Mehr Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt Meldung vom:
Dass Rauchen die Gesundheit schädigt, ist bekannt. Aber auch der Rauchermüll hat es in sich. Darauf verwies jetzt ein Projekt der Teilnehmenden der Gruppe RV6-2103 im BFW Frankfurt am Main. Im Rahmen ihrer Reha-Vorbereitungsmaßnahme hat die Gruppe das Projekt „Rauchereck‘ ohne Dreck“ mit großem Engagement und Hingabe durchgeführt. Dabei wurde das Bewusstsein für die Umwelt in den Fokus gestellt.
Die Gruppe hat auf dem Gelände des BFW verschiedene Raucherbereiche gesäubert. Es kamen vier volle Einmachgläser zusammen! Außerdem wurden Aushänge erstellt und in den Raucherbereichen angebracht, die Bewusstsein schärfen und auf die Gefahren für die Umwelt im Zusammenhang mit der sorglosen Entsorgung von Zigarettenkippen hinweisen.
Laut der Weltgesundheitsorganisation landen zwei Drittel aller gerauchten Zigaretten auf dem Boden. Damit wird nicht nur unschöner Müll hinterlassen, sondern auch der Boden und die Gewässer werden verschmutzt und belastet. Für Pflanzen, Tiere und Menschen kann dies gefährlich werden. Vor allem Zigarettenfilter geben zahlreiche Schadstoffe ab, wenn sie nicht im Mülleimer landen. Hinzu kommt, dass es eine kleine Ewigkeit dauert, bis die Zigarettenreste halbwegs verrottet sind.
Die Idee hinter dem Projekt war, darauf aufmerksam zu machen, wie schädlich weggeworfener Müll und Zigarettenkippen für die Umwelt sind. Außerdem, so die Gruppe, sei es für Teilnehmer*innen auch angenehmer, an sauberen Plätze Pause zu machen und zu rauchen. Doch nicht der erhobene Zeigefinger stand im Mittelpunkt, sondern die Schaffung von Aufmerksamkeit und Bewusstsein für die Problematik. Die Aktion hat konstruktive Gespräche und Anregungen ins Leben gerufen. Das Projekt wurde von anderen Teilnehmenden und Mitarbeiter*innen des BFW mit Interesse aufgenommen. Die ganze Aktion war ein voller Erfolg!