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Termine vorbehaltlich freier Plätze: Kategorie Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium.

Bauzeichner*in Fachrichtung Architektur (BZ) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Bauzeichner*in Fachrichtung Architektur (BZ)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Bauzeichner*innen Fachrichtung Architektur werden überwiegend in Architektur-, Planungs- und Ingenieurbüros, in Unternehmen der Bauindustrie, in Bauunternehmen und großen Institutionen mit eigener Planungsabteilung (z.B. Universitäten, Kliniken, Messen) und in Fachbehörden eingesetzt. Sie arbeiten im Team mit Architekten, Bauingenieuren und Technikern im Wohnungs-, Hoch-, Tief- und Industriebau. Dabei werden die Tätigkeitsfelder Planung und Ausführung, Bestandserhaltung, Sanierung und Modernisierung von Bauten sowie der Innenausbau (Bad- und Küchenplanung) behandelt. Aber auch in anderen Bereichen werden ihre Fähigkeiten genutzt, wie zum Beispiel im Facility Management, bei der Fachplanung (Brand- und Wärmeschutz, Heizung, Klima, Sanitär, Elektroinstallation), bei Vermessungen und Bodengutachten.

Als Bauzeichner*in ist man überwiegend im Büro tätig und arbeitet in der Regel an einem CAD-Arbeitsplatz. Mit Hilfe bauspezifischer CAD1-Software werde zwei- und dreidimensionale bautechnische, maßstabsgerechte Zeichnungen erstellt, die als Arbeitsunterlagen für alle am Bau Beteiligten dienen. Die Zeichnung ist die Grundlage für die Bauplanung, Kalkulation, Materialbeschaffung und Baudurchführung. Bauzeichner*innen begleiten alle Phasen eines Projektes, vom Vorentwurf über den Bauantrag, die Ausführungsplanung bis hin zur Fertigstellung einschließlich aller Detaillösungen. Weiterhin wirken sie bei der Bearbeitung von Ausschreibungen mit, erstellen Bestandszeichnungen nach Aufmaß sowie Zeichnungen für Präsentationen. Neben der zeichnerischen Arbeit führen sie fachspezifische Berechnungen durch, z.B. Berechnungen für Bauanträge und Mengenermittlungen für den Bedarf an Baustoffen für Leistungsverzeichnisse.

1Computer Aided Design (Computerunterstütztes Zeichnen)

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an baurelevanten Aufgabenstellungen, an bautechnischen Zeichnungen und die einen Sinn für Genauigkeit haben. Sie sollten gerne mit Computern arbeiten und Interesse für das zwei- und dreidimensionale Zeichnen mit CAD-Programmen haben.

Die Qualifizierung der Bauzeichner*innen Fachrichtung Architektur setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich.

Alle berufsspezifischen Tätigkeiten sind überwiegend in wechselnder Körperhaltung zu bewältigen. Eine Bildschirmtauglichkeit und die Bereitschaft zur Teamarbeit sollten vorhanden sein.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Bauzeichner*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?" und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Die berufliche Praxis erlernen die Bauzeichner*innen an praxisorientierten Beispielen. Diese werden an Computern mit entsprechender CAD-Software erarbeitet. Beim Umgang mit den CAD-Programmen stehen besonders die Funktionsweise der Systeme, die in der Praxis gebräuchlichen Programme und die aufgabenbezogene Anwendung zur Zeichnungserstellung und Zeichnungsverwaltung im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erzielung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Erstellen von Entwurfs- und Genehmigungszeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
  • Erstellen von Bauanträgen mit allen erforderlichen Berechnungsgrundlagen
  • Erstellen von norm- und fachgerechten Ausführungszeichnungen und Detailkonstruktionen
  • Anfertigung von Zeichnungen für den Ausbau
  • Zeichnen von Schal- und Bewehrungsplänen
  • Berechnung von Längen, Flächen, Volumen sowie Kräften, Lasten und Spannungen
  • Anfertigen von Bestandszeichnungen nach Aufmaß
  • Durchführen von Wärmeschutzberechnungen
  • Durchführen von Vermessungsarbeiten (Längen- und Höhenmessungen, Gebäudeabsteckung)
  • Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen nach ihren Eigenschaften
  • Massiv-, Stahlbeton-, Stahl- und Holzbauweisen unterscheiden und in Bauunterlagen übernehmen
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf der Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Während der Qualifizierung wird der Praxisbezug durch eine dreimonatige betriebliche Phase vermittlungsorientiert unterstützt. Sie wir ergänzt durch ca. 20 Baubegehungen und ein Vermessungstechnikseminar.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lerunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Elektroniker*in für Geräte und Systeme (EG) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Elektroniker*in für Geräte und Systeme (EG)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Vielfältige Felder, klare Perspektiven - von Technik bis Automatisierung. Hands-on-Tätigkeiten mit messbaren Ergebnissen. Für Elektroniker*innen bietet sich ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. 

Aktuelle Trends weisen darauf hin, dass sich das Profil von Elektroniker*innen immer mehr in Richtung Mikrocontroller-Programmierung und System-on-a-Chip hin entwickelt. Sie gehören zu den Berufsgruppen, die hinsichtlich des Bedarfs und der Zukunftsaussichten dauerhaft eine große Nachfrage erfahren werden. Umfangreiche berufliche Chancen finden sich vor allem in Betrieben der Informations-, Kommunikations- und Mikrosystemtechnik.

Des Weiteren gibt es viele Arbeitsmöglichkeiten in Dienstleistungsunternehmen und der herstellenden Industrie. So werden z.B. Abläufe in der Herstellung und Instandhaltung von Informations- und Kommunikationstechnischen sowie medizinischen Geräten überwacht. Elektroniker*innen erstellen Fertigungsunterlagen, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Beschaffung von Bauteilen sowie Betriebsmitteln und unterstützen Techniker*innen oder Ingenieur*innen bei der Umsetzung von Aufträgen. Sie installieren und konfigurieren Programme oder Betriebssysteme, prüfen Komponenten, erarbeiten Gerätedokumentationen oder erstellen Layouts. Auch die Instandsetzung fällt in ihren Aufgabenbereich. Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker*innen für Geräte und Systeme die Fehlerquellen ein und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten sie Kunden und weisen Benutzer in die Handhabung der Geräte ein.

Weitere typische Einsatzfelder:

  • Informations- und Kommunikationsgeräte
  • Medizintechnische Geräte
  • Sicherheitstechnische Geräte (Alarm-/Überwachungssysteme)
  • Automotiv-Systeme (Automobil-Elektronik)
  • Sensor-, Antriebstechnik
  • Mikrosysteme
  • Fertigungsanlagen
  • Mess-, Prüf-, Steuer- und Regeltechnik

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter Arbeit im Sitzen und zeitweise im Stehen zu bewältigen. Farbsehtüchtigkeit muss soweit vorhanden sein, dass Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden. Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit bilden weitere wesentliche Voraussetzungen zur beruflichen Qualifizierung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse und Spaß an der Elektronik in allen Ausprägungen haben. Der Beruf der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme setzt aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung eine dauerhafte Fortbildungs- und Lernbereitschaft voraus. Eine Neigung, sich mit technischen Systemen auseinanderzusetzen und Ausdauer bei der Lösung von Problemen sind von Vorteil.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Elektroniker*innen für Geräte und Systeme ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Herstellen und Inbetriebnehmen von Geräten und Komponenten
  • Messen und Analysieren von Funktionen an elektrotechnischen Systemen
    Kenndaten und Funktionen von Baugruppen prüfen, Steuerschaltungen analysieren, Signale verfolgen und an Schnittstellen prüfen, systemische Fehlersuche, Sensoren und Aktoren prüfen und einstellen, Steuerungen und Regelungen hinsichtlich ihrer Funktion prüfen
  • Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmittel nach DIN VDE 0100
    Leitungen zurichten, Baugruppen und Geräte mit unterschiedlichen Anschlusstechniken verbinden, elektrische Geräte und Anlagen herstellen und in Betrieb nehmen
  • Erstellen von Layouts und Fertigungsunterlagen (EMS)
  • Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen
    Hardware- und Softwarekomponenten auswählen, installieren und konfigurieren, Betriebssysteme und Anwendungssoftware installieren, IT-Systeme in Netzwerke einbinden, Tool und Testprogramme einsetzen
  • Mikrocontrollertechnik
    Programmierung und Hardwareerweiterungen
  • Einrichten, Überwachen und Instandhalten von Fertigungs- und Prüfeinrichtungen
  • Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung, Beratung und Kundenbetreuung
  • Technischer Service und Produktsupport
    Reparatur- und Serviceleistungen planen, kalkulieren und durchführen, Fehlersuche und Störungsbeseitigung, Produkteinweisungen planen und durchführen
  • Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement
    Auftragsannahme und -analyse, Auftragsabwicklung
  • Arbeits- und Tarifrecht
  • Betriebsorganisation
  • Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining aus Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wir die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachinformatiker*in Fachrichtung Systemintegration (FIS) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Keine Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Fachinformatiker*in Fachrichtung Systemintegration (FIS)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration setzen IT-Systeme überwiegend softwaretechnisch um. Sie planen und realisieren kundenspezifische IT-Lösungen, für die sie Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen vernetzen und an individuelle Geschäftsprozesse anpassen. Daneben beraten Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration bei Auswahl und Einsatz von Geräten, lösen Anwendungs- und Systemprobleme, erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für Anwender durch. Darüber hinaus betreiben und verwalten sie IT-Systeme; auftretende Störungen werden systematisch unter Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen eingegrenzt und behoben.

IT-Berufe genießen eine hohe Wertschätzung. Sowohl für große Konzerne als auch für kleine und mittelständische Betriebe ist digitale Kompetenz in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration setzt eine gute Auffassungsgabe, Analysefähigkeit, Flexibilität und Kreativität voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich. Ein ausgeprägtes Interesse an der IT-Technologie, sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart. Kommunikationsfähigkeit, ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung von IT-Systemen und Software setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachinformatiker*innen der Fachrichtung Systemintegration ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgeteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kernqualifikationen
    • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
    • Informieren und Beraten von Kund*innen
    • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
    • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
    • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
    • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
    • Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
  • Fachqualifikationen
    • Betreiben von IT-Systemen
    • Inbetriebnehmen von Speicherlösungen
    • Programmieren von Softwarelösungen
    • Konzipieren und Realisieren von IT-Systemen
    • Installieren und Konfigurieren von Netzwerken
    • Administrieren von IT-Systemen
  • Integrativ vermittelte Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Industriekaufleute (IK) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Industriekaufleute (IK)

Industriekaufleute können als kaufmännische Allround-Fachkräfte in unterschiedlichen Unternehmensgrößen und -branchen tätig sein. Sie bedienen eine breite Palette von Aufgabenfeldern, die von der Annahme verschiedener Aufträge bis zum Verkauf produzierter Erzeugnisse oder Dienstleistungen reicht.

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Industriekaufleute sind kaufmännische Allround-Fachkräfte, die in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig sind. Das berufliche Einsatzfeld von Industriekaufleuten ist breit gestreut. Die Aufgabenpalette von Industriekaufleuten reicht von der Auftragsannahme bis zum Verkauf der jeweiligen Erzeugnisse und der dazu gehörigen Dienstleistungen sowie weiteren Querschnittsbereichen.

Industriekaufleute sorgen für einen reibungslosen Ablauf aller betrieblichen Geschäftsprozesse. Sie sind einerseits Praktiker, die wissen, was im Betrieb läuft. Andererseits sind sie qualifiziert, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und zu steuern.

ln der Materialwirtschaft führen sie anfallende Arbeiten von Angebotsvergleichen über Einkaufsverhandlungen bis hin zur Warenannahme und -lagerung aus. ln der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren und erstellen Auftragsbegleitpapiere. lm Verkauf erarbeiten sie Kalkulationen sowie Preislisten und führen Verkaufsverhandlungen mit Kunden.

lm Bereich Rechnungswesen bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. ln der Personalwirtschaft führen sie Personalstatistiken, erarbeiten Stellenpläne, ermitteln den Personalbedarf, legen Personalakten an und führen die Lohn- und Gehaltsabrechnungen durch.

Industriekaufleute können durch die breite Fächerung in nahezu allen Betrieben, die irgendetwas produzieren zwischen den Branchen wechseln.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Industriekaufleute setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus sowie die Bereitschaft sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen.

  • Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich.
  • Industriekaufleute sollten flexibel auf die Anforderungen des Berufsalltages reagieren können.
  • Fremdsprachenkenntnisse sowie technisches Verständnis können von Vorteil sein.
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie organisatorische Fähigkeiten und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.
  • Industriekaufleute erledigen ihre Tätigkeit an Bildschirmarbeitsplätzen in kleinen Büroräumen oder in Großraumbüros. Möglich sind auch Büroarbeitsplätze, die den Versandräumen und Lager- oder Produktionshallen angegliedert sind.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Industriekaufleute ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt steht die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Produktionssteuerung
    • Kennen der Produktionsfaktoren
    • Rechtsschutz von Produkten differenzieren können
    • Fertigungsverfahren einordnen und überblicken
    • Fertigungsaufträge planen, disponieren und überwachen
    • Produktionscontrolling mit Kennzahlen durchführen
  • Marketing und Absatz
    • Marktsituation und das Umfeld analysieren und beurteilen
    • Absatzprozesse planen und umsetzen
    • Marketing-Mix kennen und anwenden
    • Verträge abwickeln und Kaufvertragsstörungen bearbeiten
  • Beschaffung
    • Benötigte Menge an Einkaufsgütern ermitteln
    • Angebotsvergleiche einholen und Bestellungen durchführen
    • Suche, Auswahl und Bewertung von Lieferanten managen
    • Lagerkennziffern berechnen und Lagersysteme kennen
    • Lieferbedingungen (z. B. Incoterms) anwenden
  • Personalwirtschaft
    • Personalbedarfe planen und Personalsuche
    • Arbeitsrechtliche Vorschriften umsetzen
    • Lohn- und Gehaltsabrechnung durchführen
  • Betriebliches Rechnungswesen
    • Eingangs- und Ausgangsrechnungen buchen
    • Auswirkung der Aufwendungen und Erträge auf die GuV analysieren
    • Ermittlung des Betriebsergebnisses
    • Kosten und Verkaufspreise ermitteln
    • Finanzierungsmöglichkeiten berechnen
  • Anwenden einer Fremdsprache
    Englisch
  • Training mit branchentypischer Software
    MS-Office und SAP
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

IT-System-Elektroniker*in (IT) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Keine Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

IT-System-Elektroniker*in (IT)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher künftig verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

IT-System-Elektroniker*innen entwerfen, installieren und konfigurieren Systeme, Komponenten und Netzwerke der Informationstechnologie. Sie beschaffen die notwendige Hard- und Software, passen diese an und installieren sie. Anschließend binden sie IT-Geräte und -Systeme an die Stromversorgung an und prüfen die elektrische Sicherheit, konfigurieren die Geräte und Systeme und nehmen diese in Betrieb. Sie informieren und beraten Kunden über die Nutzungsmöglichkeiten von informations- und kommunikationstechnischen Geräten und Systemen sowie zu IT-Sicherheit und Datenschutz. Außerdem warten sie Kommunikationsinfrastruktur und beheben auftretende Störungen.

IT-Berufe genießen eine hohe Wertschätzung; die Nachfrage ist in den letzten Jahren stetig gestiegen.

IT-System-Elektroniker*innen finden Beschäftigung in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, in der öffentlichen Verwaltung und bei Herstellern und Betreibern von IT-Infrastrukturen und IT-Systemen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der IT-System-Elektroniker*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit, Wahrnehmungsgenauigkeit und Kreativität voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich. Vorkenntnisse aus dem Bereich Elektronik werden nicht vorausgesetzt. Ein ausgeprägtes Interesse an der IT-Technologie sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart.

Farbsehtüchtigkeit muss vorhanden sein, damit Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden; des weiteren handwerkliches Geschick und zeichnerische Befähigung (z.B. Verkabelungspläne). Kommunikationsfähigkeit, sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung von IT-Systemen und Software setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der IT-System-Elektroniker*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentieren ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kernqualifikationen
    • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
    • Informieren und Beraten von Kund*innen
    • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
    • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
    • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
    • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
    • Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
  • Fachqualifikationen
    • Installieren und Konfigurieren von IT-Geräten und IT-Systemen
    • Installieren von Netzwerkinfrastrukturen und Übertragungssystemen
    • Planen und Vorbereiten von Service- und Instandsetzungsmaßnahmen an IT-Geräten und IT-Systemen und an deren Infrastruktur
    • Durchführen von Service- und Instandsetzungsmaßnahmen an IT-Geräten und IT-Systemen und an deren Infrastruktur
    • Auftragsabschluss und Unterstützung von Nutzer*innen im Umgang mit IT-Geräten und IT-Systemen und deren Infrastruktur
    • IT-Sicherheit und Datenschutz in IT-Systemen, Netzwerkinfrastrukturen und Übertragungssysteme
    • Installieren von IT-Systemen, Geräten und Betriebsmitteln sowie deren Anbindung an die Stromversorgung
    • Prüfen der elektrischen Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln
  • Integrativ vermittelte Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute für Büromanagement (BM) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute für Büromanagement (BM)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung bieten sich für Kaufleute für Büromanagement eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Qualifizierungsberuf schafft ideale Voraussetzungen für die Sachbearbeitung unterschiedlichster Aufgaben in Unternehmen aller Branchen und Betriebsgrößen. Angefangen bei kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu Weltkonzernen.

Kaufleute für Büromanagement sind qualifizierte Büro-Fachkräfte, die in Betrieben des Handels, der Industrie, des Handwerks, im Dienstleistungssektor und in freien Berufen universell eingesetzt werden. Ihr Arbeitsplatz ist der PC, den sie, wie auch die übrigen Kommunikationsmittel, sicher beherrschen.

Kaufleute für Büromanagement sind echte Organisationstalente; sie bewahren selbst dann einen kühlen Kopf, wenn das Telefon klingelt, ein Kollege dringend Unterlagen benötigt und gleichzeitig ein wichtiges Angebot erstellt werden muss.

Die folgenden Beispiele sind nur ein Auszug aus den Aufgabenstellungen der Kaufleute für Büromanagement:

  • Buchhaltungsarbeiten in einem Industriebetrieb
  • Kontrolle der Gehaltsabrechnungen in einem IT-Unternehmen
  • Bearbeitung der Rechnungen in einer Schreinerei
  • Führen von Einkaufsverhandlungen in einem Baugeschäft
  • Erstellen von Statistiken am PC
  • Führen von Lagerbüchern und Terminkalendern
  • Bearbeitung von Anfragen, Angeboten und Auftragsbestätigungen
  • Überwachung von Liefer- und Zahlungsterminen
  • Aufgaben des Rechnungswesens

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufleute für Büromanagement setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet und Unternehmen sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, erforderlich. Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie ein Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen.

Überwiegend erledigen sie alle Arbeiten in geschlossenen, temperierten und oft auch klimatisierten Büros. Vornehmlich werden die Arbeiten im Sitzen, zeitweise auch im Stehen erledigt. Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an. Dies hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute für Büromanagement ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Wirtschaftliche und kaufmännische Kenntnisse
    in den Bereichen Beschaffungswesen, Absatzwirtschaft, Zahlungsverkehr, Finanzierung, Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik, Assistenz- und Sekretariatsaufgaben.
  • Bürowirtschaft und Organisation
    Betriebliche Organisation und Funktionszusammenhänge, Arbeits- und Organisationsmittel, Bürowirtschaftliche Abläufe, Handhabung moderner Informations- und Kommunikationstechniken wie PC, Kopier- und Faxgeräte, Telefon und Diktiergeräte, Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Textverarbeitung und schreibtechnische Qualifikation
  • Lagerhaltung
    Aufgaben und Bedeutung, Arbeitsabläufe bei der Lagerhaltung, Führen und Kontrollieren der Materialbestände, Organisationsmittel einsetzen und Sicherheitsvorschriften beachten
  • Auftrags- und Rechnungsbearbeitung
    Textverarbeitung, Abwicklung von ein- und ausgehenden Aufträgen, Eingangsrechnungen prüfen, Rechnungsunterlagen zusammenstellen und Rechnungen erstellen, Reklamationen bearbeiten, Zahlungsaus- und Eingänge prüfen und bearbeiten, Zahlungstermine überwachen, Mahnwesen
  • Personalwesen
    Grundlagen des betrieblichen Personalwesens, Führen von Mitarbeiterakten, die Bearbeitung von Bewerbungsunterlagen sowie die Erfassung von Urlaubs- und Fehlzeiten, Entgeltabrechnung
  • Rechnungswesen
    Statistiken erstellen und auswerten, das Rechnungswesen als Instrument kaufmännischer Steuerung und Kontrolle, Arbeitsabläufe der Buchführung, Erfassen von Buchungsbelegen, Geschäftsfälle unter Berücksichtigung des Kostenplanes bearbeiten, Kostenrechnung mit Kostenkontrolle, Kalkulationen durchführen
  • Assistenz und Sekretariatsaufgaben
    Kommunikation und Koordination im Büro, Terminverwaltung, Datenerfassung, etc.
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (KDM) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Keine Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (KDM)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereich

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher künftig verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement entwickeln digitale Lösungen für betriebliche Abläufe. Sie optimieren bestehende IT-Systeme, analysieren Daten und Prozesse, werten diese systematisch aus und entwickeln sie digital weiter. Sie sind an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller Systemlösungen beteiligt, ermitteln den Bedarf an IT-Produkten und Dienstleistungen für unterschiedliche Digitalisierungsvorhaben, holen Angebote ein, beschaffen die benötigte Hard- und Software und wirken bei der Umsetzung mit. Darüber hinaus sind Kaufleute im Digitalisierungsmanagement an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller Systemlösungen beteiligt. Sie weisen Mitarbeitende in neue Systeme ein, beraten Kunden und setzen Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz um.

IT-Berufe genießen eine hohe Wertschätzung. Sowohl für große Konzerne als auch für kleine und mittelständische Betriebe ist digitale Kompetenz in den letzten Jahren immer wichtiger geworden.

Aufgrund der branchenübergreifenden Qualifizierung der Kaufleute für Digitalisierungsmanagement finden sich Arbeitsplätze in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Kaufleute im Digitalisierungsmanagement setzt eine gute Auffassungsgabe, Analysefähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit zum abstrakt-logischen Denken voraus. Kaufmännisches Denken sowie rechnerisches und technisches Verständnis sind ebenfalls erforderlich. Ein ausgeprägtes Interesse an der IT-Technologie, sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart. Neben Kommunikationsfähigkeit und einem guten sprachlichen Ausdrucksvermögen sind auch Kunden- und Serviceorientierung weitere wesentliche Voraussetzungen.

Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung von IT-Systemen und Software setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute für Digitalisierungsmanagement ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kernqualifikationen
    • Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und Leistungsprozessen
    • Informieren und Beraten von Kund*innen
    • Beurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer Lösungen
    • Entwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-Lösungen
    • Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden Maßnahmen
    • Umsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz
    • Erbringen der Leistungen und Auftragsabschluss
  • Fachqualifikationen
    • Analysieren von Arbeits-, Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen
    • Ermitteln des Bedarfs an Informationen und Bereitstellen von Daten
    • Digitale Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen
    • Anbahnen und Gestalten von Verträgen
    • Planen und Durchführen von Beschaffungen
    • Anwenden von Instrumenten der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle
    • Umsetzen der Schutzziele der Datensicherheit
    • Einhalten der Bestimmungen zum Datenschutz und zu weiteren Schutzrechten
  • Integrativ vermittelnde Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel (GAM) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel (GAM)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel sind für den Wareneinkauf in großen Mengen und deren Weiterverkauf an Handels-, Industrie-, und Handwerksunternehmen zuständig. Dabei nutzen sie verschiedene Beschaffungs- und Vertriebswege, insbesondere auch Onlinekanäle, und wickeln elektronische Geschäftsprozesse (E-Business) ab.

Sie beraten ihre Kunden umfassend über die Eigenschaften der Waren und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Wareneinkauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren. Hierfür beobachten sie nationale und internationale Märkte, werten diese Informationen aus und führen Einkaufsverhandlungen mit den Lieferanten. Nach dem Wareneingang kontrollieren sie Rechnungen und Lieferpapiere, sorgen für die optimale Lagerung und planen die Warenauslieferung.

Darüber hinaus führen sie Maßnahmen zur Steuerung des Warenflusses und des Lagerbestandes durch. Sie kalkulieren Preise und führen Kostenrechnungen durch, bearbeiten Verkaufsaufträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus.

Weiterhin gehören zu den Aufgaben von Kaufleuten für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel die Abwicklung von Zahlungsvorgängen, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Organisation von Marketingmaßnahmen.

In der Regel arbeiten die Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement der Fachrichtung Großhandel in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus sowie die Bereitschaft sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen. Ein gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich.

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement sollten Organisationstalent besitzen und flexibel auf die Anforderungen des Berufsalltages reagieren. Fremdsprachenkenntnisse sowie technisches Verständnis sind von Vorteil. Kommunikations- und Teamfähigkeit und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab.

Überwiegend erledigen die Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement alle Tätigkeiten an einem Bildschirmarbeitsplatz, vornehmlich im Sitzen, zeitweise aber auch im Stehen. Weitere Einsatzmöglichkeiten, auch außerhalb des Büros, können im Außendienst oder in der Kundenberatung sein.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse am Organisieren sowie Verkaufen haben und sich gerne für die Bedürfnisse ihrer Kunden einsetzen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement Fachrichtung Großhandel ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Marketing
    • Marketingmaßnahmen
    • Kundenbindung
    • Absatz- und Vertriebsprozesse
    • Onlineauftritt
  • Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
    • BIP und Geldpolitik der EZB
    • Markt und Preisbildung
    • Konjunktur und Wirtschaftspolitik
    • Außenwirtschaft
    • Fiskal- und Wettbewerbspolitik
  • Verkauf und E-Business
    • Waren- und Dienstleistungsangebot
    • Kundenorientierung
    • E-Business
  • Auftragsbearbeitung und Handels rechtliche Rahmenbedingungen
    • Auftragsbearbeitung
    • Kaufvertragsrecht und -störungen
    • Datensicherheit und Datenschutz
  • Personal
    • Arbeitsorganisation
    • Arbeitsvertragsrecht
  • EDV
    • Word, Excel, PowerPoint, Outlook
    • Kaufmännische Analysen von Statistiken und Diagrammen
    • Navision und SAP
  • Einkauf
    • Einkauf von Waren und Dienstleistungen
    • Nachhaltige Lieferketten
    • Lagerlogistik und Distribution
    • Retouren-Management
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    • Finanzbuchhaltung
    • Zahlungsverkehr im Verkauf
    • Kosten- und Leistungsrechnung
    • Controlling
  • Integrativ vermittelte Themen
    • Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Vernetzte Zusammenarbeit unter Nutzung digitaler Medien
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute im E-Commerce (KEC) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute im E-Commerce (KEC)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Die Umsätze im Online-Handel wachsen von Jahr zu Jahr in zweistelliger Höhe. Beschäftigung finden die Kaufleute im E-Commerce in Unternehmen des Einzel-, Groß- und Außenhandels mit eigenen Onlineshops, bei Herstellerbetrieben, die ihre Produkte online vertreiben, im Internetversandhandel bei reinen Onlineshops, bei Touristikunternehmen, die Reisen und Flüge online verkaufen oder bei Logistik- und Mobilitätsdienstleistungsbetrieben, z. B. Speditionen, Transportunternehmen, Verkehrsbetrieben, die Leistungen online verkaufen.

Die Kaufleute im E-Commerce sind im Internethandel an der Schnittstelle von Einkauf, Werbung, Logistik, Buchhaltung und IT tätig. Sie wirken bei der Sortimentsgestaltung mit, bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen und präsentieren das Angebot verkaufsfördernd in Onlineshops, auf Onlinemarktplätzen, in Social Media oder Blogs. Anfragen, Reklamationen oder Lieferwünsche von Kunden werden in der Regel elektronisch z. B. per E-Mail oder Chat sowie telefonisch kommuniziert. Bezahlsysteme werden durch die Kaufleute im E-Commerce eingerichtet, Zahlungseingänge überwacht und die Übermittlung bestellter Waren und Dienstleistungen veranlasst. Sie planen zielgruppen- und produktspezifische Onlinemarketingmaßnahmen, organisieren die Erstellung und die gezielte Platzierung von Werbung und bewerten den Werbeerfolg. Für die kaufmännische Steuerung und Kontrolle analysieren sie die Ergebnisse der Kosten- und Leistungsrechnung und werten Verkaufszahlen sowie betriebliche Prozesse aus.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufleute im E-Commerce setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus sowie die Bereitschaft sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die den Online-Handel und die Herausforderungen der Digitalisierung mit Freude mitgestalten wollen.

  • Marketingaffinität, das Hineinversetzen in den Kunden, seine Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen ist ebenfalls erforderlich.
  • Gute Deutschkenntnisse, um Produktbeschreibungen und die Textgestaltung für die Produkte des Webshops vornehmen zu können.
  • Interesse an der Arbeit mit dem Webshop, da der Kundenkontakt auf elektronischem Wege und nicht persönlich stattfindet.
  • Kreativität im Rahmen der Produktdarstellung.
  • Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute im E-Commerce ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Online-Vertriebskanäle
    • Aufbau eines Sortiments im Onlinehandel gestalten
    • Preisgestaltung und Darstellung der Produkte im Webshop vornehmen und prüfen
    • Verschiedene Varianten des Zahlungsverkehrs beim Onlinekauf kennen und anbieten
    • Qualitätssichernde Maßnahmen anwenden
    • Kennzahlengestütztes Controlling durchführen
  • Auftragsbearbeitung im Onlinegeschäft
    • Den Checkoutprozess vorbereiten und für eine aus Kundensicht einfache Durchführung sorgen
    • Zahlungs- und Versandprozesse steuern
    • Abschluss und Erfüllung von Rechtsgeschäften und Kaufverträgen herbeiführen
    • Das Widerrufsrecht des Käufers kennen und einräumen
    • Datensicherung und Datenschutz beachten
    • Stornierungen, Retouren und Leistungsstörungen bearbeiten
    • Produkthaftung, Annahmeverzug und Zahlungsverzug rechtskonform vorbeugen u. behandeln
  • Einkauf
    • Bezugsquellen ermitteln, Durchführung von Angebotsvergleichen
    • Bewirtschaftung und Führung eines Lagers
    • Logistikkette überblicken, Beschaffung planen und Direktlieferung an den Kunden – Dropshipping prüfen
  • Online-Marketing
    • Allgemeine und interkulturelle Kommunikation
    • Webshop-Kommunikation – live Chat und Videokonferenzen einrichten und anbieten
    • Displayadvertising und Bannerwerbung einsetzen
    • Affiliate Marketing im Online-Marketing nutzen
    • Search Engine Optimizing und Search Engine Advertizing als Marketingstrategien erkennen und verwenden
    • Mobile Marketing, Social Media Marketing, Influencer Marketing prüfen und zum Einsatz bringen
  • Betriebliches Rechnungswesen
    • Umsatz und Betriebsergebnis im Online-Vertrieb
    • Kennzahlen der Kundenansprache, Kennzahlen des Nutzerverhaltens, Kennzahlen zur Sortimentsentwicklung analysieren
    • Kundenwertanalysen durchführen
  • Anwenden einer Fremdsprache:
    Englisch
  • Training mit branchentypischer Software:
    MS-Office, SAP und Web Shop
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufleute im Gesundheitswesen (KIG) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
31.08.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
08.12.2026
07.12.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Kaufleute im Gesundheitswesen (KIG)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften wie den Kaufleuten im Gesundheitswesen steigt durch die Expansion des Marktes Gesundheit ständig. Dies ist u.a. durch den gesellschaftlichen Trend des stärkeren Stellenwertes der Betrachtung der eigenen Gesundheit und der stark nachgefragten Gesundheitsleistungen wie Wellness, Pflege und Betreuung gekennzeichnet.

Die Beschäftigungszahlen des Gesundheitswesens im nicht-ärztlichen Bereich werden steigend prognostiziert. Die zukunftssicheren Arbeitsplätze im Gesundheitswesen sind vor allem für Frauen, auch in Teilzeit, besonders in Kliniken, Reha-, Pflege- und Vorsorgeeinrichtungen, bei Krankenkassen und deren medizinischen Diensten, ärztlichen Organisationen und Verbänden, entsprechend größeren Arztpraxen, Rettungsdiensten und Verbänden der freien Wohlfahrt zu finden.

Die Tätigkeitsbereiche erstrecken sich sowohl auf administrative als auch betriebswirtschaftliche Aufgaben. Hierzu gehören beispielsweise die Planung und Organisation von Abläufen, die Erstellung von Budgets, das Controlling sowie die Abrechnung von medizinischen Leistungen. Zudem werden Kaufleute im Gesundheitswesen auch in der Personalverwaltung eingesetzt, koordinieren Schulungen und sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben und Qualitätsstandards eingehalten werden.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Der dynamische Arbeitsmarkt für Kaufleute im Gesundheitswesen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Genauigkeit voraus, sowie die Bereitschaft, sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen.

Um mit den verschiedenen Ansprechpartnern adäquat zu kommunizieren, sind gute Deutschkenntnisse sowie eine gute sprachliche Ausdrucksweise wichtige Voraussetzungen. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, erforderlich.

Menschen, die diesen Beruf erlernen, benötigen ein gutes Zahlenverständnis sowie eine Affinität im Umgang mit der IT. Zudem sollten sie ein gutes Organisationstalent, Teamfähigkeit und Kontaktfreudigkeit mitbringen. Damit einhergehend ist eine ausgeprägte Serviceorientierung im Sinne der Kunden und Patienten notwendig.

Kaufleute im Gesundheitswesen üben ihre Tätigkeit überwiegend in geschlossenen, temperierten und oft auch klimatisierten Büros aus. Vornehmlich geschieht das im Sitzen, zeitweise auch im Stehen.

Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an. Das hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufleute im Gesundheitswesen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Betriebliches Umfeld / Organisation

    • Aufbau- und Ablauforganisation

    • Träger der sozialen Sicherung

    • Absatz- und Vertriebsprozesse

    • Rechtsformen von Unternehmen

    • Arbeits-, Gesundheits-, Umweltschutzbestimmungen

  • Wirtschaftskenntnisse

    • Ziele der Wirtschaftspolitik

    • Geldpolitik

    • Wirtschaftskreislauf

    • Funktionen des Marktes

    • Wirtschaftsordnungen

  • EDV

    • Grundlagen der Informationsverarbeitung

    • Word, Excel, PowerPoint, Outlook

    • Kaufmännische Korrespondenz

    • Analyse von Statistiken

    • SAP

  • Personalwesen

    • Begründung / Beendigung von Arbeitsverhältnissen

    • Personalbedarfs- und Einsatzplanung

    • Mitarbeiterführung

    • Arbeits- und Tarifrecht

  • Dienstleistungen anbieten, dokumentieren, abrechnen

    • Grund-, Zusatz- und Wahlleistungen

    • Sicherstellung von Gesundheitsdienstleistungen

    • Datenarten, -sicherheit und -schutz

    • Abrechnung ärztlicher Leistungen

    • Reha- und Kurwesen

    • Pflegeversicherung

  • Rechnungswesen und Finanzierung

    • Finanzbuchhaltung

    • Kosten- und Leistungsrechnung

    • Budgetierung

    • Finanzierung von Investitionen

  • Beschaffung

    • Bedarfsanalyse

    • Bezugsquellenermittlung

    • Kaufvertragsrecht

    • Lagerorganisation und -pflege

  • Marketing

    • Marktsegmentanalyse

    • Kosten- und Leistungsrechnung

    • Budgetierung

    • Finanzierung von Investitionen

  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Technische*r Produktdesigner*in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (TP) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
14.06.2028
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.01.2029
24 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Technische*r Produktdesigner*in Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (TP)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Qualifizierte Technische Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion finden in der Berufswelt eine Vielzahl von Einsatzfeldern. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen der Metall- und Kunststoffverarbeitung, der Automobilindustrie und bei deren Zulieferern sowie in Ingenieurbüros. Weiterhin werden ihre Fähigkeiten auch in anderen Bereichen von Klein-, Mittel- und Großunternehmen genutzt, wie zum Beispiel bei der Erstellung von technischen Dokumentationen, bei der Arbeitsvorbereitung, der Instandhaltung, in Normenbüros, in technischen Konstruktionsbüros oder technischen Verkaufsabteilungen.

Technische Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion erstellen computerunterstützt technische 2D- und 3D-Zeichnungen, die als Arbeits- und Anschauungsunterlagen sowie als Kommunikationsmittel für die Konstruktion und die Herstellung von neuen Maschinen und Anlagen dienen. Die Zeichnungen bilden die Verbindung zwischen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Montage, sind aber auch für den Einkauf, Verkauf und die Qualitätssicherung wichtig. Bei Erstellung der Zeichnungen mittels 2D- und 3D-CAD-Systemen beachten Technische Produktdesigner*innen die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen und tragen eine für die spätere Produktion zweckmäßige Bemaßung ein. Im Konstruktionsprozess berücksichtigen sie die Grundlagen der Elektro- und Steuerungstechnik und wählen geeignete Normteile und den Anforderungen entsprechende Werkstoffe aus. Änderungsvorschläge, z.B. aus Fehler- oder Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um. Für Montageanleitungen und Produktbeschreibungen oder für Servicewerkstätten fertigen sie sogenannte Explosionszeichnungen an, die zeigen, wie die einzelnen Teile zusammengefügt werden und welche Funktionsweise sie besitzen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Technischen Produktdesigner*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines technisches Verständnis, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. Weiterhin sollten Technische Produktdesigner*innen eine gute Auffassungsgabe für technische Zusammenhänge sowie mathematische und sprachliche Kompetenzen besitzen. Kenntnisse verschiedener Fertigungsverfahren und -abläufe sind wünschenswert, um Teilkonstruktionen mit den dazugehörigen Unterlagen weitgehend selbstständig anzufertigen.

Alle berufsspezifischen Tätigkeiten sind überwiegend in sitzender Körperhaltung zu bewältigen. Körperlich schwere Tätigkeiten fallen so gut wie nicht an, sodass es meist bei leichten Tätigkeiten bleibt. Dies hängt jedoch im Einzelnen vom jeweiligen Arbeitsprofil ab und ist im Vorfeld mit dem zukünftigen Arbeitgeber zu klären. Bildschirmtauglichkeit ist für diese Qualifizierung Voraussetzung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an technischen Zusammenhängen und entsprechenden Aufgabenstellungen haben. Sie sollten Organisationstalent besitzen, gerne mit Computern arbeiten und ein hohes Maß an Genauigkeit mitbringen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Technischen Produktdesigner*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in den einzelnen Qualifizierungseinheiten. Die berufliche Praxis erlernen die Technischen Produktdesigner*innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion an praxisorientierten Beispielen. Diese werden an Computern mit entsprechender CAD-Software erarbeitet. Beim Umgang mit den CAD-Programmen stehen besonders die Funktionsweise der Systeme, die in der Praxis gebräuchlichen Programme und die aufgabenbezogene Anwendung zur Zeichnungserstellung und Zeichnungsverwaltung im Vordergrund. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Erzielung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Erstellen von norm- und fertigungsgerechten Zeichnungen/Datensätzen von Einzelteilen, Baugruppen und Anlagen mittels 2D- sowie 3D-CAD-Systemen: geometrische Beziehungen unterscheiden, Einzelteile und Baugruppen in Ansichten und Schnitten normgerecht darstellen, Werkstücke räumlich darstellen, etc.
  • Planen und Konzipieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Konstruktionsarten unterscheiden, Produktanforderungen definieren, Lastenheft, Pflichtenheft und Anforderungslisten unterscheiden sowie Qualitätsanforderungen berücksichtigen
  • Entwerfen, Ausarbeiten und Berechnen von Bauteilen und Baugruppen
  • Erstellen von Detailkonstruktionen
  • Zeichnen von steuerungstechnischen Anlagen
  • Erstellen und Berechnen von Variantenkonstruktionen
  • Produktdokumentation
  • Konstruieren von Objekten
  • Auswahl geeigneter Maschinenelemente im Konstruktionsprozess
  • Wirtschaftliche und qualitätssichernde Aspekte bei den Arbeiten einbeziehen
  • Simulationen durchführen, Anpassungen und Korrekturen an den Konstruktionen vornehmen
  • Fertigungsunterlagen, Stücklisten und Normlisten erstellen, pflegen und verwalten
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 18 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Abschlusszeugnis
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Verwaltungsfachangestellte*r Landes- und Kommunalverwaltung (VFA) Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
17.12.2026
15.12.2028
24 Monate 7 Monate Es gibt: Freie Plätze

Qualifizierungen mit Abschluss vor der IHK bzw. dem Regierungspräsidium

Verwaltungsfachangestellte*r Landes- und Kommunalverwaltung (VFA)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der Arbeitsmarkt zeigt einen hohen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden in der öffentlichen Verwaltung. Demographische Veränderungen und die Herausforderungen der Digitalisierung führen zu einer nachhaltigen Suche nach geeignetem Personal.

In der Regel arbeiten die Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung bei Behörden und Institutionen der öffentlichen Verwaltung der Länder, bei Gemeinde- und Kreisverwaltungen, in kommunalen Ämtern und Behörden wie z.B. Bau-, Ordnungs-, Gesundheits-, Kultur-, Sozial- oder Umweltamt, Verbraucherschutz, Beschaffungsstellen oder Wirtschaftsförderung.

Sie bereiten Sitzungen von Beschlussgremien vor, sind an der Umsetzung von Beschlüssen beteiligt und überwachen die Einhaltung von Auflagen. Sie erarbeiten Verwaltungsentscheidungen auf der Basis geltenden Rechts, führen Akten und erledigen Büro- und Verwaltungsaufgaben.

Auch kaufmännische Tätigkeiten in öffentlichen Verwaltungs- und Eigenbetrieben gehören zu den Aufgaben von Verwaltungsfachangestellten.

Als Fachleute für Rechtsfragen sind Verwaltungsfachangestellte im Umgang mit komplizierten Rechtstexten geübt und stehen auch persönlich für Auskünfte zur Verfügung.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit zum Planen und Organisieren voraus.

Ein gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen, Textverständnis, ein gutes Zahlenverständnis sowie Merkfähigkeit (Rechtsvorschriften) sind neben Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein ebenfalls erforderlich.

Als Ansprechpartner*in für Organisationen, Unternehmen und Bürger sind Kommunikationsfähigkeit sowie Kunden- und Serviceorientierung wichtige Voraussetzungen für Verwaltungsfachangestellte. Freude am digitalen Arbeiten hilft Ihnen bei der multimedialen Erledigung täglich anfallender Aufgaben.

Im Idealfall integrieren Verwaltungsfachangestellte die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsumfeld.

Überwiegend erledigen die Verwaltungsfachangestellten alle Tätigkeiten an einem Bildschirmarbeitsplatz, vornehmlich im Sitzen, zeitweise aber auch im Stehen. Aufgrund geringer physischer Anforderungen im Berufsalltag ist dieses Berufsbild sehr gut als Reha-Beruf geeignet.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Landes- und Kommunalverwaltung ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in Arbeit.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen.

Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Beschaffung
    • Beschaffungsgrundsätze
    • Bezugsquellenermittlung
    • Regeln der Auftragsvergabe
    • Umweltschonender Ressourceneinsatz
  • Haushaltswesen
    • Haushalts- und Wirtschaftsplanung
    • Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln
    • Anwendung von Haushaltsgrundsätzen
    • Bearbeitung von Zahlungsvorgängen
  • Personalwesen
    • Personalwirtschaft
    • Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnisse
    • Rechtsgrundlagen, Arbeitsschutz
    • Soziale Sicherung
  • Rechnungswesen
    • Doppelte Buchführung
    • Kosten- und Leistungsrechnung
    • Controlling
  • Büroorganisation
    • Informationsverarbeitung und Dokumentenmanagement
    • Organisation von Informations- und Kommunikationssystemen
    • Datenschutz und Datensicherheit
  • Vertragsrecht
    • Rechtsgeschäfte, Vertragsarten
    • Vertragsabschluss
    • Grenzen der Vertragsfreiheit
    • Anordnungsverfahren
    • Rechtsanwendung bei Erfüllungsstörung
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
    • Markt und Preisbindung
    • Konjunktur, Wirtschaftspolitik, Außenwirtschaft
    • Staatliche Fiskal- und Wettbewerbspolitik
  • Betriebliche Organisation
    • Aufbauorganisation
    • Entscheidungsstrukturen
    • Organisationsvorhaben und Arbeitsabläufe
  • Kommunalrecht
    • Kommunale Selbstverwaltung
    • Kommunale Gebietskörperschaft
    • Rechte und Pflichten von Bürgern
    • Grundsätze der kommunalen Einnahmebeschaffung
  • Verwaltungsrecht und Verwaltungsverfahren
    • Grundsätze des Verwaltungshandelns
    • Grundsätze des Verwaltungsverfahrens
    • Vorbereitung von Verwaltungsakten
    • Vollziehung von Verwaltungsakten
    • Vollstreckungsarten
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 24 Monate davon
  • 17 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 7 Monate Betriebliche Phase in der Verwaltung

Abschlussdokumente

  • Prüfungszeugnis des Regierungspräsidiums Gießen
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

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