Inklusion lebt von Netzwerken Meldung vom:

Chefsache Inklusion - so hieß der Titel der gemeinsamen Fachtagung vom Berufsförderungswerk Frankfurt am Main und dem UnternehmensForum. Beim Gastgeber Fraport trafen sich die Netzwerke des BFW und des UnternehmensForums erstmals zu einer gemeinsamen Veranstaltung.

Dass die erfolgreiche (Weiter-) Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen vom erfolgreichen Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure lebt, wissen Experte schon lange. Wie man Unternehmen und Sozialversicherungsträger gut miteinander vernetzt, ist die Stärke des BFW Frankfurt am Main und seiner Geschäftsführerin Maria Klink.

Gut vernetzt mit der Wirtschaft

Das Berufsförderungswerk mit Sitz in Bad Vilbel ist Gründungsmitglied der Arbeitgeberinitiative UnternehmensForum und bestens vernetzt mit der hessischen Wirtschaft. Wie wichtig der Informationsaustausch ist, unterstrich bei der Veranstaltung Thomas Hild-Füllenbach, Vorstandsvorsitzender im BFW Frankfurt und Mitglied der Geschäftsführung der DRV Hessen. Er machte zudem deutlich, dass auch bei der DRV Hessen das Prinzip „Chefsache Inklusion“ gilt.

Schwerpunkt des Netzwerktreffens war das Thema mentale Gesundheit. Ein Thema, das immer mehr Brisanz bekommt: Im Jahr 2022 gab es 132 Millionen AU-Tage von Menschen mit psychischen Erkrankungen - ein Problem für die erkrankten Menschen, für ihre Kolleg*innen und für die Unternehmen.

Mindfulness zur Prävention

Wie Mindfulness und Achtsamkeit dabei helfen können, einen besseren Umgang mit Stress zu erlangen und in Balance zu bleiben, stellte Resilienz-Coach Dr. Friedhelm Boschert vor. Wie erfolgreich Achtsamkeitsprogramme sich auswirken, stellte Silke Gericke von SAP dar. Seit 2012 bietet der Softwarekonzern Mindfulness-Programme für seine Beschäftigen an – mit einem spürbaren Einfluss auf AU-Zeiten.

Zu der Veranstaltung waren Spitzenvertreter aus der Sozialträgerschaft sowie aus Unternehmen gekommen. Der Name war dabei Programm – denn wenn es um nachhaltig inklusive Maßnahmen geht, braucht es das klare Wollen der Chefetage. Am Ende kommt es bei allen Maßnahmen aber auf eines an: „Inklusion ist eine Frage der Haltung“, so die Fraport-Arbeitsdirektorin Julia Kranenberg in ihrem Schlussfazit.

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