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Termine vorbehaltlich freier Plätze: Kategorie Kurzqualifizierungen.

Arbeitspädagog*in (ARB) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.12.2027
18 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.05.2028
18 Monate 6 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Arbeitspädagog*in (ARB)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Arbeitspädagog*innen arbeiten unter anderem als Gruppenleiter*innen in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, aber auch in der Suchtkrankenhilfe, der Jugendhilfe oder anderen Einrichtungen der beruflichen Integration. Die Aufgabe der Arbeitspädagog*innen ist die Förderung und Begleitung von Menschen, die eine spezifische Hilfe am Arbeitsplatz benötigen.

Arbeitspädagog*innen beschäftigen sich mit den persönlichen Voraussetzungen behinderter Menschen, planen, organisieren fördern und koordinieren deren Bildungs- und Arbeitsprozesse sowie den Rehabilitationsverlauf. Sie gestalten barrierefreie, lern -und persönlichkeitsförderliche Arbeitsplätze, führen arbeitsbegleitende Maßnahmen zur Persönlichkeitsförderung durch, initiieren, begleiten und fördern berufliche Bildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsprozesse und qualifizieren behinderte Menschen bei Übergängen in andere berufliche Bildungs- und Beschäftigungsprozesse. Außerdem steuern und gestalten Arbeitspädagog*innen Kommunikations- und Kooperationsprozesse, führen Gruppen und moderieren Gruppenbildungs- und Teambildungsprozesse.

Häufig sind sie auch für die Akquisition von Aufträgen, die Kalkulation und Kostenermittlung sowie für die Zusammenarbeit mit den Auftrag gebenden Firmen zuständig. Sie arbeiten in enger Kooperation mit anderen Fachdiensten der Einrichtungen, z. B. Sozialpädagog*innen und Psycholog*innen.

Der Arbeitsmarkt für Arbeitspädagog*innen bewegt sich im weitesten Sinne im Sozialwesen mit einer sehr breiten Struktur unterschiedlichster Träger/Unternehmen in einer weit gestreuten regionalen Verantwortung. Durch die unterschiedlichsten Branchen in denen sich die Unternehmen im Sozialwesen bewegen, wie zum Beispiel im Handwerk, im Dienstleistungssektor, in der Hauswirtschaft oder im Garten- und Landschaftsbau bis hin zu der Industrie zuliefernden Fertigung, ist eine große Einsatzbreite aufgrund der Kompetenzen der Arbeitspädagog*innen gegeben.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Zu den beruflichen Voraussetzungen gehört eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf (vorwiegend im gewerblich-technischen Bereich) und eine daran anschließende, mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis. Liegt keine abgeschlossene Ausbildung vor, muss eine mindestens sechsjährige Berufspraxis nachgewiesen werden.

Zu den persönlichen Voraussetzungen zählen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und psychischer Belastbarkeit. Besondere Anforderungen sind verantwortungsbewusstes Handeln, Eigeninitiative, selbständiges Arbeiten sowie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Eine weitere Voraussetzung für die Ausübung des Berufs ist ein aktuelles, einwandfreies, erweitertes polizeiliches Führungszeugnis sowie ein Gesundheitszeugnis und ein aktuelles ärztliches Attest.

Weiterhin ist ein vierwöchiges vorgeschaltetes RehaAssessment mit einem dreiwöchigen Orientierungspraktikum in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu absolvieren.

Die Qualifizierung zum*zur Arbeitspädagog*in ist besonders für Menschen geeignet, die Freude am Umgang mit Menschen mit Behinderung haben. Sie sollten stets verantwortungsbewusst handeln und über ein gutes Reflexionsvermögen verfügen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Arbeitspädagog*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Ausbildung der Ausbilder*innen
    • Prüfung von Ausbildungsvoraussetzungen
    • Planung, Vorbereitung, Durchführung und Abschluss einer Ausbildung
  • Persönlichkeitsförderung und berufliche Bildungsprozesse
    • Aspekte der Pädagogik, Didaktik, Medizin, Diagnostik und Psychologie
    • Lernbeeinträchtigungen, Behinderungen, Störungen
    • Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten, körperliche, geistige und psychische Verfassung
    • Reaktionen und Interventionen bei Störungen, Krisenintervention
    • Konflikte, Lebenswelten, Netzwerk der Hilfsangebote
    • Gestalten von arbeitsbegleitenden Maß nahmen und Freizeitgestaltung
    • Berufsförderungskonzeption, Unterweisung und Anleitung am Arbeitsplatz
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse
    • Behindertenspezifische Arbeitsplatzanforderungen und -gestaltung
    • Ergonomie, Barrierefreiheit, Arbeitssicherheit, Unfallverhütung
    • Arbeitsplatzauswahl, Gestaltung von Arbeitsprozessen
    • Fort- und Weiterbildung, Qualitätsmanagement
    • Pflegerische Aspekte einschließlich Erste Hilfe-Kurs
  • Integration und Teilhabe am Arbeitsleben
    • Ausbildung jg. Menschen mit Behinderung – Reflexion betrieblicher Ausbildungspraxis
    • System der beruflichen Rehabilitation, Beteiligte Institutionen und Förderschulen
    • Kompetenzfeststellung und Instrumente der Arbeitsdiagnostik
    • Planung, Organisation und Dokumentation von Arbeits- und Bildungsprozessen
  • Kommunikation und Zusammenarbeit
    • Grundlagen der Kommunikation, Wahrnehmung, Beobachtung, Diagnostik
    • Moderation und Führen von Gruppen, Kommunikationsstörungen, Konfliktbearbeitung
    • Planung, Durchführung, Reflexion und Dokumentation von Arbeitsvorgängen/Projekten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • PC als Arbeitsmittel
    • Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tabellenkalkulation Excel
    • Präsentation mit PowerPoint, Kommunikation mit Outlook, Internet, Tastaturtraining
    • Textwerkstatt (Dokumentation von Sachverhalten und Projekten)
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 18 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat „Arbeitspädagoge“
  • Zertifikat „Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation“ (ReZA)
  • Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung mit Ausbildereignung
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachkraft im E-Commerce (FEC) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
01.09.2026
30.11.2027
15 Monate 5 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Fachkraft im E-Commerce (FEC)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der Online-Handel erreicht von Jahr zu Jahr neue Rekordabsatzsummen und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die Fachkraft im E-Commerce findet durch die branchenunabhängige Qualifizierung die Möglichkeit der Beschäftigung in Unternehmen des Einzel-, Groß- und Außenhandels mit eigenen Onlineshops, bei Herstellerbetrieben, die ihre Produkte online vertreiben, im Internetversandhandel, bei reinen Onlineshops, bei Touristikunternehmen, die Reisen und Flüge online verkaufen oder bei Logistik- und Mobilitätsdienstleistungsbetrieben, wie z.B. Speditionen, Transportunternehmen und Verkehrsbetrieben, die Leistungen online verkaufen.

Generell erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der Fachkraft im E-Commerce von der Pflege des firmeneigenen Webshops über die Abwicklung in der Auftragsannahme und die elektronische Datenerfassung bis hin zur Erledigung allgemeiner Büroarbeiten (Geschäftskorrespondenz, Dokumentenablage, Erstellung von Statistiken und Auswertungen). In den Bereichen Einkauf, Lager/Logistik sowie Retourenmanagement kann die Fachkraft im E-Commerce ebenso mitwirken und ihr Fachwissen effizient einbringen.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Fachkraft im E-Commerce setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit sowie die Bereitschaft, sich mit neuen Medien und Technologien zu beschäftigen, voraus.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die gerne im Online-Handel tätig sein möchten, sowie Freude am Gestalten und Betreiben eines Webshops und den zugehörigen kaufmännischen Tätigkeiten haben. Eine selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise sowie Flexibilität und Spaß am Organisieren und Planen runden das Anforderungsprofil ab.

Im Idealfall integrieren Fachkräfte im E-Commerce die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. Sie bringen Produkterfahrung mit, kennen die Eigenschaften von Waren und können bei der Sortimentgestaltung aktiv mitwirken.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung, die zukunftsorientiert und digital ausgerichtet denken, bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachkraft im E-Commerce ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Je- der Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basisqualifizierung
    • Grundlagen des kaufmännischen Rechts
      • Rechtliche Grundlagen
      • Vertragsarten
      • Kaufvertrag
      • Kaufvertragsstörung
      • Mahnwesen
    • Grundlagen Rechnungswesen
      • Inventar und Inventur
      • Bilanz
      • Umsatz und Betriebsergebnis im Online-Vertrieb
      • Kennzahlen und Kundenwertanalysen
    • EDV
      • Betriebssystem Windows
      • Textverarbeitung
      • Tabellenkalkulation
      • Outlook
    • SAP
      • Grundlagen
  • Online-Vertrieb I
    • Beschaffung
      • Planung
      • Beschaffungsprozesse und Bezugsquellen
      • Lagerwirtschaft
      • Rechnungsprüfung
    • Sortimente
      • Aufbau und Darstellung
      • Visualisierung des Sortiments
      • Preisgestaltung
    • Vertragsanbahnung
      • Auftragsbearbeitung
      • Kaufabwicklung und Zahlungsverkehr
      • Warenversand
    • Webshop
      • Erstellung, Verwaltung und Pflege
  • Online-Vertrieb II
    • Vertriebskanäle
      • E-Commerce Arten
      • Vertriebswege
      • Webshop-Einrichtung und Speicherung
      • Elektronische Marktplätze
    • Vertragsabwicklung
      • Rückabwicklung von Kaufverträgen
      • Retouren Management
      • Produkthaftung
      • Kaufvertragsstörung
    • Controlling
      • Umsätze und Betriebsergebnisse analysieren
      • Kennzahlen
    • Webshop
      • Erstellung, Verwaltung und Pflege
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 10 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 5 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachtechniker*in IT (FTI) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
15.09.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.04.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Fachtechniker*in IT (FTI)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Der IT-Markt ist einer der großen Wachstumsmärkte. Kaum eine Branche kommt heute noch ohne unterstützende IT-Infrastruktur aus. Im Zeitalter von IoT (Internet of Things) und Cloud-Computing durchdringen IT-basierte Systeme inzwischen immer engmaschiger unser Arbeits- und Privatleben. Insbesondere im Arbeitsumfeld werden daher künftig verstärkt Fachkräfte nachgefragt, die diese Technologien einsetzen und betreuen können.

Der Beruf Fachtechniker*in IT beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Aufsetzen, der Konfiguration und der Wartung von Netzwerken und PC-/Server-Systemen. Hierzu ist ein tiefgehendes Wissen über den Aufbau und die Funktionsweise solcher Systeme erforderlich. Daneben ist heutzutage verstärkt praktisches und theoretisches Wissen rund um die Themen IT-Security, Virtualisierung, Cloud-Services und IoT (Internet of Things) gefragt.

Die Wartung und Pflege von IT-Landschaften ist anspruchsvoll. Hinzu kommen stetig neue Herausforderungen durch die Einführung neuer Technologien und die zunehmende Bedrohung der Sicherheit durch Hacker und andere Akteure.

Der Tätigkeitsbereich von Fachtechniker*innen IT erstreckt sich von Arbeiten im Büro (Service-Desk, Support für interne und externe Kunden, Administration von Servern und Netzwerken) bis hin zur Installation, Konfiguration und Reparatur von Hard- und Software bei Kund*innen vor Ort.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Fachtechniker*in IT setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Allgemeines Verständnis für technische Zusammenhänge sowie eine logisch-schlussfolgernde Denkweise sind ebenfalls erforderlich. 

Vorkenntnisse aus dem Bereich Datenverarbeitung werden nicht vorausgesetzt. Ein ausgeprägtes Interesse an der Datenverarbeitungstechnologie sowie die Fähigkeit, sich eigenständig und im Team mit Problemstellungen dieser Technologie auseinanderzusetzen, ermöglichen einen erfolgreichen Qualifizierungsstart.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter bis mittelschwerer Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen. Farbsehtüchtigkeit muss soweit vorhanden sein, dass Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden. Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit bilden weitere wesentliche Voraussetzungen zur beruflichen Qualifizierung.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse an der PC- und Netzwerktechnologie in allen Ausprägungen haben. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklungen im PC-, Netzwerk-und Softwarebereich setzt die Qualifizierung eine dauerhafte Fortbildungs- und Lernbereitschaft voraus.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachtechniker*innen IT ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifi zierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Einfache IT-Systeme
    Kenntnisse Elektrotechnik: Elektrotechnische Grundlagen und Berechnungen: Reihen- und Parallelschaltung, Leistung, Arbeit, Wirkungsgrad, Gleich- und Wechselstrom, Leitungsberechnungen, Kostenberechnung, Frequenzberechnung; Digitaltechnik: Zahlensysteme, logische Grundverknüpfungen, Wahrheitstabellen; Bürotechnische Anwendungssoftware: Textverarbeitung mit Word, Tabellenkalkulation mit Excel, Kennenlernen der gesamten Computerhardware; Zusammenstellung und Aufbau eines PCs
  • Netze und Dienste: Netzwerktechnik, Datenkommunikation, IT-Security, TK-Technologie, Virtualisierung (VLAN)
    Vernetzte IT-Systeme: Einführung, Topologien, Übertragungsmedien, Zugriffsverfahren, Arbeitsweise lokaler Netzwerke, Normen und Modelle, Protokolle, Erweiterung der Struktur, Erweiterung der Geschwindigkeit, IT-Security, Virtualisierung (VLAN)
    Arbeitsabläufe: Betriebliche Abläufe, Vernetzung und Einrichtung der eigenen Umgebung, Planen eines Netzwerkes anhand von Vorgaben, Servertypen, Netzwerkhardware, Anbindung
    Telekommunikation/VOIP: Einführung, Übertragungsmedien, Protokolle, Erweiterung der Struktur, Arbeitsabläufe: Betriebliche Abläufe, Vernetzung und Einrichtung der eigenen Umgebung, Programmierung einer VOIP-TK-Anlage und Anbindung von Telefonen
  • Bereitstellung von IT-Leistungen
    Aufsetzen und Administrieren von Servern: Serverhardware zusammenstellen und aufbauen, Serverbetriebssysteme installieren und nach Vorgaben administrieren; Aufsetzen von Workstations; Dokumentation und Präsentation; Grundlegende Administrationsarbeiten: Projekt Netzwerk mit Server und Workstation planen, Erstellen einer Firmenstruktur mit Berechtigungen; Virtuelle Server- und Clientverwaltung: Erstellen und Verwalten von virtuellen Servern und Clienten; Serverwartung: Serverfernwartung, Serverbasierende Profi le, VPN (Virtual Private Network), Backup und Image; Grundlagen erweiterter Netzwerktechnik: Wireless Lan, NAS (Network Attached Storage), VoIP (Voice over Internet Protocol), etc.
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Fachtechniker*in Schaltanlagenbau (FTS) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
16.06.2026
15.09.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
19.01.2027
18.04.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Fachtechniker*in Schaltanlagenbau (FTS)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Die Industrialisierung 4.0 bedingt einen steigenden Bedarf an Fachpersonal mit der Fähigkeit, Automatisierungssysteme/Schaltanlagen zu bauen, zu warten und zu reparieren. Automatisierte Schaltanlagen werden in zahlreichen Anwendungsbereichen eingesetzt, von Komponentenfertigung für die Automobil-, Kommunikations- oder Gebäudetechnik bis hin zu elektronisch gesteuerten Produktions-, Heiz-, Verkehrssignal- oder Sicherungssystemen.

Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau bauen Schaltschränke auf und verdrahten diese mit Schützen, Sicherheitseinrichtungen, Netzteilen und SPS nach vorgegebenen Schaltplänen. Sie schließen Motoren (einphasig und Drehstrom), Sensoren und Schalter an Schaltschränke an und führen Abschluss-Überprüfungen wie PE-Durchgangsprüfungen, Isolationsprüfungen, Spannungsmessungen und Drehfeldmessungen durch. Außerdem warten und reparieren sie Automatisierungssysteme.

Die Kombination der Kompetenz im Schaltanlagenbau mit der Kompetenz einer Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ermöglicht den Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau, Schaltanlagen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu begleiten. Sie sind daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.

Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau finden Beschäftigung in Unternehmen des Anlagenbaus, bei Herstellerbetrieben von Automatisierungssystemen, bei Dienstleistern für Wartung und Reparaturen im industriellen Umfeld sowie in Unternehmen, die Produktions-, Sortier- und Abfüllanlagen betreiben.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung Fachtechniker*in Schaltanlagenbau setzt eine gute Auffassungsgabe, Merkfähigkeit, Wahrnehmungsgenauigkeit, Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein voraus. Allgemeines Verständnis für technische, mathematische und physikalische Zusammenhänge sowie räumliches Vorstellungsvermögen und abstrakt-logisches Denken sind ebenfalls erforderlich.

Farbsehtüchtigkeit muss vorhanden sein, damit Bauteile und Leitungen durch ihre farbliche Kennzeichnung sicher und richtig erkannt werden; des Weiteren handwerkliches Geschick und zeichnerische Befähigungen (z.B. für Verdrahtungspläne). Kommunikationsfähigkeit, ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen sowie Kunden- und Serviceorientierung sind weitere wesentliche Voraussetzungen.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die Interesse und Spaß an der Elektronik in Verbindung mit Mechanik und Informationstechnik haben. Aufgrund der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung setzt dieser Beruf eine dauerhafte Lern- und Fortbildungsbereitschaft voraus.

Alle Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter, zeitweise aber auch mit mittelschwerer Arbeit, bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Fachtechniker*innen Schaltanlagenbau ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Je- der Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenzen
    • Physikalische und mathematische Grundlagen
    • PC als Arbeitsmittel (Windows, MS-Office, Internet)
    • Arbeitsschutz
    • Grundlagen Elektrotechnik
    • Grundlagen Mechanik
  • Aufbau von Schaltschränken
    • Elektroinstallation, Drehstromtechnik, Schaltpläne, Messen und Prüfen
    • Bauteil- und Materialkunde, Ersatzteilfertigung
    • Steuerungstechnik (VPS/SPS, Last- und Steuerstromkreis, Bauteilauswahl, Sensortechnik, Pneumatik und Elektropneumatik)
  • Grundlegende Programmierung der SPS
    • Aufbau und Arbeitsweise einer SPS
    • Funktionsplan und Grafcet
    • Weitere Programmiersprachen
    • Erstellen einfacher Programme, Übersetzung Grafcet zu Funktionsbausteinsprache
    • Verbindung von PC und SPS, Laden von Programmen
  • Stromsicherheit und Prüfung von Betriebsmitteln
    • Grundlagen Prüfnormen
    • Stromsicherheit (Isolation, Leistungsstandards, Verdrahtungsvorschriften)
    • Unfallverhütungsvorschriften
    • Umgang mit Unfällen
    • Schutzleiterprüfung
    • Isolationsprüfung
  • Wartung von Bestandsanlagen
    • Sichtprüfung
    • Austausch von defekten Teilen
    • Grundlagen Fehlersuche
    • Lesen von Dateiblättern, Absprachen mit Einkauf
    • Wiederholungsprüfung Betriebsmittel nach Umbau und Reparatur
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Haustechniker*in (HT) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.09.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
01.09.2026
30.11.2027
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.02.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze
02.03.2027
01.06.2028
15 Monate 3 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Haustechniker*in (HT)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

In Wohnungen, Häusern und Gebäudekomplexen haben die technischen Ausrüstungen, die Vielfalt der Baustoffe und Geräte in den letzten Jahren stark zugenommen. Von technischen Anlagen und Geräten wird eine sichere Funktionsfähigkeit und von Räumen, Gebäuden und Außenanlagen ein optisch ansprechendes Aussehen erwartet. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, ist eine ständige sachkundige Kontrolle, Wartung und Pflege notwendig.

Die Qualifizierung zum/zur Haustechniker*in ist daher auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt und deckt den ständig wachsenden Bedarf in verschiedenen Dienstleistungsbereichen ab.

Qualifizierte Haustechniker*innen werden überwiegend in großen Wohnhäusern und Wohnkomplexen, Kaufhäusern und Einkaufszentren, Bankgebäuden, Büroanlagen, Krankenhäusern, Hotels, Industrieanlagen, Bildungsstätten und öffentlichen Einrichtungen (z.B. Schwimmbäder oder Bürgerhäusern) eingesetzt. Sie überwachen und warten technische Anlagen wie zum Beispiel Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Wasseraufbereitungsanlagen, Aufzüge, Fenster, Türen, Gegensprechanlagen, Schließanlagen, befestigte und unbefestigte Außenanlagen und vieles mehr.

Sie arbeiten selbstverantwortlich und reagieren flexibel auf die verschiedenen Anforderungen. Soweit dies rechtlich zulässig ist, warten sie die gesamte Haustechnik und führen bei kleineren Schadensfällen Reparaturarbeiten durch.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Anforderungen der beruflichen Praxis setzen handwerkliches Geschick, eine umfangreiche praktische Ausbildung und solide theoretische Grundlagen voraus. Kundenorientierte Denk- und Handlungsweisen sowie das Arbeiten im Team sind ebenfalls erforderlich.

Überwiegend sind alle Tätigkeiten mit leichter bis mittelschwerer Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Die Qualifizierung ist besonders für Personen geeignet, die handwerkliche und technische Vorkenntnisse besitzen, im technischen Bereich arbeiten möchten und gerne mit Menschen zusammenarbeiten.

Gerade wenn es um Reparaturen geht, ist der Arbeitseinsatz nicht immer planbar. Hier müssen die Haustechnikerinnen/Haustechniker besonders flexibel reagieren, um die Funktionsfähigkeit der Gebäude und technischen Anlagen zu sichern.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung zum*zur Haustechniker*in ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage „Was kann ich?“ und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage „Wer bin ich?“ im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie lerne ich?“ im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbst gesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage „Wie gesund und leistungsfähig bin ich?“ und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage „Wie präsentiere ich mich?“ im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht.

Die Qualifizierung zeichnet sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Basiskompetenz
    PC als Arbeitsmittel: EDV Grundlagen, Word, Excel, PowerPoint; Büroorganisation; Arbeitssicherheit; Unfallverhütung
  • Erlangen von Kenntnissen und Fertigkeiten über elektronische Anlagen
  • Metall-, Kunststoff-, Holz- und Maurerarbeiten
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Sanitäranlagen
  • Kenntnisse und Fertigkeiten über Schließ- und Alarmanlagen
  • Kontrolle, Pflege und Wartungsarbeiten der technischen Anlagen mit Erstellung von Arbeits- und Wartungsplänen
  • Wartung und Pflege der befestigten und unbefestigten Außenanlagen
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 15 Monate davon
  • 12 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 3 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Zertifikat „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel 
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Keine Plätze
30.06.2026
29.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
25.08.2026
24.09.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
22.09.2026
21.10.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
27.10.2026
26.11.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.12.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
05.01.2027
04.02.2028
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind. 

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung finden sich Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige. Besonders im Rhein-Main-Gebiet, wo viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, bestehen gut Chancen auf eine schnelle Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. 

Generell erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der kaufmännischen Assistent*innen vom Einkauf und dem Lagerwesen über die Beratung und den Vertrieb bis hin zum Rechnungswesen. Allgemeine kaufmännische Verwaltungsaufgaben, Büroassistenz- und Empfangstätigkeiten kommen ergänzend hinzu.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres zuvor ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. So könnten sie in ihrer vorherigen Tätigkeit Mitarbeitende in einem Industriegewerbe gewesen sein und wechseln nun aus gesundheitlichen Gründen in die kaufmännische Sachbearbeitung derselben Branche. Es ist aber auch denkbar, dass sie im Handwerk beschäftigt waren und sich nun als Allroundkräfte im Büro eines Handwerksbetriebes bewähren. Hier sind sie der Ansprechpartner für die kaufmännischen Belange - angefangen vom Angebot und der technischen Beratung über den Verkauf bis hin zu Einkauf und Fakturierung.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. 

Gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich. Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab. 

Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen in einem Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen. 

Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage "Wie präsentiere ich mich?" im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und erarbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz I
    Büroorganisation: Arbeitswelt Büro, Arbeitsmittel, Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -verwaltung, Geschäftsreisen planen; PC als Arbeitsmittel: Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tastaturtraining
  • Kaufmännische Basiskompetenz II
    Büroorganisation: Veranstaltungen organisieren, Protokolle erstellen; PC als Arbeitsmittel: Kommunikation mit Outlook, Tabellenkalkulation Excel, Tastaturtraining
  • Digitale Kompetenz
    Kommunikation mit Outlook; sicher agieren im Netz; technische Probleme lösen; Einführung in Online-Tools: Meeting-Planung, Datentransfer, Datenkonvertierung
  • Einkauf
    Rechtliche Grundlagen: Vertragsabschluss und -erfüllung, Vertragsarten, Mahnwesen; Beschaffung und Lagerhaltung; Bestellwesen
  • Rechnungswesen
    Einführung in die Buchführung: Bedeutung, gesetzliche Grundlagen, Inventur - Inventar - Bilanz; Buchen auf Bestandskonten: Buchen von Geschäftsvorfällen, Schlussbilanz; Buchen auf Erfolgskonten: Aufwendungen und Erträge, Erfolgsbuchungen, Gewinn- und Verlustkonto, Buchen von Belegen, kaufmännisches Rechnen
  • Vertrieb
    Grundlagen der Kommunikation und Präsentation: Kommunikationsregeln, Feedback-Regeln, Körpersprache, Präsentationstechniken, Grundlagen PowerPoint; Verkaufsgespräch: Phasen, Fragetechnik, Reklamationsannahme, Verkaufsförderungsmaßnahmen; Auftragsabwicklung
  • ERP-Systeme
    SAP und Microsoft Dynamics NAV: Benutzergesteuerte Menüführung, Stammdatenverwaltung, Bestellwesen, Auftragsabwicklung, Statistik; SAP: Personalwesen
  • Personal
    Arbeitsvertrag: Rechtliche Grundlagen, Abschluss und Inhalt; Arbeitsgerichtsbarkeit; Personaleinsatz und -entwicklung, Personalbeschaffung und -auswahl, Arbeitnehmerschutz, Personalbeurteilung, Gehaltsabrechnung
  • Büroassistenz
    Grundlagen Korrespondenz: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Korrespondenzübungen; Postbearbeitung; Zeit- und Selbstmanagement; Büroarbeitsplatz und Umgangsformen; Arbeitszeitmodelle; Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 12 Monate davon
  • 9 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 4 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikar
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen in Teilpräsenz (KMU-T) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
22.09.2026
21.02.2028
17 Monate 8 Monate (4 Std. tgl.) Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen in Teilpräsenz (KMU-T)

Verlängerung der ursprünglichen Qualifizierung um 4 Monate - Bei einer Arbeitszeit von 6 Std. tgl. verkürzt sich die Dauer auf 15 Monate.

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereich

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind. 

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung finden sich Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige. Besonders im Rhein-Main-Gebiet, wo viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, bestehen gute Chancen auf eine schnelle Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Generell erstrecken sich die Tätigkeitsfelder der kaufmännischen Assistent*innen vom Einkauf und dem Lagerwesen über die Beratung und den Vertrieb bis hin zum Rechnungswesen. Allgemeine kaufmännische Verwaltungsaufgaben, Büroassistenz- und Empfangstätigkeiten kommen ergänzend hinzu.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres zuvor ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. So könnten sie in ihrer vorherigen Tätigkeit Mitarbeitende in einem Industriegewerbe gewesen sein und wechseln nun aus gesundheitlichen Gründen in die kaufmännische Sachbearbeitung derselben Branche. Es ist aber auch denkbar, dass sie im Handwerk beschäftigt waren und sich nun als Allroundkräfte im Büro eines Handwerksbetriebes bewähren. Hier sind sie der Ansprechpartner für die kaufmännischen Belange - angefangen vom Angebot und der technischen Beratung über den Verkauf bis hin zu Einkauf und Fakturierung.

Häufig gelingt es beispielsweise auch erfahrenen Altenpflegekräften, sich in den Empfangsbereichen ihrer Einrichtungen kompetent und erfolgreich einzubringen oder medizinisch ausgebildete Kräfte wechseln in die Patientenaufnahme ihrer Arztpraxen bzw. Krankenhäuser.

Voraussetzungen und Zielgruppe

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. 

Gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sich auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich. 

Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab. Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen in einem Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen. Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Menschen, die sich mittels einer kürzeren Qualifizierung eine nachhaltige Integration am Arbeitsmarkt sicher wollen, aus persönlichen Gründen zeitlich nicht in vollem Umfang an der Qualifizierung im Berufsförderungswerk teilnehmen können und perspektivisch in Teilzeit tätig sein wollen, bieten sich über Teilzeitangebote in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern gute Möglichkeiten für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketingkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. Ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz I
    Büroorganisation: Arbeitswelt Büro, Arbeitsmittel, Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -verwaltung, Geschäftsreisen planen; PC als Arbeitsmittel: Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tastaturtraining
  • Kaufmännische Basiskompetenz II
    Büroorganisation: Veranstaltungen organisieren, Protokolle erstellen; PC als Arbeitsmittel: Kommunikation mit Outlook, Tabellenkalkulation Excel, Tastaturtraining
  • Digitale Kompetenz
    Kommunikation mit Outlook; sicher agieren im Netz; technische Probleme lösen; Einführung in Online-Tools: Konferenzen, Meeting-Planung, Datentransfer, Datenkonvertierung
  • Einkauf
    Rechtliche Grundlagen: Vertragsabschluss und -erfüllung, Vertragsarten, Mahnwesen; Beschaffung und Lagerhaltung; Bestellwesen
  • Rechnungswesen
    Einführung in die Buchführung: Bedeutung, Gesetzliche Grundlagen, Inventur - Inventar - Bilanz; Buchen auf Bestandskonten: Buchen von Geschäftsvorfällen, Schlussbilanz; Buchen auf Erfolgskonten: Aufwendungen und Erträge, Erfolgsbuchungen, Gewinn- und Verlustkonto, Buchen von Belegen, kaufmännisches Rechnen
  • Vertrieb
    Grundlagen der Kommunikation und Präsentation: Kommunikationsregeln, Feedback-Regeln, Körpersprache, Präsentationstechniken, Grundlagen PowerPoint; Verkaufsgespräch: Phasen, Fragetechnik, Reklamationsannahme, Verkaufsförderungsmaßnahmen; Auftragsabwicklung
  • ERP-Systeme
    SAP und Microsoft Dynamics NAV: Benutzergesteuerte Menüführung, Stammdatenverwaltung, Bestellwesen, Auftragsabwicklung, Statistik; SAP: Personalwesen
  • Personal
    Arbeitsvertrag: Rechtliche Grundlagen, Abschluss und Inhalte; Arbeitsgerichtsbarkeit; Personaleinsatz und -entwicklung, Personalbeschaffung und -auswahl, Arbeitnehmerschutz, Personalbeurteilung, Gehaltsabrechnung
  • Büroassistenz
    Grundlagen Korrespondenz: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Korrespondenzübungen; Postbearbeitung; Zeit- und Selbstmanagement; Büroarbeitsplatz und Umgangsformen; Arbeitszeitmodelle; Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Bewerbungstraining
    Bestandteile der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

Die Maßnahmendauer ist abhängig von der täglichen Arbeitszeit (entweder 4 oder 6 Stunden) während der Betrieblichen Phase:

  • 15 Monate bei 6 Stunden davon
  • 9 Monate im BFW Lernunternehmen
  • 6 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

oder

  • 17 Monate bei 4 Stunden davon
  • 9 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 8 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen mit Empfang (KMU-E) Kurzqualifizierungen

Termin: Beginn: Termin: Ende: Termin: Dauer: Betriebliche Phase: Termin: Verfügbarkeit:
02.06.2026
01.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Keine Plätze
30.06.2026
29.07.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
25.08.2026
24.09.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
22.09.2026
21.10.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
27.10.2026
26.11.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
24.11.2026
23.12.2027
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze
05.01.2027
24.02.2028
13 Monate 4 Monate Es gibt: Freie Plätze

Kurzqualifizierungen

Kaufmännische*r Assistent*in für kleine und mittlere Unternehmen mit Empfang (KMU-E)

Modifizierte Inhalte für Rehabilitand*innen mit angestrebtem Tätigkeitsbereich im Bereich Rezeption/Empfang

Arbeitsmarkt und Tätigkeitsbereiche

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen sind Allround-Fachkräfte, die für verschiedenste kaufmännische Tätigkeiten einsetzbar sind. 

Aufgrund der bereichsübergreifenden Qualifizierung finden sich Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige. Besonders im Rhein-Main-Gebiet, wo viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, bestehen gute Chancen auf eine schnelle Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Im Idealfall integrieren Kaufmännische Assistent*innen die Fachkenntnisse ihres vormals ausgeübten Berufes in ihr neues Berufsfeld. Häufig gelingt es beispielsweise erfahrenen Altenpflegekräften, sich in den Empfangsbereich ihrer Einrichtungen kompetent und erfolgreich einzubringen und medizinisch ausgebildete Kräfte wechseln in die Patientenaufnahme ihrer Arztpraxen bzw. Krankenhäuser.

Kaufmännische Assistent*innen für kleine und mittlere Unternehmen mit Empfang erarbeiten sich durch eine Qualifizierung mit modifizierten Inhalten die notwendigen Kompetenzen für die von ihnen bevorzugt angestrebte Tätigkeit im Bereich Rezeption/Empfang und erhöhen damit ihre Integrationschancen im gewünschten beruflichen Tätigkeitsbereich.

Voraussetzungen und Zielgruppen

Die Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen mit Empfang setzt eine gute Auffassungsgabe, Lernfähigkeit und Wahrnehmungsgenauigkeit voraus. Gutes Zahlenverständnis, gute Deutschkenntnisse sowie gute sprachliche Ausdrucksweise sind ebenfalls erforderlich. Je nach Einsatzgebiet sind auch Fremdsprachenkenntnisse, vornehmlich Englisch, förderlich. Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kundenorientierung und Denken in Zusammenhängen runden das Anforderungsprofil ab. Die Bereitschaft, sich mit Büroorganisation und allen in einem Büro anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten unter Zuhilfenahme gängiger IT- und Kommunikationsmittel auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Die Qualifizierung ist geeignet für Personen, die gerne mit und für Menschen arbeiten, kontaktfreudig sind und Interesse an vielfältigen kaufmännischen Aufgaben zeigen. Die Tätigkeiten sind überwiegend mit leichter körperlicher Arbeit bei wechselnden Bewegungsabläufen zu bewältigen.

Personen mit Interesse an einer kürzeren Qualifizierung bietet die Maßnahme eine gute Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Qualifizierungsziel

Ziel der Qualifizierung der Kaufmännischen Assistent*innen ist die Erlangung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz für eine schnelle und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.

Diese setzt sich aus den nachfolgenden fünf wesentlichen Kernkompetenzen zusammen:

  • Fachkompetenz
    Hier geht es um die Frage “Was kann ich?” und die Entwicklung der berufsfachlichen Fähigkeiten.
  • Sozialkompetenz
    Hier steht die Frage “Wer bin ich?” im Vordergrund und die Entwicklung einer stabilen, kommunikationsfähigen Berufspersönlichkeit.
  • Lernkompetenz
    Hier steht die Frage “Wie lerne ich?” im Zentrum sowie das Schaffen von Voraussetzungen für den Qualifizierungserfolg durch die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen.
  • Leistungs- und Gesundheitskompetenz
    Hier geht es um die Frage “Wie gesund und leistungsfähig bin ich?” und um die Stabilisierung der Gesundheit und der körperlichen Leistungsfähigkeit.
  • Arbeits- und Selbstmarketing
    Hier steht die Frage “Wie präsentiere ich mich?” im Mittelpunkt sowie die Vermittlung von Strategien zur Vermarktung der eigenen Arbeitskraft angesichts der Konkurrenzbedingungen des Arbeitsmarktes.

Qualifizierungsorganisation und -inhalte

Die in Module eingeteilten Qualifizierungsinhalte werden im Lernunternehmen handlungsorientiert in Form von Projekt-, Gruppen- und Einzelarbeit erlernt und bearbeitet. ein selbstgesteuertes Lernen sowie E-Learning-Angebote untermauern und verfestigen das Wissen. Alle Arbeitsaufträge berücksichtigen dabei die Integration von verschiedenen Kompetenzanforderungen in die einzelnen Qualifizierungseinheiten. Jeder Auftrag repräsentiert dabei eine vollständige Handlung, die aus Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle besteht. Bei Bedarf werden individuelle Unterstützungsangebote (Besondere Hilfen) hinzugezogen.

Die Qualifizierungsmodule zeichnen sich unter anderem durch folgende fachspezifische Inhalte aus:

  • Kaufmännische Basiskompetenz I
    Büroorganisation: Arbeitswelt Büro, Arbeitsmittel, Informationsbeschaffung, -aufbereitung und -verwaltung, Geschäftsreisen planen; PC als Arbeitsmittel: Betriebssystem Windows, Textverarbeitung Word, Tastaturtraining
  • Kaufmännische Basiskompetenz II
    Büroorganisation: Veranstaltungen organisieren, Protokolle erstellen; PC als Arbeitsmittel: Kommunikation mit Outlook, Tabellenkalkulation Excel, Tastaturtraining
  • Digitale Kompetenz
    Kommunikation mit Outlook; sicher agieren im Netz; technische Probleme lösen; Einführung in Online-Tools: Konferenzen, Meeting-Planung, Datentransfer, Datenkonvertierung
  • Einkauf
    Rechtliche Grundlagen: Vertragsabschluss und -erfüllung, Vertragsarten, Mahnwesen; Beschaffung und Lagerhaltung; Bestellwesen
  • Rechnungswesen
    Einführung in die Buchführung: Bedeutung, gesetzliche Grundlagen, Inventur - Inventar - Bilanz; Buchen auf Bestandskonten: Buchen von Geschäftsvorfällen, Schlussbilanz; Buchen auf Erfolgskonten: Aufwendungen und Erträge, Erfolgsbuchungen, Gewinn- und Verlustkonto, Buchen von Belegen, kaufmännisches Rechnen
  • Vertrieb
    Grundlagen der Kommunikation und Präsentation: Kommunikationsregeln. Feedback-Regeln, Körpersprache, Präsentationstechniken, Grundlagen PowerPoint; Verkaufsgespräch: Phasen, Fragetechnik, Reklamationsannahme, Verkaufsförderungsmaßnahmen; Auftragsabwicklung
  • ERP-Systeme
    SAP und Microsoft Dynamics NAV: Benutzergesteuerte Menüführung, Stammdatenverwaltung, Bestellwesen, Auftragsabwicklung, Statistik; SAP: Personalwesen
  • Personal
    Arbeitsvertrag: Rechtliche Grundlagen, Abschluss und Inhalt; Arbeitsgerichtsbarkeit: Personaleinsatz und -entwicklung, Personalbeschaffung und -auswahl, Arbeitnehmerschutz, Personalbeurteilung, Gehaltsabrechnung
  • Büroassistenz
    Grundlagen Korrespondenz: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Korrespondenzübungen; Postbearbeitung; Zeit- und Selbstmanagement; Büroarbeitsplatz und Umgangsformen; Arbeitszeitmodelle; Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Empfang
    Kompetenzen, Kommunikation, Konflikte und Kommunikationsstörungen, professionell telefonieren
  • Bewerbungstraining
    Bestandteil der Qualifizierung ist ein durchgängiges Bewerbungstraining auf Basis des Integrationspaketes “bereit”. Mit diesem wird die Entwicklung der ganzheitlichen Integrationskompetenz der Teilnehmenden gefördert.

Dauer der Qualifizierung

  • 13 Monate davon
  • 9 Monate im BFW-Lernunternehmen
  • 4 Monate Betriebliche Phase im Unternehmen

Abschlussdokumente

  • IHK-Zertifikat
  • SAP-Zertifikat
  • Zeugnis des BFW Frankfurt am Main
  • Zeugnis personaler Kompetenzen des BFW Frankfurt am Main

Kontakt & Anmeldung

Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Huizener Straße 60, 61118 Bad Vilbel
Tel. 06101 400-0

Ansprechpartnerin:
Simone Thate
Tel. 06101 400-283
E-Mail: info@bfw-frankfurt.de

Anmeldung (über Kostenträger) unter:
Tel. 06101 400-262/-287
E-Mail: anmeldung@bfw-frankfurt.de

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