischen Alternativen.

Durch das Fahrrad als Trend-Verkehrsmittel steigt der Bedarf an Fachpersonal. Die Technik bei modernen Rädern und E-Bikes ist komplex, so dass Spezialisten für die Reparatur und Wartung notwendig sind. Zweiradmechatroniker*innen der Fachrichtung Fahrradtechnik sind genau solche Spezialisten. Sie können in Fahrrad-Reparatur-Werkstätten, bei Fahrradhändlern und -herstellern, Radverleihern, Leasing-Anbietern und bei Unternehmen, die einen eigenen Fahrrad-Fuhrpark betreiben, beschäftigt werden.

Die Tätigkeitsbereiche sind vielseitig und abwechslungsreich: Zweiradmechatroniker*innen montieren neue Fahrräder aus Einzelkomponenten, führen mechanische und elektronische Reparaturen und Wartungsarbeiten durch und passen Fahrräder an Kundenwünsche an oder rüsten sie um. Zudem können Kundenberatungen, auch im Verkauf, zu den Aufgaben von Zweiradmechatroniker*innen gehören.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Der Beruf Zweiradmechatroniker*in setzt ein gutes technisches Verständnis, eine praktische Veranlagung und eine sorgfältige Arbeitsweise voraus.

Handwerkliches Geschick, Sorgfalt, gute Hand- und Fingerfertigkeit sowie Genauigkeit sind erforderlich, da viele Arbeiten präzise ausgeführt werden müssen. Weitere Voraussetzungen sind Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen und Lernbereitschaft für technische Neuerungen. Als Ansprechpartner*in für Kunden in der Beratung oder im Verkauf ist eine gute Kommunikationsfähigkeit vorteilhaft.

Überwiegend arbeiten Zweiradmechatroniker*innen in Werkstätten aber auch in Verkaufs- und Büroräumen. Durch das ausgewogene Verhältnis von Tätigkeiten im Sitzen, Stehen und Gehen sowie durch ergonomische Hebevorrichtungen ist das Berufsbild gut geeignet für körperlich leicht bis mittelschwer belastbare Menschen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung Zweiradmechatroniker*in Fachrichtung Fahrradtechnik ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage "Wie präsentiere ich mich?" im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt oder erarbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenz
    • Physikalische und mathematische Grundlagen
    • Werkstoffkunde
    • Werkzeugkunde
  • PC als Arbeitsmittel
    • Digitale Kompetenzen
    • Einführung in ausgewählte Office-Anwendungen
    • Einfache IT-Systeme
  • Arbeitsschutz
    • Unfallverhütungsvorschriften
    • Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz
    • Ökologische Folgen
    • Schutztechnik
  • Elektrotechnik
    • Elektrotechnische Grundgrößen
    • Aufbau und Inbetriebnahme einfacher elektronischer Schaltungen
    • Messtechnik
    • Elektrische und elektronische Steuerungen
    • Sensorik, Aktorik
    • Schaltungsanalysen und -synthesen
  • Mechanik
    • Schraubverbindungen
    • Kraft-, form- und stoffschlüssige Verbindungen
    • Feilen, drehen und fräsen
    • Pneumatik und Elektropneumatik
  • Wartung, Prüfung und Einstellung von Fahrrädern und Systemen
    • Inspektionen an Antriebssystemen
    • Diagnosen von Fehlfunktionen und Schäden an Fahrwerkssystemen
    • Diagnose und Behebung von Funktionsstörungen an elektrischen Systemen
    • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Montage, Demontage und Instandsetzung von Bauteilen und Systemen
    • Herstellen und Anpassen von Fahrrädern
    • Durchführen von Um- und Nachrüstarbeiten
    • Antriebskomponenten instand setzen
    • Komponenten von Hybrid- und Elektrofahrzeugen instand setzen
  • Beratung und Verkauf
    • Einkauf
    • Vertrieb
    • Warenwirtschaft
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase

Abschlussdokumente

  • Gesellenbrief der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

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